Fußball

Superstar hat Stress in Turin Königliches Transfergerücht um Ronaldo

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Cristiano Ronaldo hatte sehr, sehr gute Jahre in Madrid.

(Foto: imago/VI Images)

Cristiano Ronaldo ist ein Superstar des globalen Fußballs. Doch auch der Portugiese kann nicht verhindern, dass sein Klub eine bittere Champions-League-Pleite hinnehmen muss. Im Gegenteil: Man sieht in Ronaldo einen Hauptschuldigen. Nun könnte es zu einer spektakulären Fluchtgeschichte kommen.

Steht dem europäischen Fußball einer der größtmöglichen Transfers bevor? Stürmerstar Cristiano Ronaldo verhandelt Medienberichten zufolge über eine Rückkehr zum spanischen Fußballmeister Real Madrid. Ronaldos Agent Jorge Mendes habe mit dem Klub erste Gespräche geführt, versicherten der gewöhnlich gut informierte TV-Sportmoderator Josep Pedrerol. Pedrerol ergänzte allerdings, dass die Gespräche rein informeller Natur gewesen sein und er nicht wisse, ob sie mit oder ohne Wissen Ronaldos stattgefunden hätten. Der größte Wunsch des Portugiesen sei es derzeit, wieder das Trikot der "Königlichen" tragen zu dürfen, versicherte die Sporttageszeitung "As". "Cristiano will zurückkommen" titelt "As".

Nach dem überraschenden Aus seines aktuellen Klubs Juventus Turin im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Porto wird "CR7" in Italien von Medien und Fans, laut Berichten aber auch im eigenen Verein für die Pleite verantwortlich gemacht. Der bereits 36 Jahre alte Stürmer und fünffache Weltfußballer soll sich zu Unrecht kritisiert fühlen, zumal er diese Saison in 32 Spielen 27 Tore erzielt habe. Er sei nicht glücklich und wolle deshalb im Sommer ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages weg, hieß es. Beide Vereine gaben keinen Kommentar ab.

Mega-Gehalt als Wechselgrund?

Das Real Madrid nahestehende Sportblatt "Marca" berichtet von Gerüchten aus Italien, wonach "Juventus den Spieler mit der Nummer 7 wegen seines hohen Gehalts gehen lassen will. Seine Tage in Turin könnten tatsächlich gezählt sein." 31 Millionen Euro soll Ronaldo in Turin verdienen - netto, jährlich.

2018 führten interne Spannungen bei Real Madrid dazu, dass Zinedine Zidane und Cristiano Ronaldo den Verein im Sommer verließen. Jetzt ist klar, dass die damals getroffenen Entscheidungen nicht die besten waren. Und "Marca" mutmaßt weiter: "Zidane ist bereits zurückgekehrt und hat sich wieder eingelebt, und viele Leute glauben, dass Cristiano das auch tun könnte."

Bevor er im Sommer 2018 für mehr als 100 Millionen Euro zur "Juve" gewechselt war, erlebte Ronaldo in Madrid die erfolgreichste und glücklichste Zeit seiner Karriere. In neun Spielzeiten bei Real gewann er unter anderem viermal die Champions League und zweimal die spanische Liga. In 438 Pflichtspielen traf er 451 Mal und avancierte vor dem Ex-Schalker Raúl zur Nummer eins in der ewigen Torschützenliste der Madrilenen.

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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