Der Sport-Tag
13. September 2025
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22:58 Uhr

WM startet für deutsche Volleyballer bitter

Die deutschen Volleyballer haben einen herben Dämpfer zum Auftakt ihrer WM-Mission auf den Philippinen kassiert. Die Mannschaft um Routinier Georg Grozer unterlag Bulgarien im ersten Gruppenspiel mit 0:3 (38:40, 22:25, 20:25) und steht bereits zu Beginn des Turniers unter Druck.

Bester Scorer des DVV-Teams am Samstag in der Mall of Asia Arena war Kapitän Grozer mit 13 Punkten, doch auch der 40-Jährige konnte die Niederlage gegen den Weltranglisten-16. nicht verhindern, bei dem Aleksandar Nikolow mit 27 Punkten überragte. "Bulgarien hat einen großartigen Job gemacht", sagte Grozer nach dem Spiel: "Heute war nicht unser Tag, war nicht mein Tag." Winiarski erklärte: "Wir haben noch zwei Spiele, aber wir müssen uns verbessern."

Am Montag (7.30 Uhr MESZ) trifft Deutschland in der Gruppe E auf Underdog Chile, bevor es am Mittwoch (15.00 Uhr/beide sportstudio.de) zum Abschluss gegen Slowenien geht. Der Gruppenerste und -zweite qualifizieren sich für das Achtelfinale.

WM startet für deutsche Volleyballer bitter
21:54 Uhr

FC Schalke erreicht "neue Dimension" und gehört zur Weltspitze

Fußball-Zweitligist Schalke 04 hat die Marke von 200.000 Mitgliedern geknackt. Das teilten die Königsblauen kurz vor dem Anpfiff des Spiels gegen Bundesliga-Absteiger Holstein Kiel mit. "200.000 Mitglieder sind eine neue Dimension. Darauf sind wir alle unheimlich stolz, denn unser Verein lebt von diesen Fans", sagte der Vorstandsvorsitzende Matthias Tillmann und ergänzte: "Überall auf der Welt wird der FC Schalke 04 unmittelbar mit seinen leidenschaftlichen Anhängern verbunden, die Woche für Woche, über Generationen und Jahrzehnte hinweg, treu hinter diesem Verein stehen."

Trotz der sportlichen Talfahrt haben die Gelsenkirchener seit August 2011 ihre Mitgliederanzahl verdoppelt. 2017 begrüßten die Schalker Mitglied Nummer 150.000. Mit dem Erreichen der 200.000er-Marke zählt der Klub nach eigenen Angaben zu den sechs mitgliederstärksten Sportvereinen der Welt. In Deutschland haben nur Rekordmeister Bayern München und Borussia Dortmund noch mehr Mitglieder.

FC Schalke erreicht "neue Dimension" und gehört zur Weltspitze
21:09 Uhr

"Wo ist das ein Problem?": Bayern-Vorstandschef reagiert auf Uli Hoeneß

Bayern Münchens Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat Verständnis für die umstrittenen jüngsten Aussagen von Uli Hoeneß. "Wer Uli Hoeneß kennt, der weiß, was ihn treibt. Den treibt das Verlangen und die Energie, dass es diesem Klub so gut geht wie eben möglich", sagte Dreesen vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV bei Sky: "Er hat noch nie mit seiner Meinung hinterm Berg gehalten."

Genau deswegen sei Bayerns Ehrenpräsident "derselbe Uli Hoeneß wie vor 30 Jahren, und wer das weiß, kann das gut akzeptieren", ergänzte Dreesen: "Wo ist das ein Problem?" Aufsichtsratsmitglied Hoeneß (73) hatte zuletzt unter anderem gesagt, dass er und der frühere Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge (69) sich bei den Bayern erst dann komplett zurückziehen würden, wenn "wir die richtigen Leute am richtigen Posten haben". Eine indirekte Kritik an seiner Arbeit erkennt Dreesen daran nicht.

"Wo ist das ein Problem?": Bayern-Vorstandschef reagiert auf Uli Hoeneß
20:15 Uhr

60 Minuten in Unterzahl, Xabi Alonsos Real ist trotzdem nicht aufzuhalten

Auch von einer frühen Roten Karte hat sich Real Madrid in der spanischen La Liga nicht aufhalten lassen. Die Mannschaft des früheren Leverkusener Meistertrainers Xabi Alonso gewann bei Real Sociedad 2:1 (2:0) - obwohl Dean Huijsen bereits in der 32. Minute vom Platz geflogen war. Alonso haderte zu sehr mit der Entscheidung und sah Gelb (34.). Zu diesem Zeitpunkt hatte Madrid durch einen Solotreffer von Kylian Mbappé (12.) bereits geführt, in Unterzahl legte Arda Güler (44.) gar das 2:0 nach. Für San Sebastian genügte es nur zum Anschluss durch Mikel Oyarzabal (56.), der einen von Dani Carvajal verschuldeten Handelfmeter sicher verwandelte. Für Real war es der erst zweite Gegentreffer im vierten Spiel, die Madrid allesamt gewann.

60 Minuten in Unterzahl, Xabi Alonsos Real ist trotzdem nicht aufzuhalten
19:31 Uhr

Türkei-Trainer vor Finale gegen Deutschland: "Wir sind besser"

Ergin Ataman, Trainer der türkischen Basketballer, sieht seine Mannschaft im EM-Finale gegen Deutschland im Vorteil. "Wir haben viel Respekt vor den Deutschen. Sie haben ihr Können bei der letzten WM gezeigt. Sie haben sehr gute Spieler, sie spielen seit vielen Jahren zusammen. Bei der WM, bei Olympia. Und jetzt sind sie hier ungeschlagen. Aber ich glaube, dass mein Team in diesem Moment besser ist. Wir sind bereit, das Spiel zu gewinnen", sagte Ataman am Samstag in Riga.

Am Sonntag (20 Uhr/RTL und MagentaSport) greifen die Türken in der lettischen Hauptstadt gegen die Deutschen nach ihrem ersten EM-Titel. Kapitän Cedi Osman zeigte sich beeindruckt vom Weltmeister, wies jedoch auch auf die eigene Stärke hin: "Sie haben einen tollen Kader, großartige Spieler wie Franz Wagner, Dennis Schröder, Daniel Theis, Andreas Obst. Aber wir sind auch eine gute Mannschaft. Wir haben in diesem Turnier gezeigt, dass wir gegen favorisierte Mannschaften mithalten können", sagte der frühere NBA-Profi.

Türkei-Trainer vor Finale gegen Deutschland: "Wir sind besser"
18:41 Uhr

Ganz bitter: Weltmeister fehlt Bundesligist bis Januar

Schlechte Nachrichten für Bayer Leverkusen: Der Fußball-Bundesligist muss bis ins neue Jahr hinein auf Mittelfeldspieler Exequiel Palacios (26) verzichten. Der Argentinier erlitt beim ersten Saisonsieg der Werkself am Freitagabend gegen Eintracht Frankfurt (3:1) eine Muskel-Sehnenverletzung im rechten Adduktorenbereich und wird in der kommenden Woche operiert. Das teilte der Vizemeister am Samstag mit.

Palacios musste gegen Frankfurt bereits in der 15. Minute ausgewechselt werden. Der neue Trainer Kasper Hjulmand hat nach seinem erfolgreichen Einstand damit gleich ein Personalproblem. Im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntag kommender Woche fehlen auch die gesperrten Robert Andrich und Ezequiel Fernandez.

Ganz bitter: Weltmeister fehlt Bundesligist bis Januar
17:46 Uhr

Absoluter Wahnsinn: Ein Jahr verletzt raus, dann direkt im ersten Wettkampf WM-Gold

Ein Jahr Verletzungspause, kein Problem - Kugel-Weltrekordler Ryan Crouser (USA) hat sich bei der Leichtathletik-WM in Tokio seine nächste Goldmedaille geschnappt. Der dreimalige Olympiasieger machte mit seinem Stoß auf 22,34 Meter im fünften Versuch seinen WM-Hattrick perfekt und war wieder einmal nicht zu schlagen. Dabei hatte der 32-Jährige zuletzt mit Verletzungen zu kämpfen gehabt und war nur dank seiner Wildcard als Titelverteidiger am Start. In der Qualifikation in Tokio am Morgen war Crouser erstmals in diesem Jahr in den Ring gestiegen.

Silber sicherte sich in einem hochklassigen Wettkampf überraschend der Mexikaner Uziel Muñoz mit neuem Landesrekord von 21,97 Meter, Bronze ging an Leonardo Fabbri (21,94). Der Italiener war als Weltjahresbester nach Tokio gereist - hatte gegen Crouser dann aber keine Chance. Crouser hatte im Vorjahr in Paris zum dritten Mal in Serie Olympia-Gold gewonnen und damit Geschichte geschrieben. Nie zuvor hatte ein Athlet dreimal in Serie olympisches Gold im Kugelstoßen gewonnen.

Absoluter Wahnsinn: Ein Jahr verletzt raus, dann direkt im ersten Wettkampf WM-Gold
16:52 Uhr

Fans kochen vor Wut bei Bundesliga-Premiere

Die neuen Auswärtstrikots von Borussia Dortmund sorgen bei vielen Fans des BVB weiter für Unmut. "Das grausamste Trikot der Liga" stand auf einem Banner, das die mitgereisten Anhänger beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim zeigten. "Borussia bleibt schwarz-gelb" und "Grau bleibt im Leben alle Theorie" war auf anderen Plakaten zu lesen. Zudem sangen die Fans schon vor dem Anpfiff lautstark "Wir wollen schwarz-gelbe Trikots".

Das neue Auswärtstrikot, das der achtmalige deutsche Fußball-Meister unter der Woche präsentiert hatte, feierte in Heidenheim seine Pflichtspiel-Premiere. Es ist überwiegend in einem hellgrauen Ton gehalten, zudem mit schwarzen und neongelben Elementen versehen. Viele BVB-Fans wollen sich offenbar erst gar nicht daran gewöhnen. In Foren und sozialen Medien hatte es in den vergangenen Tagen schon zahlreiche negative Kommentare dazu gegeben. Auswärts trug der Bundesligist in den vergangenen Jahren fast immer überwiegend schwarz gehaltene Trikots.

Fans kochen vor Wut bei Bundesliga-Premiere
16:06 Uhr

Bundesliga-Spiel auf unbestimmte Zeit unterbrochen.

Blitz, Donner, Starkregen: Das Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Köln ist wegen eines Unwetters unterbrochen worden. In der 24. Minute öffnete der Himmel seine Schleusen in der Autostadt. Schiedsrichter Dankert hatte wohl zudem den Hinweis bekommen, dass ein Gewitter aufzieht. Deswegen unterbrach der Unparteiische sofort und schickte die Spieler in die Kabinen. Mit "It's Raining Men" und "Umbrella" bewies der Wolfsburger Stadion-DJ Humor. Rund zehn Minuten später durften die Profis wieder auf den Rasen und der Unparteiische pfiff die Partie erneut an.

Bundesliga-Spiel auf unbestimmte Zeit unterbrochen.
15:25 Uhr

Julian Nagelsmann sieht "Nachholbedarf" auf drei Positionen

Bundestrainer Julian Nagelsmann sieht in der Ausbildung von Fußballern für bestimmte Positionen Nachholbedarf. "Da stimme ich Markus schon zu, dass eine Spezialistenausbildung wichtig ist", sagte Nagelsmann mit Blick auf Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche, der sich zuletzt ähnlich geäußert hatte. "Da haben wir in Deutschland definitiv Nachholbedarf."

Es gebe in Deutschland "einige Positionen, die nicht super gut besetzt sind", sagte Nagelsmann beim Wochenende des Amateurfußballs auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main. Als Beispiele nannte der 38-Jährige Stürmer, Außenverteidiger und die sogenannte "Holding Six", also defensiv orientierte zentrale Mittelfeldspieler. "Es ist schon wichtig, dass man ab einem gewissen Alter in ein Spezialistentum kommt. In einem ganz jungen Alter noch nicht. Da muss schon variabel ausgebildet werden", sagte Nagelsmann.

Julian Nagelsmann sieht "Nachholbedarf" auf drei Positionen
14:27 Uhr

Bochum in der Krise: Sportchef wiegelt Trainer-Diskussion ab

Fußball-Trainer Dieter Hecking hat beim Bundesliga-Absteiger VfL Bochum nach dem schwachen Saisonstart Rückendeckung erhalten. "Es gibt intern keine Zweifel am Trainer", sagte Sportvorstand Dirk Dufner nach der vierten Zweitliga-Niederlage im fünften Spiel. An Heckings 61. Geburtstag gestern hatte Bochum in Paderborn nach einem späten Gegentreffer mit 0:1 verloren.

"Wir hocken jetzt natürlich in der Scheiße und müssen schauen, wie wir da wieder rauskommen", sagte Dufner. Für Bochum geht es am kommenden Samstag beim 1. FC Nürnberg weiter, dort war Hecking lange als Trainer und Sportverstand tätig.

Bochum in der Krise: Sportchef wiegelt Trainer-Diskussion ab
13:30 Uhr

"Blamage des Jahrhunderts": Trainer-Legende macht Schluss

Svestislav Pesic hört als Basketball-Nationaltrainer von Serbien auf. "Es war ein Privileg, Cheftrainer der serbischen Nationalmannschaft zu sein und die besten serbischen Basketballspieler zu trainieren und zu führen", sagte der 76-Jährige der Zeitung "Politika". "Es ist an der Zeit, einen neuen Trainer zu finden, der das fortsetzen kann, was wir begonnen haben", sagte der frühere deutsche Nationaltrainer.

Topfavorit Serbien mit NBA-Superstar Nikola Jokic war bei der Basketball-EM völlig überraschend im Achtelfinale ausgeschieden, hatte gegen Finnland mit 86:92 verloren. Der Vize-Weltmeister musste beim Kontinentalturnier allerdings auf den verletzten Kapitän Bogdan Bogdanovic vom NBA-Club Los Angeles Clippers verzichten. "Mehrere Spieler waren verletzt, und das hat sich gezeigt", sagte Pesic nach der "Basketball-Blamage des Jahrhunderts" ("Kurir").

"Blamage des Jahrhunderts": Trainer-Legende macht Schluss
13:01 Uhr

Malaika Mihambo zittert sich ins WM-Finale

Malaika Mihambo ist am Ort ihres Olympiasieges mit einer Portion Nervenkitzel ins WM-Finale eingezogen. Die zweimalige Weltmeisterin beendete eine Qualifikation mit gleich mehreren Herausforderungen für sie als insgesamt Neunte. Das Weitsprung-Finale steht bei den Titelkämpfen der Leichtathleten in Tokio am Sonntag (13.40 Uhr MESZ) an.

Nach einem ungültigen ersten Versuch wäre Mihambo beim zweiten Sprung beinahe eine andere Athletin in den Anlauf gekommen. Die 31-Jährige landete bei diesem Sprung dennoch bei 6,63 Metern. Danach diskutierte sie lange mit einem Kampfrichter. Beim dritten Versuch trat die zweimalige Weltmeisterin über - die 6,63 Meter reichten aber knapp für das Weiterkommen.

Malaika Mihambo zittert sich ins WM-Finale
12:36 Uhr

Türkei zerlegt Griechenland um Superstar Antetokounmpo

Nachdem Deutschland mit seinem Sieg über Finnland den Finaleinzug perfekt gemacht hat, steht nun auch der Gegner für das EM-Finale fest. Die Türkei - wie die deutsche Auswahl ebenfalls noch ohne Niederlage - lässt Griechenland keine Chance.

Türkei zerlegt Griechenland um Superstar Antetokounmpo
11:54 Uhr

Moritz Wagner warnt vor der Türkei

Basketball-Weltmeister Moritz Wagner erwartet eine schwere Aufgabe für die deutschen Basketballer im EM-Finale gegen die Türkei. "Das ist kein Zuckerschlecken am Sonntag. Man muss sich diese Goldmedaille verdienen. Die Jungs sind sehr, sehr gut", sagte Wagner im Podcast "Abteilung Basketball" vor dem Endspiel in Riga am Sonntag (20 Uhr/RTL, MagentaSport und im Liveticker bei ntv.de).

Die Türken hatten im Halbfinale am Freitag Griechenland mit 94:68 (49:31) deklassiert. "Das wird am Sonntag ein absoluter Knaller. Was ich an den Türken so interessant finde: Erstens - deren Mentalität. Die wirken so, als ob denen alles egal wäre. Die sind einfach komplett ready dafür. Die haben auch so eine gesunde Arroganz. Und die sind auch ein bisschen unberechenbar", erklärte Wagner.

Der 28-Jährige schwärmte auch von der Breite im Kader der Türken. Neben NBA-Center Alperen Sengün von den Houston Rockets, dem Topspieler des Teams, stehen unter anderem Spielmacher Shane Larkin und Ercan Osmani im Fokus. Osmani hatte gegen die Griechen 28 Punkte aufgelegt und sechs von acht Dreiern getroffen.

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Moritz Wagner warnt vor der Türkei
11:26 Uhr

Bebendorf wirft sich nach Tod der Mutter "Versagen" bei WM vor

Mit großen Ambitionen ist Karl Bebendorf zur Leichtathletik-WM nach Tokio angereist, nachdem er sich Anfang August zum bereits sechsten Mal den deutschen Meistertitel über 3000 Meter Hindernis gesichert hat. Doch in der japanischen Metropole fehlt dem Dresdner das, was ihn sonst so stark macht: der Schlussspurt. In seinem Vorlauf kommt Bebendorf nach 8:32,27 Minuten als Sechster ins Ziel - und nur für die ersten Fünf geht es ins Finale.

"Ich habe versagt", sagt Bebendorf anschließend am ARD-Mikrofon. Ein (zu) hartes Urteil, wie ihm auch Moderator Claus Lufen entgegnet. Immerhin hat Bebendorf erst vor vier Wochen Saison den Tod seiner Mutter verkraften müssen. Sie war wenige Tage nach seinem Triumph bei der DM verstorben, den Titel hatte der 29-Jährige ihr gewidmet.

Bebendorf wirft sich nach Tod der Mutter "Versagen" bei WM vor
11:12 Uhr

Kevin Großkreutz meldet Interesse an wichtigem BVB-Job an

Ex-Weltmeister Kevin Großkreutz hat sich als Stadionsprecher in Dortmund ins Gespräch gebracht. "Ich würde es schon machen, Leute, ja! Wenn ihr es wollt, dann mache ich es!", sagte der 37-Jährige in seinem Podcast "Viertelstunde Fußball", den er gemeinsam mit Moderator Corni Küpper betreibt.

Zuletzt hatte der aktuelle Stadionsprecher von Borussia Dortmund, Norbert Dickel, angedeutet, dass er demnächst das Mikrofon an den Nagel hängen könnte. "Bald werde ich 64 Jahre alt. Ich will ja auch nicht, dass sie mich irgendwann aus dem Stadion raustragen. So langsam mache ich mir mal Gedanken", wird er von der "Bild" zitiert. Ex-Profi Dickel hatte am 12. September 1992 seine zweite Karriere als Stadionsprecher beim BVB-begonnen. Folgt nun Großkreutz?

Kevin Großkreutz meldet Interesse an wichtigem BVB-Job an
10:49 Uhr

Deutsche Basketballer locken die Menschen vor den Bildschirm

Der Finaleinzug der deutschen Basketballer bei der Europameisterschaft hat RTL trotz der frühen Anwurfzeit von 16 Uhr eine gute Einschaltquote beschert. Im Schnitt verfolgten gestern Nachmittag im Free-TV 1,93 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (Marktanteil: 18,4 Prozent) das 98:86 des Weltmeisters gegen Überraschungs-Halbfinalist Finnland. In der Spitze schalteten 2,93 Millionen Menschen ein. Das Spiel wurde auch frei empfangbar bei MagentaSport ausgestrahlt. RTL und MagentaSport übertragen am Sonntag ebenfalls frei empfangbar das Finale in Lettlands Hauptstadt Riga gegen die Türkei (20 Uhr).

Einen höheren Schnitt verbuchte RTL im Verlauf der EM zwar beim Viertelfinale zwischen Deutschland und Slowenien am Mittwoch (2,52 Millionen/MA: 12,0), die Partie begann allerdings um 20 Uhr und damit zur Primetime.

Deutsche Basketballer locken die Menschen vor den Bildschirm
10:16 Uhr

Guardiola widerspricht Liverpool-Coach Slot

Der spanische Star-Teammanager Pep Guardiola hat in der Debatte um den besten Stürmer der Welt klar Stellung bezogen und die Meinung von Liverpool-Trainer Arne Slot gekontert. Dieser hatte den schwedischen Neuzugang Alexander Isak nach dessen Rekordwechsel für umgerechnet rund 150 Millionen Euro von Newcastle als "vielleicht besten Stürmer der Welt" bezeichnet. Der Teammanager Guardiolas dagegen sieht seinen Star-Stürmer Erling Haaland "ein bisschen über" dem Schweden.

"Isak ist außergewöhnlich. Aber ich würde Erling gegen niemanden tauschen. Ich kenne ihn, ich mag ihn", betonte Guardiola. Nach zwei Niederlagen in Folge gegen Tottenham und Brighton braucht City Haaland in Topform für das Derby gegen Manchester United.

Isak könnte ebenfalls am Sonntag in Burnley sein Debüt für die Reds geben. Der 25 Jahre alte Schwede erzielte in 86 Premier-League-Spielen für Newcastle 54 Tore. Haaland hingegen kommt seit 2022 auf 88 Treffer in 100 Partien für City und führte die Skyblues zu zwei Meisterschaften, der Champions League und dem FA-Cup.

Guardiola widerspricht Liverpool-Coach Slot
09:31 Uhr

Bericht: Vom FC Bayern beobachteter Profi bald günstig zu haben

Marc Guehi von Crystal Palace hat sich in den vergangenen Monaten ins Schaufenster vieler europäischer Topklubs gespielt. Unter anderem wird auch dem FC Bayern Interesse am Verteidiger nachgesagt.

Sollten die Gerüchte zutreffen, dürfte man die neuesten Berichte in München ganz genau im Blick behalten. Laut "fichajes.net" hat Crystal Palace entschieden, den englischen Nationalspieler im Winter für nur 20 Millionen Euro ziehen zu lassen. Notwendig wird dieser Schritt, da der Vertrag des 25-Jährigen im Sommer 2026 ausläuft und Guehi angeblich keine Verlängerung plant. Neben dem FC Bayern sollen allerdings auch der FC Liverpool, Real Madrid und der FC Barcelona ein Auge auf Guehi geworfen haben.

Mehr Transfergerüchte gibt's hier im sport.de-Ticker

Bericht: Vom FC Bayern beobachteter Profi bald günstig zu haben
08:29 Uhr

Deutliche Ansage von Franz Wagner

Eine Medaille hat der Weltmeister schon sicher, und natürlich soll die goldene her. "Wir spielen nicht für Silber", betonte Basketballstar Franz Wagner nach dem Sprung des deutschen Nationalteams ins EM-Finale von Riga. "Wir haben noch ein bisschen Potenzial, uns zu verbessern", sagte der Berliner, "Hauptsache wir gewinnen am Ende." Es geht am Sonntag (20 Uhr/RTL, MagentaSport und im Liveticker bei ntv.de) gegen die Türkei, die Griechenland überraschend klar bezwang (94:68).

Durch ein 98:86 (61:47) im Halbfinale gegen Finnland spielt erstmals seit 20 Jahren wieder eine Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) um die EM-Krone. Damals hatte es Silber gegeben, nun winkt die nächste Chance zum zweiten Titelgewinn bei einer EuroBasket nach 1993. "Wir können uns freuen, auf jeden Fall Silber zu haben", sagte Dennis Schröder. Doch der Kapitän will wie Wagner den großen Preis abräumen: "Wir haben vor dem Trainingscamp gesagt, dass wir für Gold spielen wollen. Jetzt haben wir die Möglichkeit, 40 Minuten lang alles zu geben, um Gold zu holen."

Deutliche Ansage von Franz Wagner
07:51 Uhr

Bayern-Fragen nerven Frankfurts Trainer Toppmöller

Sichtlich genervt winkte Dino Toppmöller ab. Von der Rolle als vermeintlicher Bayern-Jäger wollte der Trainer von Eintracht Frankfurt nun wirklich nichts mehr hören. "Vielleicht", motzte er deshalb nach dem 1:3 (0:2) bei Bayer Leverkusen am Sky-Mikrofon, "hört der ganze Scheiß jetzt auch mal auf."

Toppmöller wirkte bedient im Anschluss an die erste Saisonniederlage der Hessen. Der SGE-Coach sprach von einem verdienten Sieg für Leverkusen, "aber daran haben wir einen gehörigen Anteil. Wenn du hier etwas mitnehmen willst, brauchst du eine Topleistung, es war aber nur eine Okay-Leistung", kritisierte er. Nach dem eindrucksvollen Start in diese Spielzeit hätte der Champions-League-Teilnehmer schließlich zumindest für eine Nacht an die Tabellenspitze springen können.

Bayern-Fragen nerven Frankfurts Trainer Toppmöller
07:14 Uhr

"Dann verkackst du": Deutsche Diskuswerferinnen enttäuschen in Quali

Shanice Craft hat sich als einzige deutsche Diskuswerferin bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Tokio für das Finale am Sonntag (12.12 Uhr deutscher Zeit) qualifiziert und so ein Debakel gerade noch verhindert. Craft wurde in der Quali mit 63,51 Metern Siebte. Für die beste Weite sorgte die Kroatin Sandra Elkasevic (66,72 Meter).

Enttäuschend verlief die Qualifikation für Marike Steinacker und Kristin Pudenz. Vor allem Steinacker kam überhaupt nicht in den Wettkampf hinein und landete mit schwachen 57,43 Metern auf dem 30. Platz. Pudenz verpasste mit 62,02 Metern als 13. das Finale der besten zwölf Sportlerinnen knapp.

"Ich bin fassungslos. Also damit hätte ich nicht gerechnet", sagte Steinacker. Die Olympia-Vierte von Paris 2024 fügte hinzu: "Das ist so mein ganzes Leben gerade und dann verkackst du in dem Moment, wo es darauf ankommt" Technisch seien ihre drei Versuche zu fehlerhaft gewesen, sagte die 33-Jährige.

"Dann verkackst du": Deutsche Diskuswerferinnen enttäuschen in Quali
06:37 Uhr

Deutscher Bob-Star ärgert sich massiv über deutschen Bob-Star

Der fünfmalige Bob-Weltmeister Johannes Lochner hat einmal mehr deutliche Kritik am Verhalten seines Dauerrivalen Francesco Friedrich geäußert. Im Zusammenhang mit der Posse um den positiven Doping-Test bei Friedrich-Anschieber Simon Wulff warf Lochner dem Rekordweltmeister im Interview mit der Mediengruppe Münchner Merkur/tz "Sturheit" vor.

Vor allem, dass Friedrich trotz des positiven Tests bei Wulff vom Auftakt-Wochenende in Altenberg bei der letzten Weltcup-Station in Lillehammer die große Kristallkugel für den Titel im Gesamtweltcup entgegennahm, ist Lochner ein Dorn im Auge. "Wenn ich der Franz gewesen wäre, hätte ich gesagt: Nehmt die Kugel gleich", sagte der 34-Jährige, der seinen ersten Titel im Gesamtweltcup möglicherweise noch am Grünen Tisch zugesprochen bekommt. Friedrich steht (noch) bei acht.

"Ich müsste jetzt Gesamtweltcup-Sieger sein", sagte Lochner nun, er habe aber "nichts Offizielles vom Verband". Nachträglich noch den Titel zugesprochen zu bekommen, sei Lochner, der seine Karriere nach den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo im Februar beenden will, über ein halbes Jahr später aber "auch egal". Der Moment der Trophäenübergabe ist vorüber, es gehe "ums Prinzip".

Deutscher Bob-Star ärgert sich massiv über deutschen Bob-Star
05:59 Uhr

Leichtathletik-WM startet mit deutschen Tränen

Die Tränen von Geher Jonathan Hilbert zum Start der Leichtathletik-WM waren ergreifend. "Ich war dem Tod sehr nah und heute hier zu stehen, ist einfach unglaublich", sagte der 30-Jährige zum Start der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Tokio. Hilbert dankte nach Platz 16 über 35 Kilometer für die breite Unterstützung vieler Menschen, allen voran von seiner Verlobten. Es sei ein "sehr, sehr schöner Tag, um hier lebendig zu stehen", sagte er.

Hilbert, der vor vier Jahren bei den Olympischen Spielen in Tokio Silber über 50 Kilometer gewonnen hatte, kehrte auf die große internationale Bühne zurück, an die nach seiner Erkrankung an Depressionen lange nicht zu denken war. Im Nationalstadion der japanischen Metropole vergoss er "Tränen der Erleichterung".

Rat bei Depression und Suizidgefahr

Leichtathletik-WM startet mit deutschen Tränen