Lewis Hamilton äußert sich zu wilden Gerüchten
Lewis Hamilton hat Spekulationen abgeräumt, er könne Ferrari vorzeitig verlassen, sein Cockpit an Haas-Rookie Oliver Bearman gehen. Er habe bei der Scuderia einen "einen ziemlich langen Vertrag", betonte der Formel-1-Rekordchampion am Rande des Sao-Paulo-GP in Interlagos. "Normalerweise, wenn man einen Vertrag macht, beginnt man erst im Jahr davor über eine Verlängerung zu reden. Davon bin ich im Moment noch ziemlich weit entfernt", sagte Hamilton.
Das Arbeitspapier des 40-Jährigen läuft Berichten zufolge mindestens bis Ende 2026, Ferrari hat lediglich öffentlich gemacht, dass der siebenmalige Weltmeister einen "mehrjährigen Vertrag" besitzt.
Italienische Medien hatten nach Bearmans Karriere-Bestleistung in Mexiko (Rang vier) Gerüchte angefeuert, Ferrari könne den Briten mittelfristig als Hamilton-Nachfolger holen. Bearman hat Ferrari-Hintergrund, gehörte einst zur Nachwuchsakademie der Roten und überzeugte schon 2024 als Ersatz für den damals am Blinddarm operierten Ferrari-Stammpilot Carlos Sainz.
Sabalenka und Rybakina stürmen ins Finale der WTA Finals
Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka und Jelena Rybakina haben das Endspiel der WTA Finals in Riad erreicht. Sabalenka bezwang bei dem mit 15,5 Millionen Dollar dotierten Event in Saudi-Arabien Amanda Anisimova (USA) 6:3, 3:6, 6:3, die Kasachin Rybakina benötigte beim 4:6, 6:4, 6:3 gegen die US-Amerikanerin Jessica Pegula ebenfalls drei Sätze.
Beide Finalistinnen hatten schon in der Gruppenphase alle drei Spiele gewonnen. Sabalenka (Belarus) musste gegen Anisimova aber mehr als zwei Stunden kämpfen, erst ein Break zum 4:3 im dritten Satz brachte die Vorentscheidung. Die US-Open-Siegerin steht zum zweiten Mal im Finale des Jahresendturniers, 2022 hatte sie gegen die Französin Caroline Garcia verloren.
Erstmals in das Endspiel schaffte es derweil Rybakina. "Ich bin glücklich, dass ich mich durchgekämpft habe. Mein Aufschlag hat mir geholfen", sagte die 26-Jährige. Im zweiten Satz wehrte die Nummer sechs der Welt beim Stand von 5:4 zwei Spielbälle vom Pegula ab, im dritten Durchgang überzeugte sie vor allem bei eigenem Service: Ihren 15 Assen stand am Ende nur ein einziges von Pegula gegenüber.
Bierhoff rät der Bundesliga: Wehrt euch nicht
Der frühere Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff sieht in Auslandsspielen nach dem Vorbild der National Football League (NFL) eine Chance für den Fußball. "Vereinzelt kann man das glaube ich machen. Man unterschätzt den Hunger, den die Fans dort haben. Die wollen ihre Stars sehen, die wollen ihre Mannschaften sehen. Da kann man etwas für den Fußball im Allgemeinen tun", sagte der 57-Jährige bei einem "Bild"-Event anlässlich des NFL-Games in Berlin.
Auf der einen Seite seien es natürlich immer weite Reisen für die Spieler, räumte Bierhoff ein: "Auf der anderen Seite, wenn man neue Märkte gewinnen und seinen Umsatz steigern will, dann wird man wahrscheinlich im eigenen Land nicht mehr groß etwas machen können." Auch in der Major League Soccer (MLS) würden Mannschaften teilweise mehrere Stunden fliegen. "Das ist natürlich schwierig im vollen Kalender des Fußballs, aber ich würde mich generell erst einmal nicht dagegen wehren", sagte Bierhoff, der seit 2023 als Berater für die New England Patriots agiert.
Auf Bundesliga-Seite steht man dem Thema Auslandsspiele weiterhin kritisch gegenüber. "Wir haben in Deutschland eine andere Vorstellung, weil wir etwas traditionsbehafteter sind", erklärte Hans-Joachim Watzke. "Dass wir ein Meisterschaftsspiel im Ausland machen, das sehe ich ehrlich gesagt nicht und das möchte ich auch nicht", betonte der Präsidiumssprecher und Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Fußball-Liga (DFL).
Bender-Duell in der Regionalliga endet eindeutig
Sven Bender hat mit der SpVgg Unterhaching das erste Trainer-Duell bei seinem Zwilling Lars und Wacker Burghausen gewonnen. Die Mannschaft des zwölf Minuten jüngeren Benders setzte sich in der Regionalliga Bayern mit 3:1 (2:0) durch. Während Unterhaching damit zumindest vorübergehend die Tabellenspitze übernahm, blieb Burghausen auch im dritten Spiel in Serie ohne Sieg.
Namenssponsor lässt höchst umstrittenes Radsport-Team fallen
Das unter Druck geratene Radsport-Team Israel Premier-Tech muss künftig ohne seinen Co-Namensgeber auskommen. Wie der kanadische Konzern Premier Tech bekannt gab, werde er sich "mit sofortiger Wirkung" aus dem Rennstall zurückziehen. Grund sind die pro-palästinensischen Proteste der vergangenen Monate.
"Obwohl wir die Entscheidung des Teams zur Kenntnis genommen haben, unter einem neuen Namen in die Saison 2026 zu starten, wurde der eigentliche Grund für unser Engagement in einem solchen Maße überschattet, dass es für Premier Tech nun unhaltbar ist, seine Rolle als Sponsor des Teams weiter auszuüben", teilte Premier Tech weiter mit. Das Team wollte sich auf BBC-Anfrage zu der Konzern-Ankündigung nicht äußern.
Vor dem Hintergrund des Krieges in Gaza waren in den vergangenen Monaten Stimmen laut geworden, die einen Rückzug des Teams forderten. Im Oktober hatte der Rennstall angekündigt, er werde sich "von seiner israelischen Identität lösen" und sich neu positionieren. In seinem jüngsten Antrag auf eine UCI-Lizenz bewarb sich das Team einfach als "Cycling Academy".
Der Rennstall durfte zuletzt "aus Sicherheitsgründen" nicht am Radsport-Klassiker Giro dell'Emilia und an der Lombardei-Rundfahrt teilnehmen. Bei der Spanien-Rundfahrt war er Ziel pro-palästinensischer Proteste gewesen, die letzte Etappe der Vuelta musste Mitte September daher abgebrochen werden.
Rotterdam-Fans randalieren in Stuttgart
Während des Europa League Spiels Feyenoord Rotterdam gegen den VfB Stuttgart kommt es zu erheblichen Ausschreitungen zwischen den Fans. Rotterdam-Anhänger zünden Pyrotechnik, bewaffnen sich mit Baustellenmaterial und reißen Absperrgitter im Gästeblock ein. Die Polizei nimmt 16 Personen fest.
Im Reitsport dürfen Pferde jetzt im Wettkampf wieder bluten
Mit großer Mehrheit hat die Generalversammlung des Reitsport-Weltverbandes eine weitreichende Änderung der bisherigen "No-Blood-Rule" beschlossen. Künftig dürfen Pferde auch dann im Wettbewerb bleiben, wenn bei ihnen Blut zu sehen ist - sofern Tierärzte grünes Licht geben. Wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mitteilte, stimmten in Hongkong 56 Nationen für die Lockerung, 20 dagegen.
Die FN gilt als Kritikerin der neuen Regel, die am 1. Januar 2026 in Kraft tritt. FN-Präsident Martin Richenhagen sprach in einem vom Verband veröffentlichten Interview von einem "klaren Fehler": "Wir brauchen in dieser Frage keine Grauzonen", sagte Richenhagen: "Jede sichtbare Verletzung ist ein Signal, das wir ernst nehmen müssen - und kein Anlass, die Messlatte niedriger zu legen."
Befürworter der Regeländerung hatten angemerkt, dass Blutspuren auch harmlose Ursachen haben können - etwa ein Biss auf die Zunge oder ein Kratzer an der Haut. Sabrina Ibanez, Generalsekretärin des Weltverbandes FEI, zeigte Bewusstsein dafür, dass "die Zustimmung nicht einstimmig war", man habe "die Forderung mehrerer nationaler Verbände nach einem harmonischeren Ansatz" zur Kenntnis genommen.
Bundesliga-Krisenklub fordert Spieler auf: Benehmt euch wie "Arschlöcher"
Mit allen Mitteln zur Trendwende: Alexander Blessin hofft nach einer intensiven Trainingswoche auf ein Erfolgserlebnis für den kriselnden FC St. Pauli. Dafür müsse sich sein Team im Duell beim SC Freiburg in aller erster Linie auf die fußballerischen Basics fokussieren, so der 52-Jährige. Die Kiezkicker haben ihre letzten sechs Ligapartien verloren.
Ihm sei es "manchmal einen Ticken zu lieb", sagte Blessin vor dem Duell am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de): "Wir müssen einfach auch eine Schippe Cleverness und eine Schippe - ich mag das Wort eigentlich nicht - Arschlochmentalität reinlegen. Nur so kommen wir dann auch wieder zusammen raus."
Vergangene Woche kassierte Blessins Team eine schmerzliche 0:4-Pleite im Kellerduell gegen Borussia Mönchengladbach. Bei einer weiteren Niederlage droht das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz.
Nordkorea düpiert deutsche U-Nationalmannschaft bei WM
Titelverteidiger Deutschland muss bei der U17-Weltmeisterschaft in Katar ums Weiterkommen bangen. Die Nachwuchsauswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) kam in ihrem zweiten Gruppenspiel in Doha nicht über ein enttäuschendes 1:1 (0:0) gegen Nordkorea hinaus. Wisdom Mike (62. Minute) vom FC Bayern München erzielte die Führung, Il-bok Han (81.) gelang der Ausgleich. Zum Auftakt hatte die DFB-Auswahl gegen Kolumbien ebenfalls 1:1 gespielt.
Vor dem letzten Spieltag in Gruppe G belegt das Team von Trainer Marc-Patrick Meister mit zwei Punkten den zweiten Platz hinter Nordkorea (4 Punkte) und vor Kolumbien (2). Mit einem Sieg gegen den Gruppenletzten El Salvador (1) am Montag (14.30 Uhr MEZ/skysport.de) würde die deutsche Auswahl sicher ins Sechzehntelfinale der WM einziehen, an der insgesamt 48 Teams teilnehmen. Auch Platz 3 in der Gruppe reicht fürs Weiterkommen, sofern mindestens vier Drittplatzierte aus den insgesamt zwölf Vorrundengruppen schlechter abschneiden. Das Finale findet am 27. November statt.
Lamine Yamal kehrt in Spaniens WM-Quali-Kader zurück
Lamine Yamal ist zurück im Kader der spanischen Fußball-Nationalmannschaft. Der 18 Jahre alte Stürmer vom FC Barcelona steht dem Europameister in der WM-Qualifikation in Georgien am 15. November und drei Tage später gegen die Türkei wieder zur Verfügung, nachdem ein Leistenproblem ihn bei den vergangenen beiden Länderspielen zum Zuschauen gezwungen hatte.
Die Spanier haben vor den abschließenden beiden Spielen eine hervorragende Ausgangssituation im Kampf um die direkte WM-Quali. Verzichten muss der Trainer unter anderem auf Barcas Pedri sowie die ebenfalls verletzten Dani Carvajal (Real Madrid) und Nico Williams (Athletic Bilbao). Fabian Ruiz, Mittelfeldspieler bei Paris Saint-Germain, rückt wie Yamal nach einer überstandenen Verletzung zurück in den Kader.
Vater von Florian Wirtz meldet sich in aufgeheizter Debatte zu Wort
Hans Wirtz ist von den Qualitäten seines Sohnes Florian trotz torloser Startphase beim FC Liverpool weiter voll überzeugt. "Wir glauben, dass Florian diesen Preis auch rechtfertigen wird", sagte der Vater des 22 Jahre alten Nationalspielers in der ZDF-Sendung "Bolzplatz".
Florian Wirtz war im Sommer für ein Gesamtvolumen von rund 150 Millionen Euro als bislang teuerster deutscher Fußballer von Leverkusen in die englische Premier League gewechselt. "Dass das alles in diesem Fußball-Getriebe noch verbesserungswürdig ist, glaube ich, macht der Tabellenstand klar", sagte Hans Wirtz. "Das werden aber die Mechaniker noch hinkriegen. Ich hoffe, dass er so ein guter Spieler ist, dass er dort die Anforderungen adaptieren kann und dass es ihm genauso viel Spaß macht wie in der Bundesliga."
Vor allem die Liverpooler Herbst-Krise mit vier Niederlagen in der Premier League, einer in der Königsklasse und dem Aus im Ligapokal war unter anderem auch am teuren Neuzugang festgemacht worden. Noch immer wartet Wirtz auf sein erstes Pflichtspiel-Tor für den neuen Klub. Beim jüngsten 1:0 in der Champions League gegen Real Madrid bot der Edeltechniker aber eine überzeugende Leistung.
Verstappen überrascht in Brasilien - aber ziemlich negativ
Im packenden Dreikampf um den Formel-1-Titel ist Weltmeister Max Verstappen mit einigen Problemen in den Großen Preis von Brasilien gestartet. Der 28-Jährige musste sich in seinem Red Bull im einzigen Training in São Paulo mit dem 17. Platz begnügen. WM-Spitzenreiter Lando Norris setzte die Bestzeit, nur 0,023 Sekunden dahinter landete Oscar Piastri im zweiten McLaren auf Rang zwei. Die Piloten des britischen Traditionsrennstalls hinterließen auch bei den längeren Ausfahrten den besten Eindruck.
Auf dem legendären Kurs in Interlagos findet nur eine Übungseinheit statt, bevor bereits die Qualifikation für den Sprint (heute 19.30 Uhr/alle Sessions bei Sky und im Liveticker auf ntv.de) ausgefahren wird. Der Deutsche Nico Hülkenberg steuerte seinen Sauber dabei zum Start überraschend auf Platz drei. Im Kurzrennen über gut 100 Kilometer werden am Samstag (15 Uhr) die ersten WM-Punkte an diesem Wochenende vergeben. Dabei könnte der angekündigte Regen für chaotische Verhältnisse sorgen.
Vor dem 21. von 24 Saisonläufen am Sonntag (18 Uhr) führt der Brite Norris mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem Australier Piastri. Dahinter lauert Titelverteidiger Verstappen aus den Niederlanden mit 36 Zählern Rückstand auf Norris auf seine Chance, doch noch zum fünften Mal nacheinander Weltmeister zu werden. Im Training brach Verstappen seine schnellste Runde am Ende vorzeitig ab und konnte mit McLaren nicht mithalten.
Formel-1-Team schmeißt Fahrer doch nicht raus
Das Formel-1-Team Alpine setzt auch in der kommenden Saison auf Franco Colapinto. Am Rande des Großen Preises von Brasilien gab der Rennstall die Vertragsverlängerung mit dem Argentinier bekannt, der weiterhin mit dem Franzosen Pierre Gasly die Fahrerpaarung bildet.
Alpine bestätigte Colapinto jedoch "nur" für die Saison 2026, in der in der Formel 1 das neue Regelwerk greift, durch das die Karten neu verteilt werden. Colapinto war im Januar als Ersatzfahrer zu Alpine gestoßen, nach sechs Saisonrennen erhielt er dann das Cockpit des Australiers Jack Doohan.
Doch auch der 22-Jährige überzeugte nicht und ist noch ohne WM-Punkt, Team-Berater Flavio Briatore hatte Colapinto schon Ende August öffentlich kritisiert. Seither schien ein erneuter Fahrerwechsel sogar während der Saison denkbar, zuletzt stabilisierte Colapinto seine Leistungen aber.
Ovtcharov sorgt für Riesenüberraschung
Der frühere Weltranglisten-Erste Dimitrij Ovtcharov hat beim internationalen Tischtennis-Turnier in Frankfurt am Main für eine Überraschung gesorgt. Der 37-Jährige besiegte den an Nummer zwei gesetzten Japaner Tomokazu Harimoto nach einer Weltklasse-Leistung in 3:1-Sätzen und zog dadurch ins Viertelfinale ein. "Ich bin extrem happy. Das ist ein Sieg, auf den ich ein ganzes Jahr gewartet habe", sagte der Deutsche.
Ovtcharov wurde erst im Sommer an der Halswirbelsäule operiert und fiel zuletzt in der Weltrangliste auf Platz 32 zurück. Der Weltranglisten-Vierte Harimoto dagegen gewann in diesem Jahr bereits drei Turniere der Serie World Table Tennis. Vor der Saison 2022/23 hatte Ovtcharov den 22-jährigen zum TTC Neu-Ulm geholt, damit dort beide zusammen in der Champions League spielen können.
Hauptstadt im NFL-Fieber: "Berlin wird noch wilder"
Berlin schließt sich dem deutschen NFL-Hype an. Vor dem kommenden Spiel am Sonntag brummt die Stadt voller Football Fans. Nach München und Frankfurt möchte nun die Hauptstadt zeigen, was sie kann. Die NFL freut sich - Deutschland gilt mittlerweile als wichtigster Wachstumsmarkt außerhalb der USA.
Diese Auslosung könnte für die DFB-Elf sehr wichtig werden
Die Auslosungen für die Playoffs zur Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 finden am 20. November (13 Uhr) in Zürich statt. Die letzten sechs Tickets werden im März für die am 11. Juni beginnende WM in Kanada, Mexiko und den USA vergeben - vier in Europa, zwei bei einem interkontinentalen Playoff-Turnier mit sechs Teilnehmern.
Die deutsche Nationalmannschaft will sich den Umweg über die Playoffs sparen. Bei zwei Siegen am Freitag kommender Woche in Luxemburg und am 17. November gegen die Slowakei hätte das Team von Trainer Julian Nagelsmann als Gruppenerster das direkte Ticket auf jeden Fall gelöst. In Europa gibt es in den Playoffs jeweils Viererturniere mit Halbfinale und Finale - jeweils ohne Rückspiel. Dabei sind die zwölf Gruppenzweiten der Qualifikation sowie die besten Gruppensieger der Nations League.
FC Bayern "wird mit Upamecano an die Grenze gehen"
Der Vertrag von FC Bayerns Verteidiger Dayot Upamecano läuft aus und Real Madrid buhlt um den französischen Nationalspieler. RTL-Fußballexperte Lothar Matthäus erklärt, wieso sich eine Vertragsverlängerung für den FC Bayern München unbedingt lohnen würde.
Bei Offenbach: Fußballer schlägt Gegenspieler bewusstlos
Bei einem Fußballspiel in Dietzenbach (Landkreis Offenbach) ist ein Spieler bewusstlos geschlagen worden. Der 24-Jährige sei verletzt in eine Klinik gebracht worden, teilte die Polizei in Offenbach mit. Bei dem Kreispokal-Spiel am Donnerstagabend war der Fußballer der Mannschaft aus Egelsbach von einem 25-jährigen Spieler des heimischen Teams kurz vor dem Schlusspfiff ins Gesicht geschlagen worden, der Grund hierfür ist laut Mitteilung noch unklar. Das Spiel wurde abgebrochen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung.
Platte Bälle und Last-Minute-Jubel: VfB und Freiburg erkämpfen Siege
Der SC Freiburg fährt, trotz erschwerter Bedingungen durch platte Bälle und schlechter Fan-Stimmung, einen souveränen Sieg gegen Nizza ein. Der VfB Stuttgart geht hingegen erst spät in Führung, läuft jedoch auch mit einem Sieg gegen Feyenoord Rotterdam vom Platz.
Koan Konaté? Der FC Bayern hat nur ein ganz großes Vertrags-Ziel
Sportdirektor Christoph Freund hat inmitten der Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Dayot Upamecano zu Real Madrid erneut den Wunsch des FC Bayern unterstrichen, den Abwehrchef langfristig zu binden. "Das ist ja kein Geheimnis, dass es unser großes Ziel ist, mit Upa zu verlängern. Und es ist auch nicht verwunderlich, dass viele Vereine an Upa interessiert sind, weil er einfach richtig, richtig gut performt", sagte Freund am Freitag.
Das Arbeitspapier des 27 Jahre alten französischen Nationalspielers endet im Sommer. "Unser großes Ziel ist, dass Upa lange bei uns bleibt", sagte Freund: "Er fühlt sich sehr, sehr wohl. Das sieht man auch, wie er am Platz agiert, welche Energie er versprüht. Er ist ein super Junge und einer der besten Innenverteidiger der Welt."
Der Klub befinde sich "in Gesprächen" mit Upamecano, "aber da gibt es aktuell nichts Neues zu berichten", ergänzte Freund. Auf die Frage, ob der frühere Leipziger Ibrahima Konaté eine Alternative zu Upamecano sein könnte, sagte Freund: "Wir konzentrieren uns total auf unsere Spieler aktuell." Konaté (Der Sport-Tag berichtete vor wenigen Minuten) soll laut Medienberichten beim FC Bayern auf der Liste stehen.
Wildert der FC Bayern schon wieder beim FC Liverpool?
Der FC Bayern bereitet sich auf einen möglichen Abgang seines Stamm-Innenverteidigers Dayot Upamecano vor. Eine offenbar bereits ziemlich konkrete Spur führt zum FC Liverpool. Ein bekannter Weg für den Rekordmeister. Mit Sadio Mane und Luis Diaz kamen in den vergangenen Jahren bereits zwei Stars aus Englands Nordwesten in Deutschlands wunderschönen Süden.
Der Klub beschäftigt sich nach "Bild"-Angaben nun mit einer Verpflichtung von Reds-Star Ibrahima Konaté. Zum 26-jährigen Innenverteidiger soll der deutsche Rekordmeister sogar schon Kontakt aufgenommen haben. Im Podcast "Bayern Insider" berichtet Reporter Tobias Altschäffl: Der FC Bayern führt Gespräche mit dem Management von Konaté.
Konatés Vertrag beim FC Liverpool läuft im kommenden Sommer nach dann insgesamt fünf Jahren aus. Der 25-fache französische Nationalspieler kam 2021 für 40 Millionen Euro von Bundesligist RB Leipzig zu den Reds, zählt dort längst zu den absoluten Stammspielern. In der laufenden Saison stand er in allen 15 Pflichtspielen in der Startelf von Teammanager Arne Slot. Im Sommer hatte das spanische Portal "fichajes.net" berichtet, dass Konaté vor allem bei Real Madrid hoch im Kurs stehen soll. Auch Upamecano, dessen Vertrag beim FC Bayern ebenfalls nach der Saison ausläuft, wurde als möglicher Neuzugang der Königlichen genannt.
Mehr zu den Bayern-Gerüchten hier bei sport.de
Wettskandal: Haftbefehl gegen 17 Schiedsrichter und einen Präsidenten
In der Türkei sind im Zuge der Untersuchungen wegen unerlaubter Sportwetten von Fußball-Schiedsrichtern 18 Personen festgenommen worden. Das teilte die Istanbuler Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Insgesamt seien Haftbefehle gegen 21 Personen erlassen worden, darunter 17 Referees und der Präsident eines Erstliga-Klubs. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Verdacht der Spielmanipulation und des Amtsmissbrauchs. Bereits in der Vorwoche hatte die Disziplinarkommission des türkischen Fußballverbands (TFF) 149 Schiedsrichter für bis zu zwölf Monate gesperrt. Sie sollen gegen das Verbot verstoßen haben, auf Fußballspiele zu wetten. Der Verband machte keine Angaben dazu, ob auch Begegnungen betroffen waren, die die jeweiligen Schiedsrichter selbst geleitet haben.
Nach Verbandsangaben hatten interne Nachforschungen zuvor ergeben, dass 152 der insgesamt 571 geprüften Referees "aktiv" gewettet haben sollen - darunter 22 aus der höchsten Spielklasse. In einer gemeinsamen Erklärung bezeichneten die betroffenen Schiedsrichter die Vorwürfe als "empörend". Keiner von ihnen habe je auf Partien gesetzt, die er selbst gepfiffen habe, hieß es weiter. Einige gaben an, ihre Wettaktivitäten hätten sich auf Zeiten als Amateur-Referees beschränkt.
36-jährige deutsche Rodel-Legende denkt schon an Olympia 2030
Rennrodel-Rekordweltmeister Felix Loch schließt eine Olympiateilnahme 2030 nicht kategorisch aus. "Wir haben in zwei Jahren eine Weltmeisterschaft bei uns am Königssee. Das ist natürlich sehr, sehr interessant. Am Ende wären es dann nur noch zwei Jahre bis Olympia", sagte der 36-Jährige am Rande der BSD-Saisonauftaktpressekonferenz in München. Loch wäre bei der WM 2028 auf der sich im Wiederaufbau befindlichen Bahn in seiner Heimat am Königssee 38 Jahre alt, bei den Olympischen Spielen 2030 in den französischen Alpen wäre er 40. "Ich schaue jetzt einfach von Jahr zu Jahr, ob alles passt, ob es körperlich passt, ob nichts zwickt. Das ist ganz wichtig. Und natürlich am Ende muss der Erfolg da sein", sagte der Bayer, der zunächst seine fünften Olympischen Spiele in Cortina d'Ampezzo im Februar im Fokus hat.
Drei Goldmedaillen bei Winterspielen hat er schon gewonnen, die letzte jedoch 2014. "Dass wir um die Medaillen mitfahren wollen, ist ganz klar", sagte Loch. Die Voraussetzungen seien "ganz gut, die Vorbereitung war gut", er fühle sich "sehr, sehr wohl auf dem Schlitten". Die Rodler starten Anfang Dezember mit dem Weltcup in Innsbruck-Igls in die Olympiasaison.
Jürgen Klinsmann ist ganz verzaubert vom deutschen Fußball
Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann sieht den Deutschen Fußball-Bund auf und neben dem Platz auf einem guten Weg in die Zukunft. "Der deutsche Fußball hat in der ganzen Welt ein unglaublich hohes Ansehen. Wir Deutschen, wenn wir so ein bisschen in unserer kleinen Welt leben, wissen das gar nicht und unterschätzen das. Aber Deutschland hat einen wirklich sehr guten Ruf in der Welt des Fußballs", sagte der 61-Jährige vor dem DFB-Bundestag in Frankfurt am Main.
Für Klinsmann, der als Spieler Welt- und Europameister wurde und die DFB-Auswahl bei der Heim-WM 2006 als Bundestrainer auf Rang drei führte, gehören die Nationalmannschaften der Frauen und Männer schon jetzt zur Weltspitze. Und genauso werden sie im Ausland gesehen. Egal, wo ich hinreise, ob das Asien ist oder Südamerika oder Nordamerika. Überall sprechen sie immer - ob Männer oder Frauen - von einer Mannschaft, die gut genug ist, unter die besten Vier eines Turniers zu kommen", sagte Klinsmann.
Dies müsse auch der Anspruch für die WM der Männer im kommenden Jahr in den USA, Mexiko und Kanada sein. "Wenn wir zu einer WM gehen, dann tun wir das, um das Ding anzugreifen. Das heißt nicht, dass du das unbedingt gewinnen wirst. Aber unter die letzten Vier willst du allemal kommen", bekräftigte Klinsmann.
Ehemaliger NFL-Star in Dubai festgenommen und an USA ausgeliefert
Der frühere NFL-Star Antonio Brown ist in Dubai festgenommen und in die USA ausgeliefert worden. Das bestätigte die Polizei von Miami. In Florida soll dem 37-Jährigen der Prozess für die Abgabe von Schüssen im Rahmen eines Promi-Box-Events am 16. Mai gemacht werden. Brown wird unter anderem versuchter Mord zur Last gelegt. Polizeiangaben zufolge wurde Brown in Dubai von US-Marshals festgesetzt und später nach Essex County in New Jersey geflogen. Zeitnah soll er nach Miami überstellt werden. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren.
Wie die Nachrichtenagentur AP berichtete, ist unklar, wer Brown als Anwalt vertritt. Auf X war am Donnerstag (Ortszeit) auf Browns Profil zu lesen, dass er die Zuständigkeit für seine Social-Media-Kanäle für die Zeit übergeben habe, in der er für seine Unschuld kämpfe. Brown wird vorgeworfen, nach dem Boxkampf im Mai einem Sicherheitsmitarbeiter eine Pistole entrissen und zwei Schüsse auf einen Mann abgefeuert zu haben, mit dem er zuvor in eine Schlägerei verwickelt gewesen war. Der Mann sagte den Ermittlern, eine der Kugeln habe seinen Hals gestreift.
Unfassbarer FC Bayern: Jetzt geht's dem Guardiola-Rekord an den Kragen
Die Rekordjäger des FC Bayern peilen die nächste historische Bestmarke an: Der deutsche Fußball-Rekordmeister könnte am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) bei Union Berlin den zehnten Bundesligasieg in dieser Saison landen und damit den Startrekord einstellen, den die Münchner in der Saison 2015/16 unter Startrainer Pep Guardiola aufgestellt hatten.
Für die Bayern unter Vincent Kompany wäre es zugleich der 17. Erfolg in dieser Spielzeit. Dies war vorher in Europa noch keinem Team gelungen. Selbst Klubweltmeister Chelsea und Titelverteidiger Paris Saint-Germain in der Champions League hatten die dominanten Bayern bisher nicht aufhalten können. Die Bilanz der Bayern gegen Union ist ebenfalls beeindruckend: Sie verloren keines ihrer zwölf Bundesliga-Duelle gegen die Berliner, feierten dabei acht Siege bei vier Unentschieden.
Feyenoord-Fans durchbrechen Zaun bei VfB-Sieg
Kurz vor dem Abpfiff des Europa-League-Spiels des VfB Stuttgart gegen Feyenoord Rotterdam ist es im Gästebereich zu Zwischenfällen gekommen. Der Zaun sei an mehreren Stellen durchbrochen worden, teilte die Polizei Stuttgart mit. Polizei und Sicherheitsdienste seien im Einsatz gewesen, um ein Aufeinandertreffen der beiden Fanlager zu verhindern. Zudem hätten Anhänger des niederländischen Tabellenführers Fan-Utensilien abgebrannt.
Der VfB hatte das wichtige Europa-League-Duell dank zweier später Tore von Bilal El Khannouss und Deniz Undav mit 2:0 (0:0) für sich entschieden. Die Polizei hatte die Begegnung mit Feyenoord zuvor als Hochsicherheitsspiel eingestuft und den Polizeieinsatz verstärkt.
Stiller über Nagelsmann-Entscheidung: "kein Kommentar"
Bundestrainer Julian Nagelsmann verzichtet im anstehenden Finale der WM-Qualifikation auf den Stuttgarter Mittelfeldchef Angelo Stiller. Der 24-Jährige ist beim VfB absolut gesetzt und auch Nagelsmann sah ihn bereits als ein Gesicht der Zukunft im DFB-Team. Um so erstaunter ist man in Stuttgart nun über den Verzicht auf Stiller. "Ich weiß nicht, warum. Wir waren sehr überrascht. Ich kann nur für Angelo sprechen, er ist für uns der zentrale Spieler und ein großer Faktor dafür, dass wir in der Bundesliga auf Platz vier stehen. Das in Kombination hat uns ziemlich verwundert." Der Spieler selbst reagierte äußerst schmallippig: "Dazu möchte ich nichts sagen. Wir haben das intern besprochen, das muss reichen." Auf die Frage, ob er wütend sei, sagte er: kein Kommentar."
Nagelsmann bekommt Kritik wegen El-Mala-Nominierung zu hören
Der frühere Nationalspieler Dietmar Hamann hält die Nominierung des Kölner Jungstars Said El Mala für die DFB-Auswahl zum jetzigen Zeitpunkt für einen Fehler. "Für mich kommt die Nominierung zu früh", sagte Hamann in einem Fußballtalk des Pay-TV-Senders Sky. "Ich hätte bis zum Frühjahr gewartet, dann hätte man ihn immer noch nominieren können. Um den Jungen herrscht aktuell sowieso viel Hype - auch Vereine aus Spanien und England sind interessiert."
Oliver Kahn, der 2002 mit Hamann Vize-Weltmeister wurde, zeigte sich in derselben Sendung ebenfalls skeptisch: "Ich bin kein großer Freund davon, die Jungs direkt zu holen, wenn sie zwei, drei gute Spiele gemacht haben", sagte der frühere Weltklasse-Torhüter zur Berufung des 19 Jahre alten Offensivspielers. "Andererseits muss man auch verstehen, dass ein Bundestrainer die Jungs mal sehen und spüren möchte - wie sie sich im Training zeigen und wie sie in der Gruppe funktionieren", ergänzte der ehemalige Bayern-Boss. "Daher kann ich die Nominierung nachvollziehen."
Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte El Mala in den 25-köpfigen Kader für die WM-Qualifikationsspiele am 14. November in Luxemburg und drei Tage später gegen die Slowakei in Leipzig berufen. In dieser Saison hat sich El Mala beim 1. FC Köln mit vier Toren in neun Spielen ins Rampenlicht gespielt. Bislang lief er für verschiedene U-Nationalmannschaften des DFB auf, zuletzt im Oktober in der EM-Qualifikation für die deutsche U21.