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Sperre trotz Karriereendes Toths Dopingsünden

Nach den Hammerwerfern John McEwen und Melissa Price ist auch Dopingsünder Kevin Toth aus den USA von der Anti-Doping-Agentur der USA (Usada) für zwei Jahre gesperrt worden. Der 36 Jahre alte Weltklasse-Kugelstoßer war am 21. Juni 2003 während der US-Meisterschaften im kalifornischen Stanford erstmals positiv auf das Designersteroid Tetrahydrogestrinon (THG) und die ebenfalls verbotene Stimulanz Modafinil getestet worden und hat mittlerweile seine Karriere beendet. Bei weiteren Tests im Juli und während der WM im August in Paris war er erneut positiv getestet worden, hatte aber immer wieder seine Unschuld beteuert.

Toth hatte sich darauf bezogen, dass weder THG noch Modafinil zum Zeitpunkt seines Positiv-Tests auf der Liste der verbotenen Substanzen gestanden hätten. Zudem will er beweisen, dass die Leichtathletik-Verbände nicht wissenschaftlich nachweisen konnten, dass die Mittel Leistungen verbessern.

Die Sperre gilt seit dem 3. Mai. Zudem werden alle Wettkampfergebnisse des Kugelstoßers seit dem Tag des ersten positiven Tests im Juni 2003 gestrichen. Dazu zählen auch Toths Sieg bei den US-Meisterschaften und sein vierter Platz bei der WM in Paris.

In der vergangenen Woche hatte die Usada bereits die Hammerwerfer John McEwen und Melissa Price wegen THG-Dopings für zwei Jahre von Wettkämpfen ausgeschlossen. McEwen und Price waren ebenso wie Toth und Mittelstreckenläuferin Regina Jacobs bei den US-Meisterschaften 2003 positiv auf die Substanz getestet worden.

Quelle: ntv.de