Der Sport-Tag

Der Sport-TagDrastische Konsequenzen nach Eklat und Chaos beim Afrika-Cup

29.01.2026, 07:41 Uhr

Das chaotische Finale des Afrika-Cups zwischen dem Senegal und Marokko hat für beide Teams ein Nachspiel am grünen Tisch. Der senegalesische Trainer Pape Thiaw wurde von der Confédération Africaine de Football (CAF) für fünf Spiele gesperrt und mit einer Geldstrafe von 100.000 US-Dollar belegt. Der Coach habe sich während des Endspiels am 18. Januar des "unsportlichen Verhaltens" schuldig gemacht und "das Spiel in Verruf" gebracht, teilte die CAF mit.

Außerdem wurden die senegalesischen Stürmer Iliman Ndiaye und Ismaila Sarr wegen "unsportlichen Verhaltens gegenüber dem Schiedsrichter" für jeweils zwei Partien gesperrt. Insgesamt muss der senegalesische Fußballverband (FSF) wegen diverser Vergehen und unsportlichen Verhaltens eine Geldstrafe von 615.000 Dollar zahlen.

Der marokkanische Fußballverband muss ebenfalls eine Strafe von 315.000 US-Dollar zahlen. Davon wurden 200.000 US-Dollar für "unangemessenes Verhalten der Balljungen im Stadion" verhängt, die mehrfach dem senegalesischen Keeper das Handtuch geklaut hatten. Weitere 100.000 US-Dollar muss der Verband für das "unangemessene Verhalten" von Spielern und des Staffs zahlen, die restlichen 15.000 US-Dollar wurden für die Nutzung von Laserpointern durch Fans fällig.

Von den marokkanischen Spielern wurden Kapitän und Topstar Achraf Hakimi für zwei Spiele sowie Angreifer Ismael Saibari für drei Spiele gesperrt.

Quelle: ntv.de