Der Sport-TagBahnstreik und Brückensperrung: EM-Finalwochenende droht Verkehrschaos
Der Deutsche Handballbund (DHB) und die Europäische Handballföderation (EHF) weisen nach der nächsten Streikankündigung der Lokführergewerkschaft GDL mit Blick auf mögliche Beeinträchtigungen rund um die Europameisterschaft auf den Sonderfahrplan der Deutschen Bahn hin. Der Sponsor und Mobilitätspartner des Turniers habe einen Notfahrplan "mit extra langen Zügen eingerichtet, um den Transport möglichst vieler Menschen zu ermöglichen", heißt es in einer Mitteilung. Dieser Plan gelte "auch für Mannschaften, Offizielle und weitere mit dem Turnier unmittelbar verbundene Personenkreise, die am 24. Januar von Hamburg nach Köln umziehen". Etwa 20 Prozent der üblichen Verbindungen würden verfügbar sein. Von den Beeinträchtigungen dürfte bei der EM vor allem das Finalwochenende mit Reisen von und nach Köln betroffen sein.
Für die Anreise zu den verbleibenden Spielen in Köln sollte laut DHB und EHF mehr Zeit eingeplant werden. Grund hierfür sei "auch die bereits seit dem 19. Januar andauernde Vollsperrung der Leverkusener Rheinbrücke, welche die Autobahnen A1 und A59 betrifft". Auch der S-Bahn-Verkehr unter anderem im Ruhrgebiet wird beeinträchtigt sein.