Sonntag, 11. April 2021Der Sport-Tag

mit Anja Rau
Anja Rau
20:27 Uhr

TSG-Fans fordern Aufklärung nach Hopp-Doku

Der Dauerkonflikt zwischen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp und der Fan-Szene hat zu einer ungewöhnlichen Reaktion geführt - im Lager der eigenen Anhänger. Der Fanklub "Sektion Kraichgau" fordert den Fußball-Bundesligisten auf, die Vorkommnisse um das Skandal-Spiel zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem FC Bayern München aus dem Februar 2020 aufzuklären.

  • Hintergrund sind Inhalte einer ZDF-Dokumentation, wonach es den Verantwortlichen beider Klubs vor der Partie bekannt war, dass es erneut vehemente Schmähungen gegen Hopp geben werde.
  • "Diese Tatsachen lassen die Vermutung aufstellen, dass die Bilder vom 29. Februar bewusst in Kauf genommen wurden, um Dietmar Hopp medienwirksam als Opfer zu stilisieren", schrieb die "Sektion Kraichgau" auf ihrer Homepage und in den sozialen Netzwerken. "Da die TSG Hoffenheim in der ZDF-Doku keine Stellung beziehen wollte, fordern wir hiermit die Geschäftsstelle zu einer öffentlichen Stellungnahme in Bezug auf die Ereignisse des 29. Februar 2020 auf!"
19:29 Uhr

Letztes Jahr noch zeitweise blind: Norweger kämpft sich zum Weltrekord

Beim ersten Versuch brach Eirik Asdöl noch völlig entkräftet zusammen und war danach für einige Zeit auf einem Auge blind, jetzt hat der Norweger sein Ziel doch noch erreicht: Mit 476 Kilometern binnen 24 Stunden hat Asdöl einen Distanz-Rekord im Ski-Langlaufen aufgestellt. Das entspricht etwa der Entfernung von Bremen nach Stuttgart (Luftlinie).

  • Der 28-Jährige überbot die alte Bestmarke des Finnen Hans Mäenpää, die laut dem Sender TV2 bei 472 Kilometern gelegen hatte.
  • Der im internationalen Langlauf weitgehend unbekannte Asdöl legte die Distanz auf einem 5 Kilometer langen Rundkurs auf dem See Store Sandungen in Asker unweit von Oslo zurück. "Ich habe große Blasen an Händen und Füßen und bin ziemlich müde", sagte er dem norwegischen Rundfunk NRK.
  • Er sollte sich schnell ausschlafen: Am Montag tritt er nur einen Tag nach seinem erfolgreichen Rekordversuch eine Stelle als Lehrer an.
18:43 Uhr

Götze könnte bald CL spielen, Robben ist zurück auf dem Rasen

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Götze und PSV kämpfen um die Champions League.

(Foto: dpa)

Mario Götze hat mit der PSV Eindhoven im Kampf um Platz zwei in der niederländischen Fußball-Meisterschaft einen wichtigen Sieg geholt. Das Team von Trainer Roger Schmidt gewann bei Abstiegskandidat VVV Venlo 2:0 (1:0) und liegt punktgleich mit Verfolger AZ Alkmaar (beide 61) weiter hinter Ajax Amsterdam (69) auf Rang zwei, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt.

  • Götze durfte sich bei den Torschützen Cody Gakpo (13.) und Donyell Malen (59.) bedanken. Rio-Weltmeister Götze spielte 90 Minuten durch, Nationalspieler Philipp Max wurde in der 84. Minute ausgewechselt.
  • Sein Comeback nach langer Verletzungspause gab derweil Arjen Robben beim FC Groningen. Der ehemalige Bayern-Star wurde im Heimspiel gegen Heerenveen (0:2) in der 78. Minute eingewechselt.
  • Für Robben war es erst der dritte Liga-Einsatz für seinen Jugendklub Groningen und der erste seit dem 18. Oktober. Mit 37 Jahren und 78 Tagen ist er nun der zweitälteste Feldspieler in der Groninger Ligageschichte.
18:08 Uhr

Dembélé verrät: So hätte er den BVB nicht verlassen

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Dembélé streikte sich vom BVB zu Barça.

(Foto: imago/Team 2)

In der Saison 2016/2017 spielte Ousmane Dembélé bei Borussia Dortmund groß auf. Es folgte nach Querelen der Wechsel zum FC Barcelona, der 135 Millionen Euro für den Franzosen an den BVB überwies. Hätten die Dortmunder eine andere Trainer-Entscheidung getroffen, würde der Angreifer heute womöglich noch für den Revierklub spielen.

  • "Thomas Tuchel ist mein Lieblingstrainer", schwärmte Dembélé in einem Interview mit "beIN Sports" von seinem Ex-Coach: "Unter ihm habe ich mehr auf der rechten Seite gespielt, bevor ich auf die Zehn oder in die Mitte versetzt wurde."
  • Dembélés Begeisterung für Tuchel geht sogar so weit, dass er den BVB womöglich gar nicht verlassen hätte, wäre der Coach damals im Amt geblieben. "Wenn er geblieben wäre, wäre es sehr schwer gewesen, Dortmund zu verlassen. Ich hätte es wohl nicht getan", ließ der heutige Barça-Profi durchblicken.
  • Der BVB hatte sich im Mai 2017 nach Differenzen mit der Klubführung von Tuchel getrennt. Obwohl die Dortmunder unter dem ehemaligen Mainz-Coach die direkte Qualifikation für die Champions League und den Pokalsieg feierten, wurde die Zusammenarbeit vorzeitig beendet.

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17:11 Uhr

"Mutwillige" Schiri-Fehlentscheidungen: Sponsor kündigt dem DFB

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Thorsten Fischer ist sauer.

(Foto: dpa)

Nach vielen Schiedsrichter-Fehlentscheidungen gegen die Würzburger Kickers in der 2. Bundesliga will die Online-Druckerei Flyeralarm ihre Verträge mit dem Deutschen Fußball-Bund kündigen. Das teilte Firmenchef Thorsten Fischer nach dem 1:1 der Kickers gegen den 1. FC Nürnberg mit.

  • "Nach heute elf spielentscheidenden Fehlentscheidungen kündige ich auf diesem Wege vorab in mündlicher Form - mit aller Gelassenheit und ohne Emotionen - sämtliche Verträge mit dem DFB. Dies betrifft mein komplettes Sponsoring für die Nationalmannschaft und den DFB", hieß es in einer Mitteilung.
  • Flyeralarm ist Hauptgeldgeber bei den Würzburger Kickers und daneben unter anderem Namenssponsor der Frauen-Bundesliga.
  • "Ich habe den Glauben wie Hoffnung an eine Gleichbehandlung und seriöses Geschäftsgebaren verloren", sagte Fischer. "Diese krassen, ich sage mittlerweile mutwilligen Fehlentscheidungen gegen uns, lassen mir für uns keine andere Wahl zu."
16:32 Uhr

Insider gibt Einblick in Bayerns "Vertragskonstrukte" bei Lewandowski

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Lewandowski könnte woanders wohl mehr Geld verdienen.

(Foto: Peter Schatz / Pool)

Obwohl Robert Lewandowski während seiner Zeit beim FC Bayern immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht wurde, konnten die Münchner den Polen stets von einem Verbleib überzeugen. Der ehemalige Funktionär des Rekordmeisters Michael Reschke erklärte nun, welche Kniffe dabei zum Einsatz kamen.

  • "Ein Spieler wie Lewandowski wird auch in München einen Top-Vertrag haben", erläuterte der 63-Jährige, der zwischen 2014 und 2017 als technischer Direktor an der Isar tätig war, im Sport1-Podcast "Meine Bayern-Woche".
  • Allerdings, so ist sich Reschke sicher, sei das Gehalt nur ein Faktor in der Gleichung. Lewandowski könne anderswo deutlich mehr verdienen und bewege sich mit seinem Münchner Kontrakt "mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in dem Bereich von Cristiano Ronaldo und Lionel Messi."
  • Den Entscheidungsträgern sei es aber "gelungen, relativ früh eine Entscheidung zu treffen und interessante Vertragskonstrukte mit Lewandowski abzuschließen", deutete Reschke an. Reschke war im Dezember 2016 selbst an der ersten Vertragsverlängerung der Bayern mit Lewandowski beteiligt. Seitdem hat der achtfache deutsche Meister sein Arbeitspapier erneut zu vermutlich deutlich besseren Konditionen ausgeweitet.
16:19 Uhr

Huntelaar in die 2. Liga? Grammozis ist "ganz entspannt"

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Huntelaar hängt offenbar sehr an Schalke.

(Foto: dpa)

Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis will bei den Gesprächen mit Klaas-Jan Huntelaar über eine Fortsetzung der Karriere des Torjägers in der 2. Liga nichts übereilen. Zunächst wolle der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga einen "guten Kader" für die nächste Saison zusammenstellen, sagte der Coach gegenüber Sky.

  • Danach müsse man sehen, "inwieweit der Klaas bereit ist, dazuzukommen". Man werde "ganz entspannt in die Gespräche gehen und dann erkennen, ob es für beide Seiten Sinn macht oder nicht", fügte Grammozis hinzu.
  • Bisher seien die Schalker mit Huntelaar "noch nicht ins Detail gegangen".
  • Der 37 Jahre alte Niederländer hatte zuletzt eine Zukunft bei den Schalkern nicht ausgeschlossen. "Man weiß nicht, was passiert. Fußball ist eine schöne Sache", hatte Huntelaar gesagt. Vor seinem Wechsel von Ajax Amsterdam nach Gelsenkirchen hatte der Stürmer noch beteuert, dass es seine letzte Spielzeit als Profi sei.
15:42 Uhr

Sandhausen-Präsident: "Vielleicht gibt es dann auch keine Relegation"

Weil der 2. Fußball-Bundesliga nach mehreren Coronafällen und Spielabsagen ein Terminchaos droht, hat der Präsident des SV Sandhausen eine Absage der Relegation ins Spiel gebracht. "Vielleicht gibt es dann auch keine Relegation, bevor wir dann mittendrin eine Runde abbrechen", sagte Jürgen Machmeier im Deutschlandfunk und machte sich für kreative Lösungen stark.

  • Man müsse "mit ein bisschen Fantasie überlegen, wie man die Saison bis Ende Mai, Anfang Juni - das ist ja unsere Deadline - zu Ende spielt", sagte Machmeier. Grundsätzlich hätten jedoch alle Klubs ein Interesse daran, die Runde regulär zu beenden.
  • Der Tabellenvorletzte Sandhausen hatte sich vor dem Wochenende ebenso wie der Karlsruher SC und Holstein Kiel in Quarantäne begeben müssen.
  • Der letzte Spieltag ist für den 23. Mai vorgesehen, die Relegationsspiele zur Bundesliga sind für den 26. und 29. Mai geplant.
  • Machmeier kann sich vorstellen, dass sich die Mannschaften für die Endphase in eine Art Teamquarantäne begeben. "Die Spieler in den ersten drei Ligen verdienen sehr viel Geld, die Familien leben vom Fußball. Da müssen wir auch persönliche und private Einschränkungen hinnehmen", so Machmeier.
14:47 Uhr

Irre Szene in England: Stürmer versetzt Mitspieler Kopfstoß

Dass sich Fußballer auf dem Platz streiten, passiert häufig. Dass es sich bei den Streithähnen aber um Mitglieder desselben Teams handelt, ist eher selten. In der vierten englischen Liga war es nun so weit: Im Spiel von Grimsby Town bei Bradford hat Stürmer Stefan Payne seinem Mitspieler Filipe Morais während der 1:0-Pleite einen Kopfstoß versetzt.

Die beiden hatten sich zuvor gezofft. Der Schiedsrichter zeigte Payne die Rote Karte. Grimsbys Trainer zog ebenfalls Konsequenzen: Er kündigte an, Payne bis zum Saisonende nicht mehr einzusetzen.

13:58 Uhr

Bayern-Präsident: Geht weiter mit Flick UND Salihamidzic

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"Kein Liebespaar".

(Foto: picture alliance / ATP photo agency)

Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer hat auf den Streit zwischen Trainer Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic gelassen reagiert. "Wir gehen damit ganz entspannt um, es ist nicht die erste und die letzte Aufregung, die es beim FC Bayern gegeben hat. Es wird auch eine Menge hineininterpretiert", sagte Hainer bei Sky90: "Es ist definitiv nicht so, wie es öffentlich dargestellt wird."

  • Trotz der Dissonanzen gehe er "fest davon aus", ergänzte Hainer, dass Flick seinen bis 2023 laufenden Vertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister erfülle.
  • Er könne sich zwar vorstellen, dass es Flick "nervt, wenn er immer nach seiner Zukunft gefragt wird". Aber: "Er hat eine tolle Mannschaft und eine tolle Infrastruktur. Das gibt man nicht so einfach weg."
  • In Flick und Salihamidzic träfen schlicht "zwei meinungsstarke Typen" aufeinander, so Hainer weiter. Wichtig sei, "dass beide dasselbe Ziel haben. In den letzten 18 Monaten haben die beiden eine Mannschaft aufgebaut, die sechs Titel geholt hat und attraktiven Fußball spielt. So schlecht kann das nicht sein."
  • Beide müssten "kein Liebespaar sein. Sie müssen gut zusammenarbeiten - und das machen sie".
13:28 Uhr

Redelings über Zoff: "Bayern verhalten sich wie Kleinkinder"

Sowohl der BVB als auch der FC Bayern befinden sich in einer entscheidenden Phase der Saison. ntv.de-Kolumnist Ben Redelings ordnet die Chancen in der Königsklasse ein, spricht über die angespannte Personalsituation des FC Bayern und benennt, was Frankfurt dem BVB voraushat.

13:20 Uhr

Olympia-Macher planen Hotel für infizierte Athleten

Bei den Olympischen Spielen und Paralympics in Tokio ist ein Hotel mit rund 300 Zimmern für positiv auf das Coronavirus getestete Athleten mit geringfügigen oder ohne Symptome geplant. Dies berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

  • Das sei laut Informationen von Offiziellen eine weitere Maßnahme des Organisationskomitees, um eine Ausbreitung des Virus während der Sommerspiele zu verhindern. Die Athleten sollten demnach in dem Hotel rund um die Uhr isoliert und behandelt werden. Sie würden in ihren Zimmern prinzipiell für zehn Tage unter Quarantäne gestellt.
  • Das Organisationskomitee erwägt dem Bericht zufolge, ein ganzes Hotelgebäude zu reservieren, das sich einige Kilometer vom Athletendorf entfernt in Tokios Hafenviertel Harumi befindet.
  • Außerdem sollen bis zu 30 Spezialfahrzeuge vorbereitet werden, die die infizierten Sportler bei Bedarf in dieses Hotel bringen könnten.
12:51 Uhr

Gabius' Olympia-Traum platzt - Ringer brilliert

Der Olympia-Traum von Marathonläufer Arne Gabius ist geplatzt, Richard Ringer darf nach einer Galavorstellung vom Tokio-Ticket träumen: Der ehemalige deutsche Rekordhalter Gabius stieg beim Marathon in Siena bereits nach knapp zwölf Kilometern aus. Ringer lief in 2:08:49 Stunden die viertschnellste deutsche Zeit und schob sich in der internen Qualifikationsrangliste-Rangliste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) auf Rang zwei vor.

  • Für den 40 Jahre alten Gabius war das Rennen auf dem 5 Kilometer langen Rundkurs auf dem Flughafen in Siena die letzte Chance, sich für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) zu qualifizieren.
  • Das Ersatzrennen am kommenden Sonntag auf dem Flughafen in Enschede ist für den Arzt aus beruflichen Gründen nicht machbar.
  • Für die drei Olympia-Startplätze bei den Männern bewerben sich aktuell vier Kandidaten: Der deutsche Rekordhalter Amanal Petros (2:07:18), Ringer (2:08:49), Pfeiffer (2:10:18) und Simon Boch (2:10:48) haben die geforderte Norm von 2:11:30 Stunden bereits unterboten.
12:28 Uhr

Eine Mio. pro Woche? Raiola fordert Gaga-Gehalt für Haaland

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Haaland - so viel wert wie kein anderer?

(Foto: imago images/Pressefoto Baumann)

Spätestens im Sommer 2022 wird Erling Haaland Borussia Dortmund wohl verlassen. Wohin es den Norweger dann zieht, ist noch unklar. Angesichts des Mega-Gehalts, das Berater Mino Raiola angeblich fordert, bleiben aber wohl nur wenige Optionen übrig.

  • Wie der "Mirror" berichtet, will Raiola bei Haalands neuem Arbeitgeber ein Wochengehalt von einer Million Pfund (Rund 1,15 Millionen Euro) aushandeln. Im Jahr würde der Stürmer damit 48 Millionen Pfund (55,29 Millionen Euro) einstreichen.
  • Klubs, die sich das in Zeiten der Corona-Krise leisten können, sind wohl rar gesät. Laut dem Bericht kommen nur Manchester City, Real Madrid oder Paris Saint-Germain infrage.

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12:07 Uhr

Lahm zu EM: München plant 50 Prozent Stadionauslastung

Der Deutsche Fußball-Bund hofft nach Aussagen von Philipp Lahm bei den EM-Partien in München auf ein zur Hälfte gefülltes Stadion. "Es gibt viele verschiedene Szenarien. Ich glaube, 100 Prozent Auslastung wird nicht möglich sein, so realistisch muss man sein", sagte der DFB-Organisationschef für die Münchner Partien bei der Europameisterschaft im Radiosender Antenne Bayern.

  • "Alles andere könnte vielleicht möglich sein. Deswegen planen wir von null Zuschauern bis zu 50 Prozent Zuschauern", sagte Lahm in der Sendung "Sonntagsfrühstück". Bislang hatten der DFB und München nicht verraten, wie die Münchner Szenarien für den Sommer konkret aussehen.
  • Die UEFA hatte am Freitag aber mitgeteilt, dass München, in der alle Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft stattfinden sollen, zu den vier Ausrichtern gehört, die bis zum 19. April "zusätzliche Informationen" für die Durchführung der Spiele nachreichen müssen. Erst dann werde über die Ausrichtung der geplanten Partien an den betreffenden Standorten unter Corona-Bedingungen entschieden.
  • Lahm gab sich optimistisch, dass München EM-Standort bleiben kann. "Die Hoffnung stirbt zuletzt, wie man so schön sagt. Wir müssen dran bleiben und arbeiten dafür", sagte er.
11:45 Uhr

Schröder muss bei Lakers-Sieg nach Zoff vom Feld

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat den ersten Rauswurf seiner NBA-Karriere kassiert. Beim überzeugenden 126:101 seiner Los Angeles Lakers bei den Brooklyn Nets wurde der Braunschweiger nach einer verbalen Auseinandersetzung mit Kyrie Irving früh im dritten Viertel wie sein Kontrahent mit zwei Technischen Fouls zum Duschen geschickt.

  • "Ich denke, es war unnötig", sagte Schröder laut ESPN nach dem Spiel. "Es ist einfach unglücklich, dass ich mein Team da draußen alleine gelassen habe. Und ich meine, ich weiß nicht einmal, was ich getan habe. Aber ich wurde rausgeschmissen, und dafür entschuldige ich mich einfach bei meinen Teamkollegen."
  • Vor dem Zwischenfall beim Stand von 66:62 für die Lakers, dem ein Foul von Irving an Schröder vorausging, hatte der Point Guard ein starkes Spiel abgeliefert. Der 27-Jährige kam auf 19 Punkte für den verletzungsgeplagten NBA-Champion, der weiter ohne LeBron James und Anthony Davis auskommen musste und mit 33 Siegen und 20 Niederlagen auf Rang fünf im Westen liegt.
  • Isaiah Hartenstein (12 Punkte) musste indes mit den Cleveland Cavaliers eine klare 115:135-Niederlage gegen die Toronto Raptors einstecken. Isaac Bonga unterlag mit den Washington Wizards bei den Phoenix Suns ebenfalls deutlich mit 106:134 und blieb bei seinem Kurzeinsatz ohne Zähler.
11:24 Uhr

Bundesliga-Klubboss fordert Löws Rücktritt

Dirk Zingler, Präsident von Bundesligist 1. FC Union, hat den Deutschen Fußball-Bund scharf kritisiert und spricht sich für einen Rücktritt von Oliver Bierhoff und Joachim Löw vor der EM aus. "Es ist aus meiner Sicht ein katastrophales, peinliches Bild. Der DFB ist an der Spitze hoffnungslos zerstritten und dadurch führungslos", sagte der Vereinschef der Berliner der "Bild am Sonntag."

  • Die Nationalmannschaft stehe beispielhaft für die Probleme des Verbands. "Ich glaube, es braucht einen kompletten personellen Neuanfang, um wirkliche Veränderungen in Gang setzen zu können", sagte Zingler.
  • Und weiter: "Deshalb gehöre ich auch zu der großen Gruppe von Fußballfans in Deutschland, die es richtig finden würden, wenn Oliver Bierhoff und Jogi Löw noch vor der EM diesen Neuanfang ermöglichen würden. Das würde ihre unumstrittenen Verdienste der letzten Jahre nicht schmälern, sondern einen weiteren hinzufügen."
  • Nach der 1:2-Niederlage gegen Nordmazedonien in der WM-Qualifikation hatte Löw zuletzt persönliche Konsequenzen vor seinem angekündigten Rückzug als Bundestrainer im Anschluss an die EM ausgeschlossen.
11:08 Uhr

Aufatmen beim BVB: Gegen Man City mit Kapitän und Abwehrchef

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Hummels hatte plötzlich Magenkrämpfe.

(Foto: imago images/Michael Weber)

Borussia Dortmund kann für das Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Manchester City am Mittwoch (21 Uhr im ntv.de-Liveticker) mit Kapitän Marco Reus und Abwehrchef Mats Hummels planen. Trainer Edin Terzic gab in beiden Fällen Entwarnung.

  • "Marco hat sehr viel gespielt in den letzten Wochen, sehr intensiv gespielt, das darf man nicht vergessen. Dann hat er auch einen Schlag abbekommen. Aber ich bin zuversichtlich, dass es morgen besser aussieht", sagte Terzic über Reus, der nach seiner Auswechslung (67.) in die Kabine gehumpelt war.
  • Bei Hummels klang der Coach ähnlich: "Mats hatte plötzlich ein bisschen Kreislaufprobleme und signalisiert, dass es nicht weitergeht. Ich hoffe, dass das nur noch heute Abend nachwirkt und morgen besser ist." Der Verteidiger musste zur Pause in der Kabine bleiben.
  • Die Borussia muss gegen City ein 1:2 aus dem Hinspiel wettmachen. "Wir müssen die Leistung von Manchester noch toppen", forderte Terzic bei Sky.
10:42 Uhr

DFB-Frauen: Alle Schnelltests am Tag nach Coronafall negativ

Am Tag nach dem positiven PCR-Test bei Felicitas Rauch haben die deutschen Fußballerinnen vorerst keine weiteren Coronabefunde zu verzeichnen. Am Morgen nach dem 5:2 (1:0) im Länderspiel gegen Australien in Wiesbaden teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit, dass weitere Antigen-Schnelltests bei den Spielerinnen außerhalb der Quarantäne ausschließlich negativ ausgefallen sind. Rauch ist zudem weiterhin symptomfrei.

  • Am Mittag findet ein weiterer PCR-Test für den gesamten Kader statt. Neben der Verteidigerin hatten sich als enge Kontaktpersonen Lena Oberdorf, Sara Doorsoun und Svenja Huth (alle VfL Wolfsburg) im Teamhotel in Isolation begeben müssen. Doorsoun und Huth werden nach der Testung am Sonntag individuell per Shuttle nach Wolfsburg gebracht, aus logistischen Gründen folgen Rauch und Oberdorf am Montag.
  • Am Dienstag (16 Uhr/ZDF) steht für die restliche DFB-Auswahl erneut in Wiesbaden das nächste Testspiel gegen Norwegen an.
09:59 Uhr

Frau ruft Polizei: Einsatz bei BVB-Youngster Moukoko

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Moukoko hat Ärger.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Wirbel um Dortmunds Youngster Youssoufa Moukoko: In der vergangenen Woche soll es in der Wohnung des 16-Jährigen am Dortmunder Phönixsee einen Polizeieinsatz gegeben haben. Wie die "Bild" berichtet, habe eine Frau in der Wohnung die Polizei alarmiert und behauptet, gegen ihren Willen eingeschlossen worden zu sein.

  • Polizeisprecher Oliver Peiler erklärte gegenüber der Zeitung: "Ich kann diesen Einsatz bestätigen, die Frau wollte später allerdings keine weitere Strafverfolgung, sie hat auch keinen Strafantrag gestellt. Wie die Ermittlungen weitergehen, muss jetzt die Staatsanwaltschaft entscheiden."
  • Offenbar war dem ein Streit vorausgegangen, Moukoko habe auf ein klärendes Gespräch gedrängt, seine Wohnung aber wegen eines Termins verlassen. Er habe die Tür abgeschlossen, um das Gespräch später fortzusetzen. Dagegen wehrte sich die Frau mit dem Anruf bei der Polizei.
09:41 Uhr

Hartung fordert: Sportler mehr einbeziehen vor Olympia

Athletensprecher Max Hartung hat eine größere Beteiligung der Sportler für das Corona-Sicherheitssystem bei Olympia in Tokio angemahnt. "Ich habe noch zu wenig Informationen, um das abschließend zu beurteilen", sagte der Vorsitzende von Athleten Deutschland im ZDF-"Sportstudio".

  • Deswegen habe die Organisation darauf gedrängt, mehr Details beispielsweise über Trainingsmöglichkeiten, Verpflegung und Transport zu erhalten. "Da würde ich mir wünschen, dass wir mehr erfahren und auch in die Entwicklung der Lösung miteinbezogen werden", sagte der 31 Jahre alte Fechter.
  • Er wisse noch nicht, ob er an den Sommerspielen (23. Juli bis 8. August) in Japan teilnehmen werde. Im vergangenen Jahr hatte er bereits vor der Verlegung von Olympia auf 2021 für sich persönlich erklärt, dass er verzichten werde. In diesem Jahr sei die Situation eine andere. "Es ist mehr Wissen da über das Virus und es gibt ein Gegenmittel mit dem Impfstoff", sagte Hartung.
09:08 Uhr

Haaland stellt irren Geschwindigkeits-Rekord auf

Torlos - aber verdammt schnell: Stürmerstar Erling Haaland hat beim 3:2 (0:1) mit Borussia Dortmund beim VfB Stuttgart einen Saisonrekord in Sachen Geschwindigkeit aufgestellt. Der Norweger war mit unfassbaren 36,04 km/h einen Tick schneller als der bisherige Rekordhalter Marcus Thuram. Der Gladbacher hatte es immerhin auf 35,97 km/h gebracht.

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