Donnerstag, 23. April 2020Der Sport-Tag

22:35 Uhr

Formel 1 sieht den Totalausfall kommen

Die Formel-1-Besitzer haben einigen Teams Vorschusszahlungen überwiesen im Kampf ums finanzielle Überleben in der Corona-Krise. Das bestätigte Liberty-Media-Geschäftsführer und -Präsident Greg Maffei Medienberichten zufolge bei einer Telefonkonferenz. Es gebe weitere Fälle, bei denen sie es auch noch machen würden, sagte er. "Wir wollen sicherstellen, dass die Teams zahlungsfähig sind, denn wir wollen, dass sie 2020, 2021 und darüber hinaus fahren." Namen betroffener Rennställe nannte der 59 Jahre alte Amerikaner nicht. Durch den Wegfall der ersten neun Saisonrennen haben aber McLaren, Williams, Renault und Racing Point bereits Kurzarbeit angemeldet.

Maffei stellte zudem klar, dass sich die Formel 1 auch mit einem Szenario mit keinem Rennen in diesem Jahr auseinandersetze. Als eines der großen Probleme gilt in der Rennserie das Reisen mit den unterschiedlichen Schutzmaßnahmen verschiedener Länder.

22:09 Uhr

Bürgermeister: Liverpool-Spiel gegen Atlético war "skandalös"

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Steve Rotheram ist sauer.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Womöglich hat es im Stadion viele Ansteckungen mit dem Coronavirus gegeben: In der Diskussion um das Champions-League-Spiel zwischen dem FC Liverpool und Atlético Madrid hat nun auch Liverpools Bürgermeister Steve Rotheram die damalige Entscheidung harsch kritisiert. "Wenn sich Menschen als direkte Folge eines Sportereignisses, von dem wir glauben, dass es nicht hätte stattfinden dürfen, mit Coronavirus infiziert haben, ist das skandalös", sagte Rotherham der BBC.

  • Am 11. März spielten Liverpool und Atletico an der Anfield Road vor 52.000 Zuschauern, 3000 davon aus Madrid. In Spanien waren zu diesem Zeitpunkt bereits erste Ausgangssperren in Kraft getreten.
  • Die Entscheidung, das Spiel nicht vor leeren Rängen auszutragen, müsse untersucht werden, so Rotheram: "Wir haben einen Anstieg der Infektionskurve gesehen, und das hat dazu geführt, dass sich 1200 Menschen in Liverpool mit Covid-19 infiziert haben."
  • Großbritannien verzeichnet derzeit knapp 140.000 Infizierte und über 18.000 Todesfälle.
21:59 Uhr

Uefa plant zwei Szenarien für Europapokal-Spiele

Champions League und Europa League sollen unbedingt ausgespielt werden. So will es die Uefa und plant weiter zwei Szenarien für deren Abschluss - trotz der Coronavirus-Pandemie. Entweder sollen die Europapokal-Partien parallel zu den wieder gestarteten nationalen Ligen gespielt werden - oder im Anschluss im August, teilte die Uefa im Anschluss an die Sitzung des Exekutivkomitees mit. Die Ligen haben weiterhin Vorrang.

  • Zuletzt war über ein mögliches Champions-League-Finale am 29. August spekuliert worden. Das Endspiel der Europa League könnte dann am 27. August ausgetragen werden. Offiziell wurden diese Termine am Donnerstag nicht bestätigt.
  • Die Austragungsorte mit Istanbul für die Königsklasse und Danzig stehen bislang nicht infrage.
21:36 Uhr

Neuer spricht über Verhältnis zu Bayern-Coach Flick

Torhüter Manuel Neuer hat Bayern-Trainer Hansi Flick in höchsten Tönen gelobt. "Er hat von Anfang an mit uns sehr mutig und offensiv gespielt", sagte der 34-Jährige im Leadership-Talk der DFB-Akademie: "Das liegt uns natürlich. Wir sind eine sehr dominante Mannschaft, die das Zepter gerne in die Hand nehmen möchte. Das hat uns von Anfang an zugesagt." Gerade Flicks Kommunikation mit den Spielern weiß der Kapitän des deutschen Fußball-Rekordmeisters sehr zu schätzen. "Er ist sehr direkt, offen und ehrlich. Er ist ein sehr sympathischer Typ, dem man alles sagen kann und der auch selbst alles offen sagt. Er kann auch mal bestimmend etwas sagen. Er ist eine freundliche, nette und zugleich autoritäre Persönlichkeit", sagte der 92-malige Nationalspieler.

Das gute Verhältnis zu Flick könnte auch bei den zuletzt ins Stocken geratenen Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung Neuers eine entscheidende Rolle spielen. Der Coach hatte in der Donnerstagausgabe des "Kicker" trotz der Verpflichtung von Alexander Nübel nochmals betont, "dass Manuel Neuer eindeutig unsere Nummer 1 ist, daran wird sich auch in der kommenden Saison nichts ändern."

21:08 Uhr

Viertligist hofft auf Spiele im "Kommt-Gesund-Wieder-Stadion"

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Die Heimstätte der Offenbacher Kickers.

(Foto: imago images/Patrick Scheiber)

Die Arena des Traditionsklubs Kickers Offenbach am Bieberer Berg heißt ab sofort "Kommt-Gesund-Wieder-Stadion". Der bisherige Namensgeber Sparda-Bank-Hessen und die Stadiongesellschaft wollen damit in der Corona-Pandemie eine positive Botschaft senden. Die Genossenschaftsbank verzichtet bis auf Weiteres auf das Benennungsrecht der Arena des Fußball-Regionalligisten, wie sie mitteilte.

Verbunden mit der Namensänderung ist eine Spendenaktion. Das Geld soll für eine "Dankeschön-Feier" nach der Pandemie in den Stadionräumen gesammelt werden. "Bei diesem Event soll es allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen systemrelevanter Berufe in Offenbach ermöglicht werden, an einem Abend im Stadion kostenfrei feiern zu dürfen - sobald dies wieder sicher möglich ist", erklärte Oberbürgermeister Felix Schwenk.

20:43 Uhr

Olympiasieger Röhler fühlt sich im Stich gelassen

Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler hat eine Bevorzugung des Fußballs bei der Wiederaufnahme des Sports in der Corona-Krise beklagt. "Dass der Trainingsbetrieb möglich ist, hat mehrere Ursachen: Erstens scheint es der Politik wichtiger zu sein, dass der Ball rollt, als dass alle Sportarten gleich behandelt werden", sagte der 28-Jährige aus Jena in einem Interview auf sport1.de. "Zweitens haben die Vereine durch private Trainingsgelände die Möglichkeit, wie ein Unternehmen zu agieren." Diese Möglichkeiten habe der olympische Sport größtenteils nicht, weil in städtischen und kommunalen Sportanlagen trainiert wird. Gleichzeitig sagte Röhler auf die Frage, ob die Bundesliga eine Sonderrolle genieße: "Das ist verständlich, denn es geht um hohe Summen und darum, dass die ganzen Mitarbeiter ihrer Tätigkeit nachgehen können."

Der Goldmedaillengewinner von Rio de Janeiro 2016 und Europameister von Berlin 2018 trainiert weiter zu Hause.

20:20 Uhr

Timo Werner soll sich für neuen Klub entschieden haben

Timo Werner soll einem Bericht des britischen Senders Sky Sports zufolge bereit sein, in diesem Sommer zum FC Liverpool zu wechseln. Allerdings müssten die Reds dafür die festgeschriebene Ablösesumme dem sächsischen Fußball-Bundesligisten RB Leipzig zahlen, die bei 60 Millionen Euro liegen soll. Das wollen die Verantwortlichen des Tabellenführers der englischen Premier League aber nicht, wie es in dem Bericht ebenfalls hieß. Sie wollen demnach erst auf den deutschen Nationalspieler zugehen, wenn dessen Vertrag bei den Leipzigern ausläuft. Das wäre im Sommer 2023.

Quellen für die Vermutung, dass Werner wechselbereit Richtung Liverpool wäre, nannte der Sender nicht. Er führte stattdessen zurückliegende Äußerungen des 24 Jahre alten Mittelstürmers auf, in denen er unter anderem in höchsten Tönen von Liverpools deutschem Coach Jürgen Klopp sprach. Werner wird Medienberichten zufolge auch bei anderen europäischen Top-Klubs hoch gehandelt. Über einen Wechsel zum FC Bayern München wird auch immer wieder spekuliert.

19:32 Uhr

Neue Lunge für Paralympics-Siegerin

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Liebhardt hatte ihre Karriere nach den Spielen in Rio beendet.

(Foto: imago/Beautiful Sports)

Ungewissen Monaten folgte die Erleichterung: Franziska Liebhardt, Paralympics-Siegerin im Kugelstoßen, hat eine neue Spenderlunge bekommen. "Es war ein Mischmasch aus Aufregung, Ängsten und Vorfreude", sagte die 38-Jährige über den Moment, als der Anruf aus der Klinik kurz vor Ostern kam. Sieben Monate hatte sie darauf gewartet. Durch die lange Wartezeit haben sie auch ihre Erfahrungen rund um die Paralympischen Spiele 2016 in Rio geholfen, sagte sie: "Weil der Sport einen vieles lehrt, was man auch im Kampf gegen eine schwere Erkrankung braucht." Vor ihrer Operation hatte sich Franziska Liebhardt noch große Sorgen aufgrund der Corona-Pandemie gemacht. "Corona verschlimmert meine persönliche Situation insofern, dass ich natürlich als Hochrisikopatientin gelte. Eine Infektion mit dem Virus würde mich, wegen der schweren Vorschädigung meiner Lunge, mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leben kosten", sagte die gebürtige Berlinerin Ende März.

Nun blickt Liebhardt nach vorne: "Ich hoffe, wieder in ein normales Leben zurückkehren zu können."

18:55 Uhr

Uefa erlaubt Saisonabbruch ohne Europa-Ausschluss

Europas Top-Klubs müssen bei einem Saisonabbruch in ihren Ligen keinen Ausschluss von den internationalen Wettbewerben mehr fürchten. Das Exekutivkomitee der Uefa beschloss, dass im Falle eines vorzeitigen Saisonendes die betroffenen Ligen auf einer "transparenten und objektiven" Basis die Teilnehmer nominieren sollen.

  • Dabei dürften vor allem die bis zum Abbruch erzielten Resultate für eine Teilnahme herangezogen werden. Sofern Mannschaften unterschiedlich viele Spiele absolviert haben, könnte anhand eines Punktedurchschnitts entschieden werden.
  • Die Kriterien: Ein Abbruch sei gestattet, wenn es Anordnungen der Behörden gibt oder eine Fortsetzung der Liga aus finanziellen Gründen keinen Sinn ergeben würde. Die Uefa behält sich aber das Recht vor, ausgewählten Teilnehmern unter Umständen das Startrecht zu verwehren.
  • Als erste Liga hatte Ende März die belgische Pro League wegen der Coronakrise einen Abbruch in Erwägung gezogen, die Uefa drohte daraufhin mit dem möglichen Ausschluss aus Champions und Europa League.
17:39 Uhr

Rummenigge macht klare Ansage zu Nübel-Transfer

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat die Verpflichtung von Torhüter Alexander Nübel ausdrücklich verteidigt. Er wolle "klarstellen, dass alle Entscheidungsträger des FC Bayern inklusive Cheftrainer Hansi Flick sehr glücklich darüber sind, dass Alexander Nübel zur neuen Saison Spieler des FC Bayern wird. Er ist einer der besten Nachwuchstorhüter Europas und ein wichtiger Spieler für die Zukunft unserer Mannschaft", hieß es in einer Stellungnahme von Rummenigge.

Die Verantwortlichen beim deutschen Fußball-Rekordmeister seien überzeugt, "dass Manuel Neuer mit seiner Qualität und großen Erfahrung einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Alexander Nübel leisten wird. Weiterhin möchten wir festhalten, dass sich der FC Bayern abwertende Kommentare von Spielerberatern über andere Spieler des FC Bayern grundsätzlich verbittet", betonte Rummenigge. Die Bayern hatten den 23 Jahre alten Nübel von Schalke 04 zur neuen Saison ablösefrei verpflichtet.

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16:52 Uhr

Warum Thomas Müller gegen Maik Franz einst "schwalbte"

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Man hatte sich etwas zu sagen.

(Foto: imago sportfotodienst)

Für Thomas Müller war der robuste Abwehrspieler Maik Franz in den Anfangsjahren seiner Karriere der härteste Gegner. "Als ich noch sehr jung war, hatte ich extrem viel Respekt vor ihm", räumte der Bayern-Star bei DAZN und Spox ein. "In einer meiner ersten Spielzeiten hat er in der Allianz Arena auf Höhe der Mittellinie in einem normalen Zweikampf zur Grätsche ausgeholt, und ich war mir sicher, dass es jetzt knallt. Deshalb bin ich abgehoben und zusammengesackt, obwohl er zurückgezogen hat", sagte Müller: "De facto war es eine Schwalbe, aber eine unabsichtliche. Eigentlich war es ein Lifesaver." Heute habe er aufgrund seiner Spielweise aber keine Angst mehr vor einem Spieler: "Da ich mich im Rücken von meinen Gegnern wegschleiche, ist mir die Zweikampfstärke meiner Gegenspieler meistens egal."

15:19 Uhr

Verliert Leipzig Upamecano an den FC Bayern?

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Dayot Upamecano ist aus Leipzigs Verteidigung eigentlich nicht wegzudenken.

(Foto: imago images/VI Images)

Halb Europa wirbt um die Künste von Verteidiger Dayot Upamecano. Noch steht der 21-Jährige bei RB Leipzig unter Vertrag - und soll dort nach Klubangaben auch bleiben. Doch es halten sich Gerüchte, dass der Franzose zum FC Bayern wechselt.

  • Das Portal Fußballtransfers berichtet, dass Verhandlungen zwischen den Münchnern und Upamecano "sehr weit" sein sollen. Demzufolge könne der Verteidiger sich einen Wechsel "sehr gut vorstellen".
  • Mit Benjamin Pavard, Kinsgley Coman, Lucas Hernández und U21-Nationalmannschaftskollege Michael Cuisance würde er gleich auf vier Landsmänner treffen.
  • Angeblich soll Upamecanos Berater die festgeschriebene Ausstiegsklausel von 60 Millionen Euro gerade reduzieren wollen, damit die Bayern zuschlagen.
14:33 Uhr

FIA-Chef Todt malt Horrorszenario für Formel-1-Zukunft

Präsident Jean Todt vom Automobil-Weltverband FIA befürchtet im Zuge der Coronakrise große Verwerfungen in der Formel 1. "Im schlimmsten Szenario wäre die Formel 1, wie wir sie heute kennen, nicht mehr möglich", sagte Todt gegenüber "Motorsport aktuell". Ursächlich dafür wäre der Verlust einiger Teams, den man nicht ausschließen könne. "Ich hoffe, dass wir nicht in diese Situation kommen", sagte der Franzose: "Dann müssten wir uns mit den Inhabern der kommerziellen Rechte Grundsatzfragen stellen: Wie soll die Formel 1 der Zukunft aussehen?"

Im Gespräch ist deshalb auch eine weitere Reduzierung der Budgetobergrenze im nächsten Jahr auf 145 Millionen Dollar (134 Millionen Euro). Die einflussreiche Scuderia Ferrari hat sich aber bereits klar positioniert. FIA-Boss Todt befürwortet eine weitere Senkung als notwendigen Kompromiss - mit Ausnahmen für Werkteams wie Ferrari. Der Franzose forderte ein Umdenken in der Krise, auch wenn noch stärkere Begrenzungen des Budgetlimits schwierig umzusetzen sein: "So wie die Formel 1 im Moment strukturell ist, ist so ein Neuanfang nicht möglich. Da würden wir zu viele Teams verlieren, auch die großen."

13:38 Uhr

Lazio will wohl Mario Götze, aber es gibt ein Problem

Lazio Rom hat wohl Interesse an Mario Götze. Laut "Gazzetta dello Sport" würde Sportdirektor Igli Tare den 27-Jährigen, der bei Borussia Dortmund keine Zukunft hat, gerne verpflichten. "Tare träumt von einem neuen Coup, wie es ihm 2011 mit Miroslav Klose gelungen ist", schrieb die Zeitung. Götzes Vertrag beim BVB läuft im Sommer aus, er signalisierte zuletzt den Wunsch, ins Ausland zu gehen, nachdem er in Dortmund kaum noch zum Zug gekommen war. Ein Problem für Lazio könnte in der Coronakrise das Gehalt sein. Die Römer könnten laut "Gazzetta" maximal vier Millionen Euro pro Saison anbieten, so viel verdiene aktuell kein Spieler im Kader. In Dortmund soll Götze bisher etwa das Doppelte einstreichen.

13:07 Uhr

Diskriminierung? BVB-Spielerinnen machen aus ihrer Wut einen Bart

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Torhüterin Isabell Roch verdeutlicht ihren Ärger eindrucksvoll.

(Foto: Screenshot: Instagram.com/IsabellRoch)

Viel deutlicher geht es nicht: Die Handballerinnen von Borussia Dortmund haben im Titel-Zoff nachgelegt und der Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) auf subtile Weise erneut Diskriminierung vorgeworfen.

  • Auf Instagram posteten die Spielerinnen Bilder von sich mit künstlichen Bärten und dem Spruch: "Wäre ich ein Mann, wäre ich jetzt deutscher Meister." Die Handball-Abteilung des Klubs teilte die Bilder.
  • Hintergrund des Streits ist, dass die BVB-Handballerinnen in der abgebrochenen Saison trotz Tabellenführung nicht zum Meister gekürt wurden - anders als bei den Männern aufgrund der Quotientenregel der THW Kiel.
  • Die HBF hatte ihre Entscheidung damit begründet, dass zum Zeitpunkt des Abbruchs "noch fast ein Drittel der Saison zu spielen war" und auch das direkte Top-Duell zwischen SG BBM Bietigheim und Dortmund noch ausgestanden hatte. Bietigheim hat nur einen Punkt weniger als Dortmund auf dem Konto.
11:56 Uhr

Ferrari-Angebot ein "Witz"? Vettel hat wohl abgelehnt

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Hinter den Ferrari-Türen gibt es offenbar keine traute Einigkeit.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Sebastian Vettel kann sich eine Vertragsverlängerung bei Ferrari vorstellen, will sich aber offenbar nicht unter Wert verkaufen. Die "Gazzetta dello Sport" berichtet, dass der viermalige Formel-1-Weltmeister ein erstes Angebot abgelehnt hat.

  • Angeblich hat Ferrari seinem Fahrer nur einen Einjahresvertrag angeboten - Vettel präferiert drei weitere Jahre bei der Scuderia.
  • Außerdem soll das Team eine deutliche Gehaltssenkung verlangen. Bislang verdient Vettel etwa 30 Millionen Euro pro Jahr, das aktuelle Angebot soll nur noch bei zwölf Millionen Euro liegen.
  • Ein Insider soll das Angebot als "Witz" bezeichnet haben.
11:12 Uhr

Tuchel distanziert sich von veröffentlichter Biografie

Gerade ist eine Biografie über Trainer Thomas Tuchel erschienen - und schon meldet sich der Coach von Paris St. Germain selbst zu Wort. "Weil mich aktuell immer mehr Leute darauf ansprechen …: Nein, ich habe das Buch 'Thomas Tuchel - Die Biografie' weder in Auftrag gegeben, noch daran mitgearbeitet. Ebensowenig ist es von mir autorisiert. Bleibt gesund", twitterte er.

  • Das Buch erregt viel Aufmerksamkeit, weil einige Details über Tuchels Zeit bei Borussia Dortmund enthüllt werden. So soll er mit der Transferpolitik nicht einverstanden gewesen sein.
  • Die Kritik, die eigentlich seinen Berater erreichen sollte, sendete er aus Versehen an Dortmund-Boss Michael Zorc. Der Zwist sei nicht mehr kittbar gewesen.
  • Nun scheint Tuchel mit seinem Tweet anzudeuten, dass die Leser besser nicht alles glauben sollten, was geschrieben steht ...
09:58 Uhr

FC Bayern will wohl zwei Stars für Havertz-Transfer loswerden

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Alles deutet darauf hin, dass Havertz ein Münchner wird.

(Foto: imago images/Eibner)

Dass der FC Bayern sich gern die Dienste von Kai Havertz sichern möchte, ist bekannt. Jetzt aber gibt es Details zu den Vertragsverhandlungen.

  • Der "Kicker" berichtet, dass die Münchner bereit sind, zwei Stars für Havertz ziehen zu lassen. Angeblich sollen Correntin Tolisso und Philippe Coutinho im Sommer gehen.
  • Tolisso sei "erster Kandidat" für einen Abschied - sein Vertrag läuft noch über zwei Jahre. Doch Manchester United ist wohl sehr interessiert an dem Franzosen.
  • Das Leihgeschäft von Coutinho mit dem FC Barcelona endet eh. Und kaufen wollen die Münchner den Brasilianer offenbar nicht.
09:17 Uhr

Kostendiskussion: Ferrari droht mit Ausstieg aus der Formel 1

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"Sollte es noch weiter runtergehen, wollen wir nicht in eine Position gebracht werden, nach anderen Optionen schauen zu müssen, wo wir unsere Renn-DNA entfalten können."

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Ferrari droht im Streit um weitere Senkungen der Ausgabengrenze nun sogar mit dem Ausstieg aus der Formel 1. Der Rennstall sperrt sich mit Macht gegen die vor allem von den kleineren Privatteams geforderte Reduzierung des Budgetlimits auf deutlich unter 138 Millionen Euro. Teamchef Mattia Binotto sagte dem "Guardian": "Das geht nicht ohne weitere signifikante Einsparungen, insbesondere im Bereich der Arbeitskräfte. Sollte es noch weiter runtergehen, wollen wir nicht in eine Position gebracht werden, nach anderen Optionen schauen zu müssen, wo wir unsere Renn-DNA entfalten können." Der italienische Rennstall gehört als einziger seit 1950 ohne Unterbrechung der Formel 1 an.

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08:44 Uhr

FC Bayern wirbt offenbar verlockend um Supertalent Torres

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Ferrán Torres könnte auch in Valencia bleiben.

(Foto: imago images/Action Plus)

Ferrán Torres gehört zu den begehrtesten Fußballern Europas. Borussia Dortmund hat den 20-Jährigen Berichten zufolge schon länger auf dem Zettel. Nun soll ihm aber auch der FC Bayern ein Angebot unterbreitet haben - und zwar ein verlockendes. Laut "Golsmedia" soll er in München drei Millionen Euro jährlich verdienen können. Neben den Bundesligisten sollen auch der FC Liverpool, der FC Barcelona, Real Madrid, Manchester City und Atlético Madrid an dem Talent interessiert sein. Es gilt außerdem nicht als ausgeschlossen, dass Torres beim FC Valencia bleibt. Sein Vertrag läuft noch bis Juni 2021 und seine Ablöse soll mehr als 100 Millionen Euro betragen.

08:00 Uhr

Hartwig Gauder ist tot

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Hartwig Gauder war Olympiasieger über 50 Kilometer Gehen.

(Foto: imago sportfotodienst)

Hartwig Gauder ist tot. Der Olympiasieger im 50 Kilometer Gehen von 1980 ist bereits am Mittwoch im Alter von 65 Jahren einem Herzinfarkt erlegen. "Heute hat Thüringen mit Hartwig Gauder einen seiner begabtesten Sportler und unermüdlichen Streiter für das Thema Organspende verloren. Wir trauern um einen großen Menschen. Sein Andenken lebt weiter", twitterte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow.

Einen ausführlichen Nachruf dazu lesen Sie hier!

07:36 Uhr

Zverev glaubt an eine bessere Welt nach der Corona-Krise

Der deutsche Tennisspieler Alexander Zverev reagiert während eines Spiels. Foto: Dave Hunt/AAP/dpa/Archivbild

Alexander Zverev spricht sehr wichtige Sätze!

(Foto: Dave Hunt/AAP/dpa/Archivbild)

Trotz der katastrophalen Folgen der Corona-Krise glaubt Tennis-Profi Alexander Zverev, dass die Welt in der Zeit nach dem Virus eine bessere sein kann. "Ich denke, dass die Menschen die einfachen Dinge mehr genießen können. Zeit mit Freunden zu verbringen, einfach mal gemütlich essen zu gehen. Solche Dinge werden, glaube ich, dann mehr wertgeschätzt", sagte Zverev in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Und vielleicht schauen wir auch endlich mal mehr auf unser Klima, die Umwelt, auf unseren Planeten allgemein", sagte der 23-Jährige. "Ich glaube schon, dass man aus dieser Zeit etwas Positives mitnehmen kann."

06:33 Uhr

Sportstudio-Legende Dieter Kürten wird 85!

LESEEMPFEHLUNG: Dieter Kürten war das Gesicht des "Aktuellen Sportstudios". Die Presse nannte ihn den "grau melierten Bonvivant des Lerchenbergs, mit einem Lächeln wie Löffelbiskuits". Wie charmant Kürten auch im Zorn moderierte, zeigt ein unvergessenes Zeitdokument! Die ganze Geschichte gibt's hier!

05:58 Uhr

Bayern-Coach Hansi Flick ernüchtert Alexander Nübel

Beim FC Bayern ist die Frage um eine Vertragsverlängerung von Kapitän Manuel Neuer weiter ungeklärt - ungeachtet dessen bekommt der Torwart seine Unverzichtbarkeit erneut untermauert. "Er ist eindeutig unsere Nummer 1, daran wird sich auch in der kommenden Saison nichts ändern. Alexander Nübel weiß das", sagte Trainer Hansi Flick dem "Kicker". Zugleich erklärte Flick: "Alexander Nübel wird das gleiche Vertrauen und die gleiche Wertschätzung wie alle anderen Torhüter und Spieler in unserer Mannschaft bekommen. Wir wollen ihn weiterentwickeln, allerdings ist auch klar, dass beim FC Bayern der Leistungsgedanke zählt. Und zurzeit macht Sven Ulreich seine Sache wirklich hervorragend." Auf die Anzahl von Pflichtspielen, die Nübel zugesagt worden sein soll, will sich Flick nicht äußern. "Wer letztendlich spielt, ist immer Sache des Trainers. Und diese Entscheidung spreche ich immer mit meinem Trainerteam ab."

Unseren ausführlichen Bericht zu diesem Thema lesen Sie übrigens hier!