Der Sport-Tag

Der Sport-TagFragwürdige Vorwürfe: Iranisches Regime richtet Ringer Saleh Mohammadi hin

20.03.2026, 12:56 Uhr
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Mitten im Nahost-Krieg lässt Iran Demonstranten wieder hinrichten. Unter den ersten drei Männern, die das Mullah-Regime hingerichtet hat, ist Berichten von Menschenrechtsorganisationen zufolge auch ein 19-jähriger Ringer. Saleh Mohammadi war Teil der iranischen U-19-Ringer-Nationalmannschaft im Freistilringen und gewann 2024 die Bronzemedaille beim Saytiav International Cup in Russland.

Die Hinrichtungen fanden demnach am Donnerstag in der nördlichen Provinz Qom statt, nachdem der Oberste Gerichtshof die Todesurteile bestätigt hatte, berichtet die iranische Nachrichtenagentur "Tasnim". Den Männern wurde vorgeworfen, bei den Protesten gegen die Regierung Anfang Januar Polizisten getötet zu haben. So stellen es staatliche Medien dar. Es handelt sich um die ersten Hinrichtungen im Zusammenhang mit den Demonstrationen. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen waren die Männer gefoltert worden und wurden ohne fairen Prozess hingerichtet.

Die Menschenrechtsorganisation Hengaw schreibt, dass Mohammadi die erhobenen Vorwürfe während des Gerichtsverfahrens zurückgewiesen habe. Hengaw zufolge bestätigten Aufnahmen von Überwachungskameras seine Anwesenheit am Tatort nicht.

Quelle: ntv.de