Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Chelsea will rassistische Fans zum Auschwitz-Trip schicken

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Roman Abramowitsch steht hinter dem neuen Chelsea-Plan.

(Foto: picture alliance / Anthony Anex/)

Das ist mal eine interessante Idee: Der FC Chelsea möchte rassistische Fans offenbar nicht mehr sofort von seinen Spielen ausschließen. Stattdessen sollen sie bei einem Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz lernen, welche Schrecken Rassismus und Antisemitismus verbreiten.

  • Einem Bericht des "Guardian" zufolge soll der Klub so Antisemitismus bekämpfen wollen. Klubeigner Roman Abramowitsch ist selbst Jude.
  • "Wenn man Leute nur verbannt, wird man niemals ihr Verhalten ändern", sagt der Klubvorsitzende Bruce Buck, der "Sun". "Diese Regel gibt ihnen die Chance zu verstehen, was sie getan haben und sich anschließend besser zu verhalten."
  • Früher hätte man die rassistischen Fans für bis zu drei Jahre aus der Gruppe verbannt. "Heute sagen wir: 'Du hast etwas Falsches getan. Du hast die Wahl. Wir können dich suspendieren oder du verbringst Zeit mit unseren Gleichberechtigungsbeauftragten und verstehst, dass du etwas Falsches getan hast", erklärt Buck weiter.
  • Anlass für das Konzept war das Spiel gegen Tottenham Hotspur im September 2017. Damals wurde der Klub für eine Gruppe von 50 bis 100 Fans kritisiert, die den Rivalen mit antisemitischen Ausfällen bedachten.

Quelle: n-tv.de