Der Sport-TagInsider gibt Einblick in Bayerns "Vertragskonstrukte" bei Lewandowski

Obwohl Robert Lewandowski während seiner Zeit beim FC Bayern immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht wurde, konnten die Münchner den Polen stets von einem Verbleib überzeugen. Der ehemalige Funktionär des Rekordmeisters Michael Reschke erklärte nun, welche Kniffe dabei zum Einsatz kamen.
"Ein Spieler wie Lewandowski wird auch in München einen Top-Vertrag haben", erläuterte der 63-Jährige, der zwischen 2014 und 2017 als technischer Direktor an der Isar tätig war, im Sport1-Podcast "Meine Bayern-Woche".
Allerdings, so ist sich Reschke sicher, sei das Gehalt nur ein Faktor in der Gleichung. Lewandowski könne anderswo deutlich mehr verdienen und bewege sich mit seinem Münchner Kontrakt "mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in dem Bereich von Cristiano Ronaldo und Lionel Messi."
Den Entscheidungsträgern sei es aber "gelungen, relativ früh eine Entscheidung zu treffen und interessante Vertragskonstrukte mit Lewandowski abzuschließen", deutete Reschke an. Reschke war im Dezember 2016 selbst an der ersten Vertragsverlängerung der Bayern mit Lewandowski beteiligt. Seitdem hat der achtfache deutsche Meister sein Arbeitspapier erneut zu vermutlich deutlich besseren Konditionen ausgeweitet.