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Kenianer will Titel verteidigenWeltrekordmann Sawe rennt wieder durch Berlin

13.05.2026, 06:05 Uhr
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Sabastian Sawe will beim Berlin-Marathon erneut jubeln. (Foto: Markus Schreiber/AP/dpa)

Ende April schreibt Sabastian Sawe Sportgeschichte: Als erster Mensch läuft er in London einen Marathon unter zwei Stunden. Jetzt verkündet der Weltrekordmann, dass er im Herbst wieder nach Berlin kommt.

Marathon-Weltrekordler Sabastian Sawe will der Konkurrenz auch in diesem Jahr beim Berlin-Marathon am 27. September (live bei RTL) davonlaufen. "Ich freue mich sehr, in diesem Jahr zum BMW Berlin-Marathon zurückzukehren und meinen Titel zu verteidigen", sagte Sawe zu RTL/ntv. Der Kenianer hatte am 26. April in London als erster Mensch die Schallmauer von zwei Stunden durchbrochen, lief die Distanz von 42,195 Kilometer in 1:59,30 Stunden. Auch der Zweitplatzierte Yomif Kejelcha aus Äthiopien blieb in 1:59,41 Stunden unter der magischen Marke.

Dass der 29-jährige Sawe seine Weltrekord-Zeit in Berlin unterbietet, ist eher unwahrscheinlich - nicht zuletzt, weil es im Herbst in der deutschen Hauptstadt wärmer sein dürfte als im April in London, wo bei 11 bis 13 Grad und kaum Wind ideale Bedingungen herrschten. Im Vorjahr hatte das Wetter Sawe in Berlin bereits ausgebremst: Trotz spätsommerlicher Temperaturen von 25 Grad gewann er das Rennen aber mit der Jahresweltbestzeit von 2:02:16 Stunden. Hinterher war von einem "Warmwetter-Weltrekord" die Rede.

"Viele Menschen fragen sich vielleicht, welche Ziele ich dieses Mal habe", sagte Sawe zu seinem neuerlichen Start in Berlin: "Nach meinem Sieg in London und meiner Leistung unter zwei Stunden kann ich nur sagen, dass ich mich - wie immer - so gut wie möglich vorbereiten werde, nach Berlin komme, um diese großartige Veranstaltung und Organisation zu ehren, die mich eingeladen hat, und so gut und so schnell wie möglich laufen möchte." Man werde am Renntag sehen, was möglich sei. "Ich freue mich darauf, erneut die fantastische Atmosphäre und die Zuschauer entlang der Strecke zu erleben."

Renndirektor Mark Milde reagierte begeistert auf die Zusage des Lauf-Superstars. "Dass Sabastian sich bewusst für eine Rückkehr nach Berlin entschieden hat, ist eine große Auszeichnung für den weltweiten Stellenwert unserer Veranstaltung und die schnelle Strecke", sagte er.

Quelle: ntv.de, mar

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