Der Sport-Tag
1. Juni 2022
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23:29 Uhr

Premier-League-Absteiger muss 27 Spieler entlassen

Nach 38 Spieltagen liegt der FC Watford in der englischen Premier League mit nur 23 Punkte abgeschlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der Abstieg hat drastische Folgen für die "Hornets": Laut des englischen Boulevardblatts "The Sun" muss der Klub 27 Profis gehen lassen. Dies ginge aus einem von Watford veröffentlichten Papier hervor. Einige Verträge seien demnach in der Championship nicht gültig, zudem würden gleich 19 U23-Spieler gestrichen.

Premier-League-Absteiger muss 27 Spieler entlassen
23:02 Uhr

So geht's: Zverev kann Djokovic als Nummer eins der Welt ablösen

Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat die Spitze der Weltrangliste wieder fest im Blick. Durch seinen Sieg im Viertelfinale der French Open und die Niederlage der Nummer eins Novak Djokovic steht fest: Gewinnt Zverev das Grand-Slam-Turnier in Paris, löst er den Serben am kommenden Montag auf Platz eins ab. Er wäre der zweite Deutsche nach Boris Becker 1991 an der Spitze. Djokovics Regentschaft geht dagegen sicher zu Ende, wenn in knapp zwei Wochen die Punkte seines Vorjahreserfolgs aus der Wertung fallen. Sollte es für Zverev nicht zum Titel reichen, zieht dann der Russe Daniil Medwedew vorbei auf Platz eins.

So geht's: Zverev kann Djokovic als Nummer eins der Welt ablösen
22:27 Uhr

DFB-Stars winkt EM-Rekordprämie

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Gwinn und Co. bekommen nicht so viel Geld wie die DFB-Männer. (Foto: IMAGO/Eibner)

Den deutschen Fußballerinnen winkt bei der Fußball-EM in England (6. bis 31. Juli) eine Rekordprämie. Gewinnt die DFB-Auswahl den neunten EM-Titel, erhält jede Spielerin 60.000 Euro. Das gab der Deutsche Fußball-Bund bekannt. Demnach gibt es 30.000 Euro für den Finaleinzug, beim Erreichen des Halbfinales werden 20.000 Euro pro Spielerin ausgeschüttet. Überstehen die DFB-Frauen die Gruppenphase und ziehen ins Viertelfinale ein, sind 10.000 Euro sicher. Die Titelprämie ist eine erhebliche Steigerung im Vergleich zur EM 2017 (37.500 Euro). Von einer Art "Equal Pay" wie in den USA ist die Vereinbarung jedoch weit entfernt. Ein Nationalspieler hätte im Falle des Titelgewinns bei der vergangenen EM 400.000 Euro kassiert.

DFB-Stars winkt EM-Rekordprämie
21:56 Uhr

Zweitliga-Boss: "Gerhard Schröder ist bei uns immer herzlich willkommen"

Martin Kind als streitbar zu bezeichnen, ist vermutlich noch diplomatisch ausgedrückt. Der Chef des Fußball-Zweitligisten Hannover 96 ist bei Fans des Klubs maximal unbeliebt, und seine jüngsten Aussagen dürften daran wenig ändern. Auf die Frage der "Sport Bild", ob der wegen seiner Nähe zum russischen Kriegstreiber Wladimir Putin öffentlich in Ungnade gefallene Gas-Lobbyist Gerhard Schröder zur neuen Saison wieder im Stadion sein wird, sagt Kind: "Ich hoffe sehr und würde mich freuen, wenn er auch künftig zu uns käme. Er ist ohne Wenn und Aber bei 96 immer herzlich willkommen."

Die unausweichliche Nachfrage, ob das angesichts Schröders offenbar unerschütterlicher Nähe zu Putin eine gute Idee sei, sagt Kind, man müsse Politik und Sport trennen. Eine Antwort, die eigentlich nur dann gewählt wird, wenn die Sachlage unzweifelhaft ist. Wie in diesem Fall, da sich Schröder nicht von Putin lossagt, obwohl dieser einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt.

Zweitliga-Boss: "Gerhard Schröder ist bei uns immer herzlich willkommen"
21:15 Uhr

Schweizer hebt sich für Deutschland zu EM-Gold, EM-Silber und EM-Bronze

Lisa Marie Schweizer vom AV 03 Speyer hat bei den 100. Gewichtheber-Europameisterschaften in Tirana den Titel im olympischen Zweikampf knapp verpasst und sich drei Medaillen gesichert. Die 26 Jahre alte angehende Kriminalpolizistin kam in der Klasse bis 71 Kilogramm auf 223 Kilo und musste sich in der Endabrechnung der Schwedin Patricia Strenius nur um ein Kilogramm geschlagen geben.

Die Olympia-Zehnte von Tokio sicherte sich in Tirana den EM-Titel in der Teildisziplin Reißen mit 103 Kilogramm. Im Stoßen bewältigte sie 120 Kilo und kam auf Platz drei. Dabei egalisierte sie die von ihr gehaltenen deutschen Rekorde. Lange war sie auf Goldkurs im Zweikampf, wurde aber von Strenius im letzten Versuch abgefangen. Die Schwedin wuchtete 130 Kilogramm in die Luft und zog an der Deutschen vorbei.

Schweizer hebt sich für Deutschland zu EM-Gold, EM-Silber und EM-Bronze
20:55 Uhr

FC Bayern fasst neuen Plan für Leroy Sané

Leroy Sané hat beim FC Bayern München weiterhin mit enormen Leistungsschwankungen zu kämpfen. Aufgrund dessen plant der deutsche Rekordmeister für die kommende Saison wohl einige Anpassungen. Wie der "Kicker" berichtet, will der FC Bayern Sané künftig "mehr Ruhe gestatten" und "ihn so sein zu lassen, wie er ist". Zudem sollen die Erwartungen zurückgeschraubt werden.

Die vielen Unterhaltungen mit dem Flügelspieler "könnten, so heißt es intern, eher kontraproduktiv gewesen sein", schreibt das Fachmagazin weiter. Sané soll beim FC Bayern fortan weniger Druck haben. In der abgelaufenen Rückrunde blieb der 26-Jährige weit unter seinen Möglichkeiten. Seinen letzten Bundesliga-Scorerpunkt steuerte Sané am 26. Februar im Duell mit Eintracht Frankfurt bei. In der Hinrunde hatte Sané beim FC Bayern noch zu den besten Akteuren gezählt.

FC Bayern fasst neuen Plan für Leroy Sané
20:22 Uhr

Lewandowski & Co. versauen Wales die WM-Generalprobe

Die walisische Fußball-Nationalmannschaft hat zum Nations-League-Auftakt eine misslungene Generalprobe für ihr Entscheidungsspiel um das WM-Ticket abgeliefert. Wales verlor gegen Polen in Breslau 1:2 (0:0), der abwanderungswillige Bayern-Stürmer Robert Lewandowski blieb für die Gastgeber ohne Tor.

Am Sonntag empfangen die Waliser in Cardiff entweder Schottland oder die Ukraine (heute 20.45 Uhr im ntv.de-Liveticker) zum Playoff-Spiel um das letzte europäische WM-Ticket. Der Sieger fährt zur Endrunde in Katar im Winter. Wegen des russischen Einmarschs in der Ukraine waren die Playoffs verschoben worden. In Breslau traf Jonathan Williams (52.) für Wales, Jakub Kaminski (72.) und Karol Swiderski (85.) drehten das Spiel.

Lewandowski & Co. versauen Wales die WM-Generalprobe
20:00 Uhr

Draisaitl: Nichts ist schwieriger als die Meisterschaft

NHL-Profi Leon Draisaitl lässt sich durch die Niederlage seiner Edmonton Oilers zum Auftakt der Finals in der Western Conference nicht aus der Ruhe bringen. "Es ist eine Playoff-Serie, es wird eine lange Serie sein, und man muss probieren, sich da relativ schnell von zu lösen", sagte Deutschlands bester Eishockey-Spieler einen Tag nach dem 6:8 zum Auftakt gegen die Colorado Avalanche. "Es waren sehr viele individuelle Fehler, die einfach vermeidbar waren. Es war nichts wirklich Großes, was Colorado gemacht hat", sagte er. "Ich glaube, dass es in erster Linie an uns liegt, dass wir sie besser verteidigen und einen besseren Job machen."

In der Partie mit 14 Toren - mehr gab es in einem Stanley-Cup-Final-Spiel oder einer Partie aus der Runde zuvor den Angaben der National Hockey League zufolge zuletzt 1985 - lagen die Oilers zwischenzeitlich 4:7 in Rückstand und kamen bis auf 6:7 heran. "Die Moral in der Truppe stimmt, und wir geben nie auf", sagte Draisaitl zu den positiven Aspekten der Partie. Zum Einzug in die Stanley-Cup-Finals braucht eine Mannschaft vier Siege.

Draisaitl: Nichts ist schwieriger als die Meisterschaft
19:31 Uhr

Zuschauer fängt Baseball mit Kind im Arm

Einen Baseball im Stadion zu fangen, ist für viele Fans der MLB ein Traum. Ein Vater in New York sieht beim Spiel seiner Mets die Chance gekommen. Während er mit der einen Hand das leicht desinteressierte Baby festhält, greift er mit der anderen nach dem Spielgerät. Der Balance-Akt wird belohnt.

Zuschauer fängt Baseball mit Kind im Arm
18:53 Uhr

"Nach den meisten Spielen": BVB-Star Bellingham macht Angriffe öffentlich

Der englische Fußball-Nationalspieler Jude Bellingham von Bundesligist Borussia Dortmund wird regelmäßig Opfer rassistischer Beleidigungen. "Nach den meisten Spielen erhalte ich auf Instagram rassistische Nachrichten", sagte der 18-Jährige in einem CNN-Interview: "Es gibt keinen einzigen Job in der Welt, der es rechtfertigt, rassistisch beleidigt zu werden."

Der Mittelfeldspieler forderte, dass gegen Rassismus mehr unternommen werden müsse: "Rassismus, es fühlt sich so an, dass dieser zu den Dingen gehört, die niemals aufhören", äußerte der Teenager, "es gibt Leute, die viel Macht haben und mehr Verantwortung übernehmen sollten im Kampf gegen Rassismus. Aber das passiert nicht."

"Nach den meisten Spielen": BVB-Star Bellingham macht Angriffe öffentlich
18:24 Uhr

Bei der U20-WM der Fußballerinnen pfeifen auch nur Frauen

Die U20-WM der Fußballerinnen in Costa Rica (10. bis 28. August) steht auch hinsichtlich der Unparteiischen ganz im Zeichen der Frauen. Der Weltverband FIFA hat ausschließlich Schiedsrichterinnen und Assistentinnen nominiert. Auch der Videobeweis, der erstmals bei einem Nachwuchsturnier zum Einsatz kommt, liegt komplett in weiblicher Hand. Deutsche Unparteiische stehen nicht auf der FIFA-Liste.

"Wir freuen uns, ein neues Kapitel im Frauenfußball aufschlagen zu können", sagte FIFA-Schiedsrichterinnenchefin Kari Seitz. Der Weltverband hat 13 Schiedsrichterinnen, 27 Assistentinnen und 14 Video-Assistentinnen berufen. Titelverteidiger ist Japan, die deutschen Juniorinnen haben die WM bisher dreimal gewonnen - zuletzt 2014. In Costa Rica trifft die deutsche Auswahl in der Vorrundengruppe B auf Kolumbien, Neuseeland und Mexiko.

Bei der U20-WM der Fußballerinnen pfeifen auch nur Frauen
17:54 Uhr

Zu teuer: Schalke-Hauptsponsor möchte nicht mehr Hauptsponsor sein

Die Aufsichtsratsvorsitzende des Immobilienkonzerns Vivawest hat sich ablehnend zu einer Fortsetzung des Vivawest-Engagements als Hauptsponsor des Bundesliga-Aufsteigers FC Schalke 04 geäußert. "Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass Vivawest in diesem Engagement in der Ersten Bundesliga bleiben kann, weil es dann tatsächlich auch unsere finanzielle Bereitschaft überschreitet", sagte Bärbel Bergerhoff-Wodopia in Essen.

Vivawest war Anfang März als Hauptsponsor eingesprungen, nachdem Schalke die Zusammenarbeit mit dem russischen Gaskonzern Gazprom wegen der russischen Invasion in die Ukraine beendet hatte. Über die Dauer der Zusammenarbeit und finanzielle Details war damals nichts bekannt geworden. Vivawest-Geschäftsführer Uwe Eichner hatte von einer "temporären Partnerschaft" gesprochen.

Zu teuer: Schalke-Hauptsponsor möchte nicht mehr Hauptsponsor sein
17:19 Uhr

Zurückgetretener Top-Ringer ist besorgt um seinen Sport

Nach Meinung des früheren deutschen Top-Ringers Frank Stäbler könnte die Corona-Pandemie für seine Sportart hierzulande vor allem langfristige Folgen haben. "Corona hat auch im Sport so viel Schaden angerichtet, dass es schwer wird, das wieder aufzuholen", sagte der 32-Jährige in Ludwigsburg über die künftigen Aussichten des Deutschen Ringer-Bundes auf internationale Erfolge. "Drei, vier Jahre kann man sicher überbrücken. Aber dann wird es schwer, wieder etwas von unten hochzubringen."

Neben dem dreimaligen Weltmeister Stäbler hat auch Olympiasiegerin Aline Rotter-Focken, das zweite langjährige Zugpferd des deutschen Ringer-Teams, ihre Karriere beendet. Der Nachwuchs konnte coronabedingt lange nicht oder kaum trainieren, die Bundesliga-Saison 2020/21 war abgebrochen worden. Der Verband müsse Strukturen schaffen, die auch in Zukunft Talente hervorbringen, so Stäbler.

Zurückgetretener Top-Ringer ist besorgt um seinen Sport
16:52 Uhr

FC Bayern ist sich wohl mit Liverpool-Star Mané einig

Der FC Bayern München kann wohl tatsächlich den Königstransfer Sadio Mané an Land ziehen. Laut des Liverpool-Insiders Dave Ockop soll sich der Senegalese bereits einig sein mit dem deutschen Rekordmeister, nachdem er unter anderem persönlich mit Trainer Julian Nagelsmann gesprochen habe. Ein Dreijahresvertrag steht im Raum, nun müssten nur noch die Vereine die Transfersumme aushandeln. Die Reds sollen etwa 50 Millionen Euro fordern, die Münchner aber nur 30 zahlen wollen.

FC Bayern ist sich wohl mit Liverpool-Star Mané einig
16:24 Uhr

Klopp tanzt sich Real-Pleite von der Seele

Der FC Liverpool verliert im Endspiel der Königsklasse gegen Real Madrid. Eine gute Saison ist es dennoch, wie auch Coach Jürgen Klopp zuletzt betont. Die Freude über die beiden gewonnen Pokal-Wettbewerbe in England sieht man ihm auch auf der Tanzfläche an.

Klopp tanzt sich Real-Pleite von der Seele
15:26 Uhr

Aston Martin plant mit Vettel

Aston Martin plant auch die Formel-1-Saison 2023 mit Sebastian Vettel im Cockpit. "Wenn man ihn in einem Debrief erlebt oder am Telefon, wie er sich reinhängt: So fährt keiner, der nicht fahren will", sagte Teamchef Mike Krack im Gespräch mit RTL/ntv: "So agiert keiner, der nicht fahren möchte."

Gerüchten, dass Aston Martin an einer Verpflichtung von Mick Schumacher interessiert sei, erteilte Krack vorerst eine Absage. "Wir haben ganz klar unseren Weg, dass wir mit Sebastian weitermachen wollen, und alles andere sehen wir zu einem späteren Zeitpunkt", sagte der 50-jährige Luxemburger: "Ich habe es in Imola schon gesagt: Wenn man einen Fahrer wie Sebastian hat, muss man ihn versuchen zu halten." Vettel sei "einfach eine Mischung aus extremer fahrerischer Qualität und Erfahrung und auch eine sehr, sehr positive Person, die uns weiterbringt", sagte Krack. Der viermalige Weltmeister fährt sein zweites Jahr bei Aston Martin, seine bisher beste Platzierung war der zweite Platz beim Großen Preis von Aserbaidschan 2021 in Baku.

Aston Martin plant mit Vettel
14:21 Uhr

Krawietz scheitert kurz vor dem French-Open-Finale

Davis-Cup-Profi Kevin Krawietz hat bei den French Open der Tennisspieler in Paris den Einzug ins Endspiel des Mixed-Wettbewerbes knapp verpasst. Zusammen mit der Amerikanerin Nicole Melichar-Martinez verlor Krawietz gegen die Norwegerin Ulrikke Eikeri und den Belgier Joran Vliegen im Match Tiebreak mit 6:1, 6:7 (4:7), 7:10. Dabei vergaben Krawietz und Melichar-Martinez im zweiten Satz sogar einen Matchball. Im Doppel war Krawietz mit Andreas Mies überraschend bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Das deutsche Tennis-Duo hatte 2019 und 2020 im Stade Roland Garros den Titel gewonnen.

Krawietz scheitert kurz vor dem French-Open-Finale
13:26 Uhr

Katze misshandelt: Französischer Nationalspieler wird bestraft

Der französische Fußball-Nationalspieler Kurt Zouma muss wegen Tierquälerei 180 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Der 27-Jährige hatte seine Katze wie einen Fußball getreten, mit Schuhen beworfen und geschlagen. Zudem darf der Abwehrspieler des englischen Erstligisten West Ham United fünf Jahre lang keine Katzen halten und muss rund 9000 Pfund (10.570 Euro) Gerichtskosten zahlen, wie ein Gericht in London entschied. Die Katzen hatten vorher angeblich einen Stuhl im Haus beschädigt.

"Die Katze war von Ihnen abhängig, Sie mussten sich um sie kümmern", sagte die Richterin. "Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass andere zu Ihnen aufblicken und viele junge Menschen danach streben, Ihnen nachzueifern." Die Richterin betonte zugleich, Zouma und sein jüngerer Bruder Yoan, der den Vorfall gefilmt und dabei gelacht hatte, hätten "echte Reue" gezeigt. Das Video hatte nicht nur in England breite Empörung ausgelöst. West Ham United hatte Zoumas Verhalten scharf verurteilt, eine hohe Geldstrafe gegen ihn verhängt und an mehrere nationale und internationale Tierschutzorganisationen gespendet. Sein Sponsor Adidas kündigte dem Hammers-Profi.

Katze misshandelt: Französischer Nationalspieler wird bestraft
12:47 Uhr

Fix: "Neuer Imperator" kauft AC Mailand

Der italienische Fußballmeister AC Mailand hat seinen Verkauf an die US-Investmentfirma RedBird Capital Partners bestätigt. Der Klub teilte mit, dass RedBird und der bisherige Besitzer Elliott Management eine Einigung erzielt haben. Der Wert des AC Mailand wurde in einer Klub-Mitteilung auf 1,2 Milliarden Euro beziffert.

Der AC Mailand hatte jüngst nach elf Jahren wieder den Meistertitel in der Serie A gewonnen. Dass die Norditaliener einen neuen Besitzer bekommen, wurde zuletzt bereits klar. RedBird ist bereits im Sport aktiv, unter anderem als Investor der Fenway Sports Group, die Besitzerin etwa des FC Liverpool und der Boston Red Sox aus der Major League Baseball (MLB). Außerdem hält RedBird die Mehrheit der Anteile am FC Toulouse aus der französischen Ligue 1. Das "Manager Magazin" nennt RedBird-CEO Gerry Cardinale deshalb bereits den "neuen Imperator in Europas Fußball".

Fix: "Neuer Imperator" kauft AC Mailand
12:01 Uhr

Endspurt nach Katar: Leon Goretzka sieht DFB-Elf "nicht in der Weltspitze"

Nach zwei enttäuschenden Turnieren will der DFB in Katar wieder nach dem Titel greifen. Der letzte große Test vor dem Turnier ist die Nations League. Zur Vorbereitung ist die Mannschaft derzeit im Trainingslager, wo Coach Hansi Flick die Zügel merklich anzieht.

Endspurt nach Katar: Leon Goretzka sieht DFB-Elf "nicht in der Weltspitze"
11:43 Uhr

Watzke über Playoffs: "Wenn Bayern auch in den nächsten fünf Jahren ..."

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Edin Terzic (r.) soll die Playoffs verhindern. (Foto: IMAGO/Kirchner-Media)

Hans-Joachim Watzke sieht trotz der großen Dominanz des Serienmeisters FC Bayern München keinen Grund, die Einführung von Playoffs in der Fußball-Bundesliga voranzutreiben. "Das wäre aus meiner Sicht eine Ultima Ratio. Wenn der FC Bayern auch in den nächsten fünf Jahren noch Meister würde, könnten wir vielleicht über solche Szenarien nachdenken. Aber momentan ist für meinen Geschmack nicht ansatzweise der Zeitpunkt dafür", sagte der Geschäftsführer des Meisterschaftszweiten Borussia Dortmund.

  • Der Dortmunder Vereinschef verwies auf die vergleichsweise hohe Fluktuation in der Bundesliga bei der Vergabe der europäischen Plätze: "Mit Eintracht Frankfurt hat es nun der siebte deutsche Clubs geschafft, sich im Zeitraum von drei Jahren für die Champions League zu qualifizieren. Das finde ich schon beachtlich."

  • Den Hype um die englische Premier League hält Watzke für überzogen: "Sie haben in diesem Jahr keinen einzigen Wettbewerb gewonnen. Die Champions League ging nach Spanien, die Europa League nach Deutschland und die Conference League nach Italien."

Watzke über Playoffs: "Wenn Bayern auch in den nächsten fünf Jahren ..."
11:01 Uhr

Ex-DFL-Boss teilt aus: FC Bayern sollte Lewandowski "eine Lektion" erteilen

Das Tischtuch zwischen dem FC Bayern und seinem besten Spieler scheint zerschnitten. Weltfußballer Robert Lewandowski spricht öffentlich von seinem Abgang - trotz laufenden Vertrags. Der ehemalige Frankfurter Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen kritisiert den Profi.

Ex-DFL-Boss teilt aus: FC Bayern sollte Lewandowski "eine Lektion" erteilen
10:10 Uhr

"Unmöglich, dass nicht betrogen wurde": La-Liga-Boss tobt wegen Kylian Mbappé

Der Beschwerdebrief von Spaniens Ligaverband LFP über die finanziellen Rahmenbedingungen der Vertragsverlängerung von Weltmeister Kylian Mbappé bei Paris St. Germain an die Europäische Fußball-Union (UEFA) ist praktisch fertiggestellt. LFP-Präsident Javier Tebas verband nach der Niederlage des spanischen Nobelklubs Real Madrid im Bieterstreit mit PSG um den französischen Superstar die Ankündigung des Schriftstücks mit erneut scharfer Kritik am Geschäftsgebaren von Frankreichs Meister.

  • "Es ist unmöglich, dass nicht betrogen wurde", sagte Tebas über den mehrere hundert Millionen Euro schweren PSG-Deal mit Mbappé: "Wir werden keinem Verein in Europa erlauben, das Ökosystem des europäischen Fußballs zu zerstören."

  • Die LFP und Real unterstellen den katarischen Besitzern von PSG Verstöße gegen die UEFA-Regeln für finanziellen Nachhaltigkeit. Aus Sicht der Spanier kann PSG nach über 220 Millionen Euro Verlust in der Saison 2020/21 zwölf Monate später nicht in der Lage sein, das Volumen des neuen Mbappé-Vertrages auf erlaubte Weise zu stemmen.

  • "Tief in uns ist es uns egal, wer der Besitzer ist, ob ein Staat oder nicht, das Problem ist die Haltung der Besitzer: Es gibt für sie kein Limit, Verluste spielen keine Rolle, sie geben so viel Geld aus, wie sie wollen, sie betrügen mit Sponsoringverträgen mit staatsnahen Firmen - das ist das Problem", sagte Tebas.

"Unmöglich, dass nicht betrogen wurde": La-Liga-Boss tobt wegen Kylian Mbappé
09:29 Uhr

Aston-Martin-Boss über Vettel: "So fährt keiner, der nicht fahren will"

Für den einst erfolgsverwöhnten Formel-1-Piloten Sebastian Vettel läuft es bei Aston Martin nicht rund. Teamchef Mike Krack blickt dennoch optimistisch in die Zukunft. Von einer Deadline für den Rennfahrer will er nichts wissen - und auch Vettel beweise täglich, dass er noch nicht aufgegeben habe.

Aston-Martin-Boss über Vettel: "So fährt keiner, der nicht fahren will"
08:58 Uhr

Chronische Fußverletzung: Erschöpfter Gigant Nadal vor Karriere-Aus?

Tennisstar Rafael Nadal hat seine Zukunft nach den French Open offengelassen. "Ich spiele dieses Turnier, weil wir die Dinge hinbekommen, dass ich bereit bin, das Turnier zu spielen. Aber ich weiß nicht, was danach passiert", sagte der 35 Jahre alte Spanier nach seinem Halbfinal-Einzug in Paris. Nadal hatte zuvor den serbischen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic in 4:12 Stunden mit 6:2, 4:6, 6:2, 7:6 (7:4) besiegt.

  • Der Rekord-Grand-Slam-Sieger spielt schon seit längerem mit einer chronischen Fußverletzung, dem sogenannten Müller-Weiss-Syndrom. Noch vor drei Wochen hatte Nadal beim Turnier im Rom am Ende eines Matches kaum noch laufen können. "Dass ich hier einen Doktor dabei habe, hilft sehr", sagte Nadal. "Aber die vergangenen drei Monate waren nicht einfach, deshalb war ich heute nach dem Spiel sehr emotional", räumte der 13-malige Paris-Champion ein.

  • Nadals voller Fokus liegt nun auf dem Halbfinale gegen Alexander Zverev am Freitag und einem eventuellen Endspiel am Sonntag. Danach müsse man sehen, wie es weitergeht. "Ich habe, was ich habe, in meinem Fuß. Wenn wir also nicht in der Lage sind, eine Verbesserung oder eine kleine Lösung dafür zu finden, dann wird es superschwer für mich", sagte Nadal. "Natürlich werde ich weiter kämpfen, eine Lösung dafür zu finden, aber bislang haben wir keine gefunden."

Chronische Fußverletzung: Erschöpfter Gigant Nadal vor Karriere-Aus?
08:25 Uhr

Jetzt kann alles ganz schnell gehen: Bayern-Flirt lässt Leipzig-Zukunft offen

Offenbar stehen die Chancen des FC Bayern auf die Verpflichtung von Konrad Laimer immer besser. Der vom deutschen Rekordmeister umworbene Mittelfeldmann hat am Dienstag seinen Abschied von RB Leipzig angedeutet.

  • Es sei "durchaus möglich, dass ich nächste Saison nicht mehr in Leipzig spiele", sagte der 25-Jährige im Lager der österreichischen Nationalmannschaft in Bad Tatzmannsdorf.

  • Verschiedenen Medienberichten zufolge nimmt der Transfer des kampfstarken Allrounders nach München längst Konturen an. Als Ablöse für Laimer, der bei RB noch einen Vertrag bis Juni 2023 besitzt, ist eine Summe von 18 bis 20 Millionen Euro im Gespräch.

  • Bayern-Coach Julian Nagelsmann hatte sich zuletzt mehrfach für die Verpflichtung einer "Pressingmaschine" ausgesprochen und gilt als Fan von Laimer, den er in Leipzig einst trainierte.

Jetzt kann alles ganz schnell gehen: Bayern-Flirt lässt Leipzig-Zukunft offen
08:11 Uhr

Unterschied zwischen "Sport und Politik": Hannover-Boss verteidigt Altkanzler Schröder

Hannovers Mehrheitsgesellschafter Martin Kind sieht den Umgang mit Altkanzler Gerhard Schröder und dessen Vereinsaustritt kritisch. "Aus meiner Sicht sollte man differenzieren zwischen Sport und Politik. Ich sage es offen und ehrlich: Ich lehne es ab, wie die Öffentlichkeit und die Parteien teilweise mit ihm umgegangen sind. Das ist aus meiner Sicht nicht angemessen", sagte der Chef des Fußball-Zweitligisten Hannover 96 der "Sport Bild".

  • Schröder hatte sich nach dem Wirbel um seine Russland-Beziehungen Anfang April bei Hannover 96 zurückgezogen. Der Verein hatte einen Ausschluss geprüft und dies mit Schröders Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin begründet. Der Mutterverein hatte bereits Anfang März geprüft, inwiefern Schröder wegen seiner Putin-Nähe unter dem Eindruck des russischen Angriffskrieges in der Ukraine gegen die Interessen des Vereins verstoßen haben könnte.

  • "Ich hoffe sehr und würde mich freuen, wenn er auch künftig zu uns käme. Er ist ohne Wenn und Aber bei 96 immer herzlich willkommen", sagte Kind. Unter anderem Borussia Dortmund und der Deutsche Fußball-Bund hatten Schröder die Ehrenmitgliedschaft entzogen.

Unterschied zwischen "Sport und Politik": Hannover-Boss verteidigt Altkanzler Schröder
07:28 Uhr

Überraschende Aussage von Salihamidžić: Wird Ex-Schalker doch Neuer-Nachfolger?

Der FC Bayern München will nach der Verlängerung des Vertrages von Nationaltorwart Manuel Neuer auch mit dem derzeit nach Monaco verliehenen Ersatzmann Alexander Nübel weiterarbeiten. "Wir können uns sehr gut vorstellen, seinen Vertrag zu verlängern. Wir werden mit Alex und seinem Berater alle Schritte in engem Austausch abstimmen und immer die beste Lösung für den FC Bayern und Alex suchen und finden", sagte Sport-Vorstand Hasan Salihamidzic der "Sport Bild".

  • Nübel ist noch bis 2023 an die AS Monaco verliehen. Er hatte Anfang Mai deutlich gemacht, dass er sich nicht noch mal hinter Neuer einreihen wolle. Sein Vertrag in München ist bis zum 30. Juni 2025 datiert. "Wenn Manuel noch da sein sollte, wird das glaube ich nichts mehr", meinte Nübel, der Stammkeeper bei den Monegassen ist. Es mache dann "keinen Sinn, dass ich zurückkomme".

  • Salihamidzic sagte der "Sport Bild": "Wir sind sehr froh, dass Manuel Neuer bis 2024 verlängert hat, und wir sind sehr zufrieden mit Alexanders Entwicklung. Ich hoffe und glaube daran, dass er seine Leistungen bestätigen kann."

Überraschende Aussage von Salihamidžić: Wird Ex-Schalker doch Neuer-Nachfolger?
06:39 Uhr

"Das ist die Welt, in der wir leben": Djokovic wütet nach Niederlage gegen Nadal

Nach seinem Viertelfinal-Aus bei den French Open im Tennis-Klassiker gegen Rafael Nadal hat der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic den Beginn der Abendspiele in Paris kritisiert. "Ich finde, sie fangen zu spät an", sagte Djokovic.

Das Duell mit dem Spanier Nadal hatte am Dienstagabend erst gegen 21.00 Uhr begonnen und war um 1.15 Uhr am Mittwoch zu Ende. "Aber die Fernsehsender entscheiden, wann gespielt wird. Sie geben das Geld, sie bestimmen, wer in der Night Session spielt, das ist die Welt, in der wir leben", sagte der Serbe.

"Das ist die Welt, in der wir leben": Djokovic wütet nach Niederlage gegen Nadal
05:48 Uhr

Trotz Rauswurf: Mesut Özil will bei Fenerbahçe bleiben

Ex-Weltmeister Mesut Özil will trotz derzeitiger Suspendierung seinen Vertrag bei Fenerbahçe Istanbul erfüllen. Für die Dauer seines Vertrages sei es sein einziges Ziel, im Trikot des Vereins zu schwitzen, schrieb der 33-Jährige bei Twitter. "Ich wiederhole mit Nachdruck; Ich werde meine Karriere nicht in einem anderen Team als Fenerbahçe beenden", bekräftigte der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler.

  • Özil war im vorigen Jahr vom FC Arsenal in der englischen Premier League zu Fenerbahçe gewechselt. "Ich hatte mein Karriereziel erreicht, indem ich einen 3,5-Jahres-Vertrag mit Fenerbahçe, meiner Jugendliebe, unterschrieb, ohne für die ersten 6 Monate bezahlt zu werden", erklärte Özil.

  • Sein Vertrag bei dem türkischen Spitzenclub, der sich als Zweiter der Meisterschaft hinter Trabzonspor für die Champions League qualifiziert hat, läuft noch bis 30. Juni 2024. Allerdings war auch spekuliert worden, der Offensivspieler könnte einen Wechsel in die USA anstreben.

  • Özil war im März aus dem Kader ausgeschlossen worden. Wenige Tage später hatte sein Berater Erkut Sögüt bekräftigt, dass der 33-Jährige weiter bei dem türkischen Club bleiben wolle. "Er will seinen Beitrag leisten. Er will spielen, er will 90 Minuten auf dem Feld bleiben", sagte Sögüt.

Trotz Rauswurf: Mesut Özil will bei Fenerbahçe bleiben