Montag, 15. Januar 2018Der Sport-Tag

Heute mit Christoph Wolf
20:56 Uhr

1. FC Köln trauert um Ex-Profi Anton Regh

Der 1. FC Köln trauert um Anton Regh. Der langjährige Spieler des FC, der mit dem Klub 1962 und 1964 Meister geworden war, ist am Sonntag im Alter von 77 Jahren in Euskirchen verstorben.

  • Regh bestritt von 1961 bis 1969 100 Bundesliga- und 21 Europapokalspiele für Köln.
  • Nach dem Sieg im DFB-Pokal 1968 wechselte er zu Fortuna Köln und spielte mit dem Klub aus der Südstadt bis 1971 in der Regionalliga.
  • Anschließend setzte er seine Karriere im Amateurbereich fort.
20:27 Uhr

DFB ermittelt nach Rassismusvorfall in Hannover

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Mainz-Profi Anthony Ujah wurde in Hannover beim Aufwärmen rassistisch beleidigt.

(Foto: imago/Martin Hoffmann)

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat nach den Rassismusvorfällen beim Heimspiel gegen den FSV Mainz ein Ermittlungsverfahren gegen Hannover 96 eingeleitet. Während des Bundesligaspiels beider Teams am Samstag waren die Mainzer Profis Leon Balogun und Anthony Ujah von einer Gruppe 96-Fans rassistisch beleidigt worden. Sowohl die beiden Profis als auch Hannover 96 wurden vom DFB-Kontrollausschuss nun zu einer Stellungnahme aufgefordert.

"Ich bin erschrocken darüber, dass so ein Verhalten 2018 in der Bundesliga, in der jeden Tag Spieler unterschiedlicher Herkunft, Hautfarben und Religionen gemeinsam für ihre Fans kämpfen, überhaupt noch existiert", schrieb Balogun auf Twitter über den Vorfall während des Aufwärmens in der zweiten Halbzeit.

Hannover hatte sich bereits am Sonntag für den Vorfall entschuldigt. "Ein solches Verhalten lehne ich zweihundertprozentig ab", sagte 96-Clubchef Martin Kind: "Solche Gedanken haben bei Hannover 96 nichts zu suchen. Wir entschuldigen uns in aller Form bei Mainz und bei den beiden Spielern."

19:31 Uhr

Dembélé verletzt sich bei Comeback erneut

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Bisher kommt der junge Franzose bei Barcelona nicht in Tritt.

(Foto: picture alliance / Ion Alcoba Be)

105 Millionen Euro hat der FC Barcelona vergangenen Sommer für Ousmane Dembélé ausgegeben plus bis zu 42 Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen - bislang eine Fehlinvestition. Das Verletzungspech bleibt dem Ex-Dortmunder bei den Katalanen treu. Nach langer Leidenszeit feierte der Franzose gestern beim 4:2-Sieg in San Sebastian sein Comeback und verletzte sich erneut: Er zog sich einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zu und fällt damit noch einmal drei bis vier Wochen aus.

Dembélé hatte bereits im September nach lediglich drei Spielen für Barcelona einen Muskelriss im Oberschenkel erlitten und war erst Anfang Dezember wieder ins Training eingestiegen.

18:54 Uhr

"So stolz": United-Legende Giggs darf Wales trainieren

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Stolz: Ryan Giggs auf seinen Trainerjob in Wales.

(Foto: dpa)

Es ist offiziell: Der ewige Manchester-United-Profi Ryan Giggs wird neuer Trainer der Nationalmannschaft von Wales. Der 44 Jahre alte Giggs, der früher selbst im Wales-Trikot spielte, unterschrieb einen Vierjahresvertrag. "Ich bin so stolz, dass mir die Ehre anvertraut wurde, das Nationalteam zu betreuen", wurde der neue Trainer auf der Verbands-Website zitiert. Der in Cardiff geborene Giggs folgt auf Chris Coleman, der Wales bei der Europameisterschaft 2016 überraschend ins Halbfinale geführt hatte. Coleman war im vergangenen November von seinem Amt zurückgetreten, nachdem das Team die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 verpasst hatte.

Für Giggs, der während seiner gesamten Profi-Karriere von 1990 bis 2014 für Manchester United spielte, ist es die erste Station als Cheftrainer. Beim englischen Rekordmeister war er allerdings Co-Trainer unter Louis Van Gaal, nachdem er die Mannschaft zuvor am Ende der Saison 2013/2014 als Interimscoach betreut hatte.

18:09 Uhr

Heynckes würde "letztes Hemd" für Lieblingsspieler geben

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Jupp Heynckes hätte gern Kevin de Bruyne im Team. Wer nicht?

(Foto: picture alliance / Marius Becker)

Ist das ein Wink mit dem Zaunpfahl an die Bayern-Bosse? Über das Trainerthema will Trainer-Oldie Jupp Heynckes ja nicht mehr reden. Trotzdem schaffte es der "Kicker", sechs Seiten mit einem Heynckes-Interview zu füllen. Themen unter anderem: der Lieblingsspieler des 72-Jährigen.

Und der ist: Kevin de Bruyne von Manchester City. Wir zitieren mal: "Er hat im vorigen Jahr zwar nicht so gut gespielt, aber für ihn würde ich mein letztes Hemd geben. Auf dieser Position musst du einen solchen Spieler haben. De Bruyne ist im Moment klar der herausragende Spieler in Europa."

Der belgische Mittelfeldstar, der einst in der Bundesliga für Bremen und Wolfsburg kickte, kommt in dieser Saison auf 15 Scorerpunkte in der Premier League. Sechs Tore machte er selbst, neun bereitete er vor. Damit ist der Spielmacher der beste Assistgeber in England.

17:25 Uhr

Echte Liebe: Aubameyang winkt BVB-Blitzbegnadigung

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Nachtragend ist der Stöger Peter nicht, was für die Profis von Borussia Dortmund generell ganz erfreulich ist. Besonders erfreulich ist es aber für Sturmdiva Pierre-Emerick Aubameyang, der nämlich schon im nächsten BVB-Spiel wieder für die Borussia stürmen. "Ich habe das Gefühl, dass er einsichtig ist, dass er das schon verstanden hat. Er war beim Training, also ist er in der Planung für das nächste Wochenende", sagte Stöger nach dem Auslaufen am Nachmittag. Zu diesem war der Bundesliga-Torschützenkönig tatsächlich pünktlich erschienen!

Aubameyang habe "jederzeit die Möglichkeit, sich wieder so aufzustellen, dass er Teil der Mannschaft ist", betonte der  Österreicher. Der BVB spielt am Freitagabend (20.30 Uhr) bei Hertha BSC.

Für das Ligaspiel gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag (0:0) hatte der Verein den Gabuner suspendiert. Aubameyang hatte die Mannschaftsbesprechung nach dem Abschlusstraining am Samstag geschwänzt.

16:39 Uhr

Vikings-Wahnsinn: NFL-Koloss Griffen dreht komplett durch

W A S  F Ü R  E I N  F I N I S H im Playoff-Viertelfinale der NFL zwischen den Minnesota Vikings und den New Orleans Saints! In wirklich allerletzter Sekunde bringt Stefon Diggs das Ei nach einem Wahnsinnsanspiel von Quarterback Case Keenum für die Vikings per Touchdown in die Endzone der geschockten Saints. Ein Spetakel. Ein Drama. Nichts für gefühlskalte Menschen (wir meinen nicht die Geräusche im Hintergrund), mehr was für 124.000 Gramm schwere Football-Titanen wie Everson Griffen. Der spielte als Defensive End gleich mehrfach spektakulär auf, tackelte einmal Saints-Star Brees und blockte einmal seinen Pass.

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16:00 Uhr

Biathlon-Ikone Björndalen bleibt Gnadenakt verwehrt

Der norwegische Biathlon-Superstar Ole Einar Björndalen verpasst seine siebten Olympischen Winterspiele. Wie Norwegens Olympisches Komitee (Norges idrettsforbund/NIF) bekannt gab, erhält der 43-jährige kein Ticket für Pyeongchang (9. bis 25. Februar).

"Die Ergebnisse, die Ole Einar Björndalen während der laufenden Weltcup-Saison erzielt hat, sind nicht gut genug. Er hat leider nicht die Kriterien der Auswahl erfüllt", sagte NIF-Sportchef Tore Övrebö.

Mit Platz 42 im Einzelrennen beim Weltcup in Ruhpolding hatte der achtmalige Olympiasieger auch im letzten Anlauf die sportlichen Kriterien für Pyeongchang nicht erfüllt. Nur ein Gnadenakt hätte dem erfolgreichsten Athleten in der Geschichte von Winterspielen noch  das Ticket nach Südkorea einbringen können.

15:06 Uhr

BVB kriegt seinen Wunschstabilisator - für 21 Millionen

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Beim BVB: Manuel Akanji vom FC Basel.

(Foto: imago/Geisser)

Nur die zehntbeste Abwehr stellt Borussia Dortmund in der Bundesliga-Hinrunde. Das schreit nach Verstärkungen für die Defensive, die der BVB nun auch tatsächlich geholt hat. Vom FC Basel wurde Wunschstabilisator Manuel Akanji verpflichtet, teilte der Fußball-Bundesligist mit.

Der 22 Jahre alte Abwehrspieler wechselt mit sofortiger Wirkung zum BVB, wo der Schweizer Nationalspieler einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 erhält. "Manuel hat sich mit seinen Leistungen ins Visier mehrerer europäischer Topclubs gespielt. Er hat in der Nationalmannschaft und in der Champions League schon nachgewiesen, dass er auf höchstem europäischem Niveau spielen kann", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Dem Vernehmen nach beträgt die Ablöse inklusive Boni rund 21 Millionen Euro.

15:05 Uhr

Weisheit + Lob des Tages

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Wir gratulieren herzlich! Die aktuelle Folge unserer - seit 2014 laufenden - Schiedsrichter-Kolumne von "Collinas Erben" finden Sie übrigens hier.

14:00 Uhr

Kreuzbandseuche: Auch Skicrosserin Zacher verpasst Olympia

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Heidi Zacher wird bei Olympia leider nicht durchs Panorama wirbeln.

(Foto: imago/GEPA pictures)

Die deutsche Olympiamannschaft muss einen weiteren Rückschlag verkraften. Skicrosserin Heidi Zacher, nach dem bisherigen Verlauf der Saison eine sichere Anwärterin auf eine Medaille bei den Spielen in Pyeongchang, fällt wegen eines Kreuzbandrisses im linken Knie aus. Sie zog sich die Verletzung am Sonntag beim Training im schwedischen Idrefjäll zu und soll noch heute operiert werden.

Für den Deutschen Skiverband (DSV) ist es bereits der fünfte Ausfall einer Medaillenhoffnung nach den Alpinen Felix Neureuther und Stefan Luitz, Skispringer Severin Freund und Freestyle-Skifahrerin Lisa Zimmermann. Alle haben Kreuzbandrisse erlitten.

Zacher hatte in der laufenden Saison bereits einen Sieg sowie vier weitere Podestplätze eingefahren. Aus den Reihen der deutschen Freestyler war sie nach dem Ausfall von Zimmermann die einzige Anwärterin auf eine Medaille.

13:30 Uhr

Messi knackt nächsten Uralt-Rekord von Gerd Müller

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Lionel Messi auf dem Weg zum Rekordtor.

(Foto: AP)

Steuertechnisch ist Lionel Messi nicht einmal Kreisklasse, fußballerisch bricht er weiter Rekorde. Aktuell einen ewigen von Gerd Müller. Den "Bomber der Nation" löste Messi beim 4:2-Sieg seines FC Barcelona in San Sebastian endgültig als Rekordschütze in einer der europäischen Fußball-Topligen ab, nachdem er kurz vor Weihnachten schon einen anderen Müller-Uralt-Rekord geknackt hatte.

Mit seinem Treffer zum Endstand ließ der Argentinier mit nun 366 Treffern den einstigen Bayern-Goalgetter (365 Tore in 427 Spielen) hinter sich. Messi bestritt am Sonntag sein 401. Match für Barcelona in der Primera Divison bestritten. In der laufenden Saison war es sein 17. Saisontor in der Liga.

12:54 Uhr

Videobeweis: Schiri sorgt für Tritt-Skandal in Frankreich

Als Ergänzung zum Eintrag von 10.39 Uhr noch ein ausführliches Video zu Frankreichs "Skandal-Schiedsrichter" Tony Chapron:

Mehr zum Thema gibt es auch hier.

12:21 Uhr

Die Bayern-Bosse betteln - Heynckes blockt ab

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Bis Sommer in München: Jupp Heynckes. Stand: jetzt.

(Foto: imago/Jan Huebner)

In 18 von 19 Spielen seit seiner Rückkehr hat der FC Bayern triumphiert. Trotzdem bleibt Jupp Heynckes dabei: Im Sommer ist wieder Schluss in München. Der 72-Jährige will sich nach wie vor nicht auf eine Diskussion um eine längerfristige Zukunft beim Fußball-Rekordmeister einlassen. In einem äußerst ausführlichem Interview mit dem "Kicker" stellte er klar: "Ich möchte über das Trainerthema nicht mehr reden." Denn: "Zu diesem Job, wie ich ihn mit meinen Mitarbeitern ausführe, gehören eine unheimliche Selbstdisziplin und Ausdauer. Aber ich werde im Sommer 73 Jahre alt. Da weiß man nicht, wie viel Zeit einem das Leben noch gibt." Er sei bei Jobantritt im vergangenen Oktober "fitter als jetzt" gewesen, "weil ich mehr Zeit für meinen Sport und meine Spaziergänge mit Cando (sein Schäferhund/Anm.d.Red.) hatte".

Allerdings: Das Interview wurde vor dem TV-Auftritt von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bei den Bezahlfernsehkollegen von Sky am Sonntag geführt. Dort plauderte Rummenigge über eine große "Charmeoffensive von Uli Hoeneß" und ergänzte: "Wenn ich ehrlich bin, unterstütze ich die total." Rummenigge fügte noch hinzu, dass entschieden sei, dass "wir am 1. Juli einen deutschen Trainer haben werden". Und Heynckes wiederum "wäre der idealste deutsche Trainer. Wir wären schlecht beraten, wenn wir diesen Mann ohne Weiteres kampflos aufgeben würden, und das werden wir auch nicht tun".

11:55 Uhr

Nizza-Schnäppchen: Köln baggert an "Hänfling" Koziello

Dank "Super Simon" und Tomatenschiri hat sich der 1. FC Köln zum Rückrundenstart zum Derbysieg gegen Gladbach geduselt. Jetzt lebt die Hoffnung auf den Klassenerhalt wieder beim Effzeh. Es war zwar erst der zweite Saisonsieg, aber dafür der zweite in Folge.

Dennoch zeigte die Partie: In der Offensive hakt es bei den Kölner nach wie vor. Abhilfe könnte ein junger Franzose bringen. Laut "Kicker" stehen die Kölner kurz vor einer Einigung mit Vincent Koziello vom französischen Erstligisten OGC Nizza. Der 22-Jährige ist Mittelfeldspieler, laut Fachblatt "Kicker" in die "Kategorie Hänfling einzuordnen", aber ein kleiner feiner Techniker, der dem Effzeh offensiv sofort helfen könnte.

Und: Teuer wäre Koziello auch gar nicht mal. Angeblich sind nur 3 Millionen Euro als Ablöse im Gespräch.

11:27 Uhr

US-Stars erleben historisches Tennis-Debakel

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(Foto: AP)

Als zuletzt keine der beiden Williams-Schwestern bei den Australian Open in der zweiten Runde stand, war Steffi Graf die Nummer eins der Tennis-Welt, Rafael Nadal in der Grundschule - und Belinda Bencic noch gar nicht geboren. Das war im Jahr 1997. Während Serena Williams nach der Geburt ihres Kindes noch pausiert, verabschiedete sich zum Turnierstart direkt ihre ältere Schwester Venus in der ersten Runde aus Melbourne. Nach einem 3:6, 5:7 gegen die Schweizerin Bencic, die im März 1997 zur Welt kam.

Es war der zweite Akt in einem beispiellosen Trauerspiel für die amerikanischen Tennisprofis. Kurz vor der siebenmaligen Grand-Slam-Turniersiegerin und ehemaligen Weltranglisten-Ersten Venus Williams war US-Open-Siegerin Sloane Stephens nach einem 6:2, 6:7 (2:7), 2:6 gegen die Chinesin Zhang Shuai gescheitert. Wenig später erwischte es auch Coco Vandeweghe. Bei den US Open standen die Drei noch allesamt im Halbfinale. Madison Keys komplettierte damals das amerikanische Tennis-Festival. "Tennis ist manchmal eine Achterbahnfahrt", sagte Stephens. Sie selbst raste zuletzt allerdings nur nach unten. Nach ihrem Titel in New York im September hat Stephens nun alle acht anschließenden Partien verloren.

In Melbourne komplettierte John Isner und Jack Sock das US-Debakel. Isner verlor gegen den Australier Matt Ebden. Der an Nummer acht gesetzte Sock musste sich dem Japaner Yuichi Sugita geschlagen geben.

10:39 Uhr

"Europa lacht": Schiedsrichter tritt Spieler - der sieht Rot

Fußball-Frankreich und seine Schiedsrichter, das bleibt ein lustiges Thema. In den vergangenen Wochen hakte im französischen Fußball die Torlinientechnik, weshalb sie für die Ligaspiele am Wochenende einfach abgeschaltet wurde. Stattdessen hatte diesmal aber ein Referee einen skurrilen Aussetzer. Im Spitzenspiel zwischen dem FC Nantes und Paris Saint-Germain am Sonntag (0:1) ließ sich Referee Tony Chapron zu einem Nachtreten hinreißen. Er stellte sich allerdings nicht selbst vom Platz, sondern zeigte dem verdutzten Nantes-Akteur Diego Carlos die Gelb-Rote Karte.

Was war passiert? Bei einem schnellen Angriff kreuzten sich die Wege von Chapron und Carlos, woraufhin der Schiedsrichter ins Straucheln geriet und hinfiel. Im Fallen trat er noch gegen Carlos nach - und verwies den Spieler anschließend des Feldes.

Die Reaktionen bei Nantes waren entsprechend ungläubig. "Das ist ein Witz. Ehrlich, ganz Europa lacht darüber", echauffierte sich Nantes-Präsident Waldemar Kita. Ähnlich sah es Mittelfeldspieler Valentin Rongier: "Wenn wir das machen, geht es vor die Disziplinarkommission und wir bekommen zehn Spiele Sperre."

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09:58 Uhr

Beendet Arsenal das Aubameyang-Theater mit 60 Mio.?

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Vor dem Wochenende lobten die BVB-Bosse ihren Topstürmer Pierre-Emerick Aubameyang noch als eine Art divenhaften Musterprofi. Am Sonntagabend sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc dann aber frustriert ins Sky-Mikrofon: "Was jetzt abgeht, ist nicht zu tolerieren. Ich erkenne ihn nicht wieder." Was war passiert? Nun, der Stürmer hatte am Samstag eine Teamsitzung geschwänzt, die er angeblich vergessen hatte - was ihm sein Coach Peter Stöger aber nicht glaubte. Deshalb flog Aubameyang aus dem Kader und wurde beim 0:0 gegen den VfL Wolfsburg arg vermisst.

Es wird immer offensichtlicher, dass der Stürmer keine Lust mehr auf Borussia Dortmund hat, und ein Grund dafür könnte der FC Arsenal sein. Der soll sich Aubameyang nämlich als Nachfolger für seinen lustlosen Star Alexis Sanchez ausgeguckt haben, der vorm Winterpausen-Abflug nach Manchester steht, nur ob City oder United ist noch offen. Der britische Journalist Guillem Balague berichtet, dass Arsenal 60 Millionen Euro für Aubameyang bietet - und den Deal in den nächsten Tagen perfekt machen will.

09:19 Uhr

Kölner Schiri-Dusel, Tennislustfrust, "Bad Boy"-Gala?

Guten Montag, liebe Leserinnen und Leser,

der Ball rollt wieder in der Fußball-Bundesliga, und das öfter ins gegnerische Tor als dass des FC Bayern. Und diese erdrückende Münchner Dominanz frustriert inzwischen selbst den Rekordmeister. Was Borussia Dortmund frustriert und was der Hocken-Trick am 18. Spieltag bewirkte (Spoiler: nix), können Sie in den Bundesliga-Lehren nachlesen.

Was wird sonst noch berichtens- und lesenswert?

  • Unsere Schiedsrichter-Kolumne, in der "Collinas Erben" mächtig staunen. Nämlich über die fragwürdige Regelauslegung, die den 1. FC Köln vor einem Last-Minute-Elfmeter bewahrt. Und das trotz Videobeweises! Noch etwas Geduld.
  • Bei der Handball-EM steht das zweite deutsche Gruppenspiel an. Gegner in Zagreb: der WM-Dritte Slowenien. Die Erwartung: Es wird schwerer als beim Auftaktspaziergang gegen überforderte Montenegriner am Samstag. Die Hoffnung: Die nächste Gala. Minimalzielsetzung: ein Sieg, mit dem der Hauptrundeneinzug vorzeitig perfekt wäre. Anwurf ist um 18.10 Uhr. Kollege Nordmann freut sich schon auf Sie als Leser seines Livetickers.
  • In Melbourne haben die Australian Open begonnen. Schon beendet sind sie für den deutschen Tennisprofi Philipp Kohlschreiber, der in der 1. Runde direkt rausflog. Es gab aber auch deutsche Lichtblicke bei den Damen.
  • Die Motorsportwelt trauert um eine Legende: Dan Gurney, Ex-Formel-1-Pilot sowie Titelträger in den US-Rennserien Nascar und Indycar. Und: Erfinder der Champagnerduschen!
  • In der NFL leben die Minnesota Vikings ihren Football-Traum. Im Playoff-Halbfinale stehen sie schon mal.
  • In der englischen Premier League haben Jürgen Klopp und sein FC Liverpool die Überflieger von Manchester City spektakulär geerdet. Im 22. Saisonspiel kassierte die Guardiola-Truppe die erste Ligapleite, das aber nicht ohne Drama. Freuen Sie sich auf einen Nachklapp!

Abfahrt!