Montag, 15. März 2021Der Sport-Tag

21:38 Uhr

Handball-Verband bestraft BVB für Corona-Sorgen hart

Die Handball-Frauen von Borussia Dortmund haben mit Unverständnis auf ihr kampfloses Ausscheiden aus der Champions League nach Corona-Unklarheiten reagiert. Nachdem sich der BVB dazu entschlossen hatte, aufgrund von Unsicherheiten rund um einen Corona-Fall beim Gegner nicht zu den Playoff-Spielen gegen Metz anzutreten, hat die Europäische Handball-Föderation (EHF) entschieden, dass Dortmund aus dem Wettbewerb ausgeschieden ist.

Am 8. März war eine Spielerin von Metz positiv auf das Coronavirus getestet worden, das hatte der französische Klub entgegen der Regeln nicht der EHF gemeldet, sondern nur den lokalen Behörden. Der Vorstand des BVB hatte sich daraufhin in Absprache mit der Mannschaft und dem Trainerteam am vergangenen Donnerstag dazu entschieden, nicht zu den beiden Play-off-Spielen gegen Metz Handball anzutreten. Die EHF wertete nun beide Spiele mit 0:10-Toren und 0:2-Punkten gegen Dortmund, da der Verband im Handeln des Klubs nur einen "Verstoß gegen formale Vorgaben" sieht.

20:54 Uhr

Tierisches Maskottchen: "King Benny" begeistert nicht nur Eishockey-Fans

Benny ist wohl einer der berühmtesten Vierbeiner der USA. In der NHL rutscht er als Maskottchen der Las Vegas Golden Knights über das Eis. Zuhause trainiert er im Handstand oder schiebt andere Haustiere im Rollstuhl durch die Gegend.

20:31 Uhr

Gündoğan in Weltklasse-Form, aber Löw droht Verzicht auf Premier-League-Profis

Bundestrainer Joachim Löw muss zum Auftakt der WM-Qualifikation Ende März mit Länderspielen gegen Island, in Rumänien und gegen Nordmazedonien womöglich auf seine fünf England-Legionäre um den formstarken İlkay Gündoğan verzichten. Sollte sich an der Einstufung des Vereinigten Königreichs als Virusvarianten-Gebiet bis zur Kadernominierung am Freitag nichts ändern, stünden Gündogan und Co. aufgrund der dann greifenden Quarantäne-Regelung zumindest für die beiden Heimspiele in Duisburg nicht zur Verfügung.

Der Profi von Manchester City, das Chelsea-Trio Timo Werner, Kai Havertz und Antonio Rüdiger sowie Arsenal-Torwart Bernd Leno könnten dann höchstens noch für das Spiel in Bukarest zur Nationalmannschaft stoßen. Voraussetzung zum Eintritt in die DFB-Blase wären aber zwei bis drei weitere, negative Corona-Tests. "Die letzte Entscheidung werden die Trainer unmittelbar mit der Nominierung am Freitag treffen - auf Basis der dann gültigen behördlichen Vorgaben", sagte DFB-Sprecher Jens Grittner.

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18:18 Uhr

Man City? Juve? Gosens' Lebenstraum klingt wesentlich bescheidener

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In Bergamo unverzichtbar: Robin Gosens.

(Foto: imago images/Gribaudi/ImagePhoto)

Fußball-Nationalspieler Robin Gosens hofft trotz des angeblichen Interesses internationaler Spitzenteams wie Manchester City oder Juventus Turin weiter auf einen Wechsel in die Bundesliga. "Ja, das ist definitiv mein Lebenstraum", sagte Gosens dem "Kicker": "Ich weiß nicht, wann, aber früher oder später will ich mir den Traum Bundesliga definitiv verwirklichen."

Er empfinde es als "absolute Ehre", dass so große Klubs wie City oder Juventus über ihn nachdenken, meinte Gosens: "Wenn dich die Elite Europas auf dem Schirm hat und gesagt wird, dass du da vielleicht sogar ganz oben auf dem Zettel stehst, ist das gigantisch und zeigt, dass man auf einem sehr guten Weg ist und konstante Leistungen in dieser Saison bringt. Das ist schon Wahnsinn." Der Vertrag des 26-Jährigen bei Atalanta Bergamo läuft bis 2022, der Klub hat aber eine Option auf ein weiteres Jahr.

18:45 Uhr

"Mercedes schwächelt und stottert"

Am 28. März geht die Formel 1 in Bahrain zum ersten Rennen des Jahres an den Start. Nach den Testfahrten am vergangenen Wochenende ist sich Felix Görner sicher: Es wird ein "knackiger" Saisonstart. Warum? Das erklärt der ntv-F1-Experte hier.

18:35 Uhr

Klare Ansage: Rangnick ginge lieber zum DFB als zu Schalke

Ralf Rangnick favorisiert nach Aussage seines Beraters trotz Sympathien für den FC Schalke 04 derzeit das Amt des Fußball-Bundestrainer gegenüber einer Aufgabe beim Bundesliga-Letzten. "Ralf Rangnick ist interessiert am Job des Bundestrainers. Er ist Anfang 60 und topfit, das wäre die Krönung seiner Karriere", sagte Marc Kosicke im Interview von "Sport1". Nach Einschätzung des Trainer-Beraters gibt es auch kein Konfliktpotenzial zwischen DFB-Direktor Oliver Bierhoff und Rangnick, sollte dieser Nachfolger von Joachim Löw werden. "Starke Menschen umgeben sich meistens mit anderen starken Menschen, um noch stärker zu sein", sagte Kosicke, "Rangnick und Bierhoff wäre ein starkes Duo".

Der Berater bestätigte, dass eine "Gruppe sehr, sehr leidenschaftlicher Menschen aus dem Schalker Umfeld" den 62-Jährigen gefragt hätten, ob er nicht dabei helfen könne, den Verein zu alter Stärke zu führen. "Da hat er gesagt 'Wenn alle Rahmenbedingungen stimmen, könnte er sich das vorstellen'. Mehr an Austausch gab es da gar nicht", sagte Kosicke.

Für den Fall, dass es tatsächlich von Schalke und dem Deutschen Fußball-Bund Angebote für Rangnick geben sollte, "wäre das ein mega Luxus-Problem für ihn, sich zwischen der emotionalen Klub-Aufgabe oder Deutschlands liebstem Kind Nationalmannschaft zu entscheiden".

17:23 Uhr

Golfer puttet sich zu 2,7 Millionen Dollar

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(Foto: USA TODAY Sports)

Majorsieger Justin Thomas aus den USA hat die Players Championship der Profigolfer gewonnen. Der 27-Jährige aus Kentucky spielte auf dem TPC Sawgrass in Ponte Vedra Beach/Florida am Schlusstag eine 68 und schob sich mit 274 Schlägen noch an die Spitze des Leaderboards. Der Weltranglistendritte sicherte sich bei dem mit 15 Millionen Dollar dotierten "fünften Major" der Saison den Siegerscheck über 2,7 Millionen Dollar, umgerechnet rund 2,25 Millionen Euro.

Während der Engländer Lee Westwood als Führender vor der Schlussrunde 72 Schläge benötigte und mit 275 Schlägen Zweiter wurde, fiel US-Open-Champion Bryson DeChambeau mit einer 71 und insgesamt 276 Schlägen auf den dritten Rang gemeinsam mit US-Landsmann Brian Harman zurück. Der Nordire Rory McIlroy, der die Players 2019 als Letzter gewinnen konnte, war mit zehn Schlägen zuviel bereits am Halbzeit-Cut (144) gescheitert. Martin Kaymer, der das Turnier 2014 für sich entscheiden hatte, war wie auch die anderen deutschen Profis nicht am Start.

16:27 Uhr

Mercedes-Gegner jubelt: "Bester Test seit Bestehen von Red Bull Racing"

Helmut Marko ist erfreut über die guten Testergebnisse von Red Bull. Der Berater des Rennstalls weiß auch die Leistung der Mercedes-Boliden einzuschätzen. Das Team von Lewis Hamilton ist für Marko nach wie vor der Favorit auf den WM-Titel.

15:33 Uhr

"Jürgen bringt so viel mehr mit ...": BVB-Held glaubt weiter an Klopp

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Jürgen Klopp hatte auch in Dortmund eine schwere Zeit.

(Foto: imago images / MIS)

Der frühere Dortmunder Fußballprofi Nuri Sahin sieht kaum Parallelen zwischen der aktuellen Lage beim englischen Fußballmeister FC Liverpool und der Krise bei Borussia Dortmund 2015, die schließlich zum Abschied des damaligen BVB-Trainers und heutigen Liverpool-Coachs Jürgen Klopp führte. "Wir hatten beim BVB damals nicht so viele Verletzte wie Liverpool aktuell", sagte Sahin im "Sport1"-Interview. "Sicher, wir hatten einige Verletzte, ich war auch darunter. Aber bei den Reds ist es aktuell doch extrem." Mit Abwehrchef Virgil van Dijk fehle Klopp einer der wichtigsten Spieler.

Trotz enttäuschender Ergebnisse in der Premier League - von den jüngsten 14 Spielen hat Liverpool nur drei gewonnen - sei Klopp weiterhin der richtige Trainer in Anfield. "Weil er einfach so viel Qualität hat und zudem so viel Menschlichkeit mitbringt", sagte Sahin, der mit dem BVB 2010 unter Klopp die deutsche Meisterschaft gewann. "Jürgen bringt so viel mehr mit, als nur der Motivator zu sein. Er hat sich bestimmt nicht abgenutzt."

Der 32-Jährige, der mittlerweile in der Türkei für Antalyaspor spielt, äußerte sich zuversichtlich, dass Liverpool in den kommenden Wochen die nötigen Ergebnisse holt und sich noch für die Champions League qualifiziert. "Meister werden sie nicht mehr", sagte Sahin, "aber die restlichen Spiele werden sie noch positiv bestreiten."

14:57 Uhr

Brady testet Beckhams Football-Qualitäten

Football-Star trifft Fußball-Ikone. Nach dem Titel in der vergangenen NFL-Saison ist es für Tom Brady noch nicht wieder an der Zeit für Mannschaftstraining. Stattdessen wirft er am Strand locker ein paar Pässe auf Ex-Kicker David Beckham. Der heutige Funktionär macht eine ordentliche Figur.

14:11 Uhr

Ans Limit geht nicht mehr: Bernadette Schild schnallt die Ski ab

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(Foto: imago images/GEPA pictures)

Die österreichische Skirennläuferin Bernadette Schild hat ihre Karriere nach langwierigen Verletzungsproblemen beendet. Elf Wochen nach dem zweiten Kreuzbandriss innerhalb von 14 Monaten erklärte die 31-Jährige ihren Rücktritt vom aktiven Sport. "Ich musste mir einfach die Frage stellen, ob ich mir zutraue, wieder ans Limit und auch darüber hinaus zu gehen, und die ehrliche Antwort darauf ist einfach nein", sagte die gebürtige Salzburgerin. Die besten Ergebnisse ihrer 13-jährigen Laufbahn erzielte Schild mit den zweiten Plätzen beim Heimweltcup in Flachau 2018 und in Lenzerheide (Schweiz) 2013. Insgesamt stand sie im Weltcup achtmal auf dem Stockerl.

13:43 Uhr

"Bin überfragt": Podolski hält Ausschau nach neuem Klub

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Selten gefragt: Lukas Podolski.

(Foto: imago images/Seskim Photo)

Der frühere Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski sieht seine Zukunft nicht mehr beim türkischen Erstligisten Antalyaspor. "Stand jetzt werde ich nach Ablauf meines Vertrages im Sommer gehen", sagte der 35-Jährige der Zeitung "Fanatik". Seine Karriere will der Kölner aber fortsetzen. Podolski hat in dieser Saison für Antalya 25 Pflichtspiele (drei Tore) bestritten, stand aber zuletzt Ende Dezember in der Startelf. Beim 0:4 in Alanya am vergangenen Samstag saß er 90 Minuten auf der Bank.

Warum Podolski aufs Abstellgleis geriet, weiß er selbst nicht: "Da bin ich überfragt. Es fehlt leider an Kommunikation", sagte er. Dabei sieht Trainer Ersun Yanal in der Offensive das größte Problem des Tabellenelften: "Wir tun uns vorne schwer. Da müssen wir kaltschnäuziger sein, wenn wir Chancen haben." Die nächste Gelegenheit, etwas zu ändern, könnte sich dem Teamkollegen von Nuri Sahin und Sidney Sam am Mittwoch im Pokal-Halbfinale erneut gegen Alanya bieten. "Das Pokalfinale zu erreichen wäre ein geiles Ding", sagte Podolski.

13:13 Uhr

Corona-Krise verändert Verhältnis von Fußballern zu Schiedsrichtern

Die Corona-Krise hat nach Einschätzung des Sportsoziologen Gunter Gebauer vor dem Hintergrund der Geisterspiele das Verhältnis zwischen Fußballern und Schiedsrichtern verändert. Man könne sehen, "dass sich die Spieler offenbar stärker den Schiedsrichtern zuwenden und sie mehr beachten. Ein Schiedsrichter musste manchmal jemanden, der ein böses Foul verübt hat, zurückholen lassen, damit er überhaupt seine Gelbe oder Rote Karte in Empfang nehmen konnte", sagte der emeritierte Professor für Philosophie und Sportsoziologie an der FU Berlin.

Die Schiedsrichter hätten "in der jetzigen Situation eine viel stärkere Autorität auf dem Spielfeld. Sie haben nicht das Publikum gegen sich und können auch besser mit den Spielern sprechen, da kein ohrenbetäubender Lärm herrscht", sagte Gebauer. "Der Fußballstar, hinter dem bis dahin zigtausend Menschen standen und durch Gebrüll unterstützt wurde, ist jetzt machtlos gegenüber dem Schiedsrichter und steht dort alleine. Das ergibt eine vollkommen andere Balance im Verhältnis von Spieler zu Schiedsrichter."

13:00 Uhr

Die Schlagzeilen zum Start in den Nachmittag

12:43 Uhr

"Derselbe Unsinn": Reif geht Schalke-Coach Grammozis heftig an

Dem wenig zielführenden 0:0 gegen den 1. FSV Mainz folgte für Dimitrios Grammozis im zweiten Spiel als Coach des FC Schalke 04 eine 0:5-Klatsche gegen den VfL Wolfsburg. Das Auftreten des 42-Jährigen sorgte danach durchaus für verwunderte Blicke. Reporter-Urgestein Marcel Reif geht nun hart mit dem Deutsch-Griechen ins Gericht. "Ich muss leider sagen: Er redet denselben Unsinn, den der bemitleidenswerte Christian Gross geredet hat. Beim nächsten Interview höre ich nicht mehr hin, das ist ja auch für die Mannschaft unglaubwürdig", wetterte Reif in seiner Kolumne auf "Sport1".

Nach der krachenden Niederlage in Wolfsburg gab Grammozis zwar zu Protokoll, das Ergebnis sei natürlich "ernüchternd", erklärte jedoch auch, man habe gesehen, dass sein Team "gewollt habe" und die Einstellung gestimmt habe. Zudem sei man in der ersten Halbzeit gut im Spiel gewesen.

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12:12 Uhr

Roleder setzt sich nach der Geburt Olympia als Ziel

Die Weltklasse-Hürdensprinterin Cindy Roleder hat nach der Geburt ihrer Tochter Anfang Januar die Olympischen Spiele in Tokio als Ziel. "Es passt eigentlich nie in unserem Sport. Wenn man sich aktiv dafür entscheidet, Mama zu werden, dann auch dafür, eine Weile auf den Sport zu verzichten", sagte die 31 Jahre alte Leichtathletin vom SV Halle im Sporthilfe-Magazin "go!d". Roleder hat das Training wieder aufgenommen. Die WM-Zweite von 2015 habe "nie verstanden, warum Mama-Sein gleichzeitig das Karriereende bedeuten muss".

11:46 Uhr

Wilde Transfer-Gerüchte um Franck Ribéry

Der italienische Fußball-Zweitligist AC Monza, der sich Besitz von TV-Tycoon und Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi befindet, will angeblich den früheren Bayern-München-Star Franck Ribéry verpflichten. Dies berichtet die "Gazzetta dello Sport".

Der Franzose steht am Ende der Saison vor dem Abschied bei der AC Florenz, will aber noch seine Karriere fortsetzen. Der Zweitligist Monza, der Platz zwei in der Serie-B-Tabelle belegt und in der nächsten Saison in die Topliga aufzusteigen hofft, will das Team mit Ribéry weiter verstärken. Der Berlusconi-Klub hat bereits Stars wie Kevin-Prince Boateng und Mario Balotelli unter Vertrag genommen. Sollte der Deal mit Monza nicht zustande kommen, denkt Ribéry angeblich über eine Rückkehr in die Bundesliga nach, berichtete die "Gazzetta".

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11:10 Uhr

Medwedew durchbricht 16 Jahre Dominanz von Federer, Djokovic, Nadal und Murray

Der Russe Daniil Medwedew ist als erster Tennisprofi seit fast 16 Jahren in die Phalanx der "Fantastischen Vier" eingebrochen. Nach seinem Triumph beim Turnier in Marseille wird der Australian-Open-Finalist seit Montag offiziell auf Platz zwei der Weltrangliste geführt. Seit Juli 2005 waren die ersten beiden Plätze im ATP-Ranking nur von Novak Djokovic (Serbien), Rafael Nadal (Spanien), Roger Federer (Schweiz) und Andy Murray (Großbritannien) belegt worden.

Medwedew überholte Nadal, Spitzenreiter bleibt mit deutlichem Vorsprung Djokovic, der im Februar in Melbourne seinen 18. Grand-Slam-Titel gewonnen hatte und derzeit pausiert. Alexander Zverev ist als bester Deutscher Siebter, einen Platz hinter Federer, der in Doha sein Comeback nach über einem Jahr Verletzungspause gegeben hatte.

10:41 Uhr

Kiel hadert nicht mit äußeren Umständen

Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hält sich mit Kritik wegen einer möglichen Wettbewerbsverzerrung durch die Quarantäne-Zwangspause zurück. "Wir können die Situation nicht ändern. Uns hat die ganze Saison ausgezeichnet, dass wir nie mit äußeren Umständen gehadert, sondern uns ausschließlich auf unsere Aufgaben konzentriert haben. Und genau so gehen wir die jetzige Situation auch an", sagte Holstein-Sportchef Uwe Stöver den "Kieler Nachrichten". Wegen vier positiver Corona-Fälle sind Mannschaft und Funktionsteam aktuell in häuslicher Quarantäne.

Die Kieler mussten bereits die Partie beim 1. FC Heidenheim am vergangenen Freitag absagen und werden mit großer Wahrscheinlichkeit auch an diesem Freitag nicht zum Heimspiel gegen Hannover 96 antreten können.

10:09 Uhr

FC Bayern fragt bei Nagelsmann an: Das sagt sein Vorgesetzter

Geschäftsführer Oliver Mintzlaff von Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat die Spekulationen über einen möglichen Wechsel von Trainer Julian Nagelsmann zu Bayern München zurückgewiesen. "Es gibt gültige Verträge. Und dies reicht", sagte Mintzlaff der "Bild" auf die Frage, ob er einen solchen "Transfer" verbieten könne. Nagelsmann ist bis 2023 an RB gebunden, gilt aber als potenzieller Erbe von Bayern-Coach Hansi Flick für den Fall, dass dieser im Sommer das Amt des Bundestrainers übernimmt. Der Münchner Sportvorstand Hasan Salihamidzic soll sich bereits nach der Verfügbarkeit von Nagelsmann erkundigt haben.

Der 33 Jahre alte Trainer hatte zuletzt betont, er empfinde es als "respektlos" seinen Kollegen gegenüber, sich öffentlich an den Spekulationen zu beteiligen. Flick hatte in der Diskussion um die Nachfolge von Joachim Löw, der seinen Job im Sommer aufgibt, auf seinen ebenfalls bis 2023 laufenden Vertrag verwiesen. Einem definitiven Nein auf die Frage, ob er Bundestrainer werden könnte, wich der 56-Jährige aber mehrmals aus.

09:49 Uhr

Bundestrainer Gislason ist zuallerst mal "extrem erleichtert"

Nach der erfolgreichen Olympia-Qualifikation nimmt Handball-Bundestrainer Alfred Gislason die nächsten Ziele ins Visier. "Jetzt haben wir die Chance, um die Medaillen zu kämpfen", sagte der Isländer: "Wir gehören nicht zu den großen Favoriten, aber wir werden unsere Möglichkeiten haben. Wir werden alles geben."

Gislason war am Ende des DHB-Lehrgangs in der Hauptstadt "extrem erleichtert. Ich wurde geholt, um das zu schaffen", so der Coach, der das Amt des Bundestrainers vor einem Jahr übernommen hatte: "Hätte ich es nicht geschafft, weiß ich, dass eine große Kritik auf mich niedergeprasselt wäre. Aber jetzt bin ich einfach stolz, mit dieser Mannschaft zu arbeiten und das geschafft zu haben."

09:27 Uhr

Revolution auf Schalke geplant? S04 spricht mit Rangnick

Die mögliche Rückkehr von Ralf Rangnick zum designierten Bundesliga-Absteiger Schalke 04 wird offenbar ein bisschen konkreter. Wie der "Kicker" berichtet, soll der zunächst skeptische Aufsichtsrat heute ein Gespräch mit dem früheren Trainer der Königsblauen führen wollen. Kein Angehöriger des Gremiums halte ein Comeback von Rangnick auf Schalke "grundsätzlich für einen schlechten Gedanken", hieß es. Der 62-Jährige ist als neuer Sportvorstand im Gespräch. Ihn selbst soll die Aufgabe reizen, die Fans würden seine Rückkehr und einen Neuanfang auf der Führungsebene mehrheitlich begrüßen.

Rangnicks Comeback wird von einer 14-köpfigen Gruppe unterstützt, die Schalke komplett neu aufstellen will. Dazu würde auch die Ausgliederung der Profiabteilung gehören sowie eine Neubesetzung der Führungsebene. In diesem Zuge soll angeblich der gesamte Vorstand ausgetauscht werden.

08:58 Uhr

Sturm setzt Siegesserie in der NHL fort

Angreifer Nico Sturm hat in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL mit den Minnesota Wild den vierten Sieg in Serie gefeiert. Im zweiten Duell mit den Arizona Coyotes binnen zwei Tagen gewann das Team von Trainer Dean Evason 4:1, in der Nacht zum Samstag hatte die Mannschaft ein 4:0 gefeiert. Sturm blieb ohne Scorerpunkt. Nach dem 17. Saisonsieg belegt Minnesota in der West Division mit 35 Punkten den zweiten Platz und hat nur noch zwei Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Vegas Golden Knights (37). Allerdings hat Vegas ein Spiel weniger absolviert.

08:24 Uhr

Designierter Bayern-Boss Kahn äußert sich zu Spekulationen um Flick-Abgang

Oliver Kahn sieht die Spekulationen über den zukünftigen Bundestrainer "entspannt, da Hansi Flick bei uns einen Vertrag bis 2023 besitzt". Das sagte der designierte Vorstandsvorsitzende des Fußball-Bundesligisten FC Bayern München dem "Kicker" mit Blick auf die Diskussionen über einen möglichen Wechsel des Erfolgstrainers zum Deutschen Fußball-Bund. Der frühere Nationaltorhüter gehört seit 2020 dem Vorstand der FC Bayern München AG an. Kahn soll Ende dieses Jahres Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandsvorsitzender werden.

07:53 Uhr

Cristiano Ronaldo leistet Wiedergutmachung für brutales CL-Aus

Inter Mailand ist auf dem Weg zum ersten Meistertitel im italienischen Fußball seit elf Jahren nicht zu stoppen. Die Lombarden taten sich beim 2:1 (0:0) beim Abstiegskandidaten FC Turin zwar schwer, fuhren am Ende aber doch ihren achten Sieg in Folge ein. Romelu Lukaku brachte Inter mit einem Foulelfmeter in Führung (62.). Antonio Sanabria glich für den Außenseiter mit einem Abstaubertor aus (70.). Den Sieg der Gäste sicherte der eingewechselte Lautaro Martinez (85.). Damit baute die Mannschaft von Trainer Antonio Conte ihren Vorsprung an der Tabellenspitze gegenüber dem Lokalrivalen AC Mailand auf neun Punkte aus.

Milan leistete sich eine 0:1-Heimniederlage gegen den SSC Neapel und liegt nur noch einen Zähler vor Titelverteidiger Juventus Turin. Beim 3:1 (3:0)-Erfolg des Rekordmeisters bei Cagliari Calcio glänzte Superstar Cristiano Ronaldo mit einem lupenreinen Hattrick. Der Portugiese traf in Halbzeit eins gleich dreimal (10., 25./Foulelfmeter und 32.). Giovanni Simeone verkürzte für Cagliari (61.).

07:30 Uhr

Die Schlagzeilen am Morgen

07:13 Uhr

Theis nimmt weiter Kurs auf die NBA-Postseason

Basketball-Nationalspieler Daniel Theis liegt mit den Boston Celtics in der nordamerikanischen Profiliga NBA weiter auf Playoff-Kurs. Der Rekordmeister siegte bei den Houston Rockets mit 134:107 und ist Fünfter der Eastern Conference. Die ersten sechs Teams ziehen direkt in die Playoffs ein, die Mannschaften auf den Rängen sieben bis zehn spielen um zwei Tickets für die Endrunde. Theis spielte beim 20. Sieg der Celtics im 38. Saisonspiel aber nur eine Nebenrolle. In 6:29 Minuten Einsatzzeit verbuchte der Center lediglich einen Assist. Bester Werfer der Gäste war Jaylen Brown mit 24 Punkten

06:54 Uhr

PSG-Star wegen Überfall plötzlich ausgewechselt

"Es gibt eine besondere Situation, von der Sie wissen, die für die Spieler über den Fußball hinausgeht", sagte Mauricio Pochettino nach der 1:2-Niederlage von Paris St. Germain gegen den FC Nantes. Damit meinte er nicht die überraschende Pleite des französischen Serienmeisters - sondern den Grund für die plötzliche Auswechslung von Angel di Maria. Sportdirektor Leonardo hatte von der Tribüne etwas gerufen, Pochettino reagierte umgehend und nahm den argentinischen Offensivspieler vom Feld. Medienberichten zufolge, weil während der laufenden Partie in dessen Privathaus eingebrochen worden war. Di Maria verließ das Stadion umgehend, wohl auch, weil während des Überfalls Mitglieder seiner Familie zu Hause waren.

Wie der "Kicker" berichtet, war ihm Ähnliches schon 2015 bei Manchester United passiert. Dort erklärte er wenig später diesen Einbruch zu einem der Gründe, weshalb er den Klub verlassen habe. Seinen Vertrag in Paris hatte er erst am Freitag verlängert.

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06:21 Uhr

Ludwigsburg patzt, der FC Bayern gewinnt das Spitzenspiel

Tabellenführer MHP Riesen Ludwigsburg ist in der Basketball-Bundesliga (BBL) nach zuvor 18 Siegen in Folge beim Überraschungsteam Hakro Merlins Crailsheim gestolpert und hat unfreiwillig für mehr Spannung im Rennen um die beste Platzierung für die Playoffs gesorgt. Der Vizemeister kassierte am 23. Spieltag beim 58:68 (26:40) unerwartet die zweite Saisonniederlage, der Vorsprung auf die Verfolger Alba Berlin (36:6) und Bayern München (36:8) schmolz damit um zwei Punkte.

Der Titelverteidiger aus der Hauptstadt setzte sich gegen die BG Göttingen locker mit 89:58 (40:30) durch. Im Verfolgerduell feierte Bayern München in einem hochklassigen Spiel ein 108:102 (46:42) gegen die EWE Baskets Oldenburg und zog nach Pluspunkten mit dem Zweiten Alba gleich.

05:49 Uhr

Drew Brees beendet seine außergewöhnliche Karriere

Rekord-Quarterback Drew Brees von den New Orleans Saints hat sein Karriereende in der NFL bekannt gegeben. "Nach 20 Jahren als Spieler in der NFL und 15 als Saint ist es Zeit für mich, vom Footballspielen zurückzutreten", schrieb der 42-Jährige in einem auf Instagram veröffentlichten Beitrag. Er habe sich bis zum Schluss verausgabt und alles für sein Team und die Stadt New Orleans gegeben. Brees holte im Februar 2010 den einzigen Super Bowl in der Geschichte der Saints und hält den NFL-Rekord für die meisten geworfenen Yards. In seiner Karriere warf er zudem 571 Touchdowns, nur Tom Brady hat mehr.

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