Der Sport-TagFifa plant gigantische Klub-WM - Bayern winken Unsummen

FA-Präsident Gianni Infantino will nach "ZDF"-Informationen in der kommenden Woche auf einer Council-Sitzung in Miami die umstrittene Reform der Klub-WM durchboxen.
Nach den Plänen des Schweizers wird der Confederations Cup, das WM-Testturnier, abgeschafft und stattdessen eine neue, gigantische Klub-Weltmeisterschaft ab 2021 eingeführt.
"Ja, so wird es kommen, wir wollen die neue Klub-WM verabschieden und werden diese Entscheidung treffen", bestätigte das brasilianische Fifa-Councilmitglied Fernando Sarney dem"ZDF".
Auch DFB-Präsident Reinhard Grindel ist Mitglied im Fifa-Council. Nach ZDF-Informationen wird der Fifa-Boss zunächst einmal auf die Einführung einer globalen Nations-League verzichten und will diese Pläne auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
Die Uefa hat sich bislang gegen die Einführung einer neuen Klub-WM ab 2021 gestellt. "Fakt ist: unsere Position bleibt gleich. Der Fußball steht nicht zum Verkauf, man kann ihn nicht einfach veräußern, der Fußball gehört uns nicht", hatte Uefa-Präsident Aleksander Ceferin noch Ende Januar in einem "ZDF"-Interview betont.
Die Uefa sei umgeschwenkt und müsse einsehen, dass sie keine Mehrheit für ihre ablehnende Haltung bekommen würde, sagte ein anderes Fifa-Councilmitglied dem "ZDF", das allerdings nicht namentlich genannt werden wollte.
Wie der Verteilungsschlüssel aussehen soll und wie viel Geld jedes Team für die Teilnahme an der Klub WM bekommt, ist noch nicht klar: Real Madrid, Bayern München oder auch Manchester United sollen aber fürstlich entlohnt werden.