Welthandballer entscheidet SpielSpektakuläres Finish beschert Füchsen Berlin Sieg im Handball-Krimi

Krimisieg für die Füchse Berlin: Der deutsche Handball-Meister gewinnt ein enges Spiel beim TBV Lemgo, weil Welthandballer Mathias Gidsel Sekunden vor dem Ende trifft. Schon in wenigen Tagen treffen sich beide Teams wieder.
Die Füchse Berlin haben im Kampf um einen Champions-League-Platz einen wichtigen, aber auch sehr glücklichen Sieg geholt. Die Berliner siegten dank Welthandballer Mathias Gidsel beim TBV Lemgo Lippe mit 34:33 (17:15). Damit bleiben die Füchse einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten SG Flensburg-Handewitt und acht hinter dem SC Magdeburg, der zuvor den HC Erlangen 35:31 besiegt hatte und an der Spitze einsam seine Kreise zieht. Beste Berliner Werfer waren Lasse Andersson mit zehn und Tim Freihöfer mit sieben Toren.
Der Titelverteidiger erwischte den besseren Start, bestrafte sofort Lemgoer Fehler und ging schnell 4:1 in Führung. Dann leisteten sie sich allerdings einige Fehler oder scheiterten an Lemgos Schlussmann Constantin Möstl. Nach gut 14 Minuten gerieten sie wieder 7:8 erstmalig in Rückstand und die Partie war wieder ausgeglichen.
Gidsel mit dem Lucky Punch
Die Berliner taten sich gegen die sehr physische und kompakte Deckung der Gastgeber im Positionsangriff sehr schwer, was allerdings auch für Lemgo galt. Zumal Füchse-Keeper Dejan Milosavljev seinem Gegenüber in nichts nachstand. So konnten sich die Berliner bis zur Pause wieder eine kleine Führung erspielen.
Doch auch nach dem Seitenwechsel blieb Lemgo hartnäckig und die Berliner Abwehr konnte die Gastgeber kaum stoppen. Die Führung wechselte nun hin und her, keine Mannschaft konnte sich absetzen. In der letzten Minute wurde es dann dramatisch. Zehn Sekunden vor Ende glich Lemgo zum 33:33 aus, aber Gidsel gelang drei Sekunden vor der Schlusssirene doch noch der Siegtreffer.
Am nächsten Samstag stehen sich beide Teams erneut gegenüber. Dann im Halbfinale des Pokal-Final-Four in Köln.