Der Sport-Tag

Der Sport-Tag "Blaues Wunder erleben" - Scholl ätzt gegen Jungtrainer

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Mehmet Scholl.

(Foto: imago/Camera 4)

Mehmet Scholl, Sie erinnern sich bestimmt, ist der Ex-Fußballtrainer und Ex-TV-Experte, der aus dem TV flüchtete, um über das Thema Fußballdoping reden zu müssen. Nicht relevant und so, natürlich. Dem Schoß des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist er aber nicht ganz entflohen, im BR legt er noch "Mehmets Schollplatten" auf - und lederte dort gegen die neue Trainergeneration und die DFB-Trainerausbildung, die "elf Monate Gehirnwäsche" sei. Scholls Angst ist, dass künftig die Riberys, Robbens und Effenbergs aussortiert werden, "weil sie unbequem sind".

Der "Kicker" hat Scholl zugehört, wir zitieren einige Zitate:

  • "Die Tedescos, die Wolfs - sie sprießen aus dem Boden und der deutsche Fußball wird sein blaues Wunder erleben."
  • "Sie sind nicht wirklich an den Menschen und den Fußballern interessiert. Viel schlimmer: Diese ganzen Trainer gehen jetzt in den Nachwuchs, weil oben die Plätze begrenzt sind."
  • "Wir verlieren die Basis. Die Kinder müssen abspielen, dürfen sich nicht mehr im Dribbeln ausprobieren. Sie kriegen nicht die richtigen Hinweise, warum ein Pass nicht gelingt, warum ein Dribbling nicht gelingt, warum der Zweikampf verloren wurde. Stattdessen können sie 18 Systeme, rückwärtslaufen und furzen."

Im populistischen Draufhauen ist Scholl immer noch besonders gut, fragen Sie mal Mario Gomez und Urs Siegenthaler, oder die ARD-Dopingredaktion.

Quelle: n-tv.de