Der Sport-Tag"Gladiator" Bellingham stupst Westfalenstadion zurück

Es sind Worte, die die Fans von Borussia Dortmund erschüttern werden. Jude Bellingham machte einst im Ruhrgebiet seine zweiten Schritte auf dem Weg zu seiner Weltkarriere. Er verließ den Klub im vergangenen Sommer in Richtung Real Madrid und mauserte sich innerhalb nur weniger Monate von einem großen Versprechen zu einem ausgewachsenen Superstar, dem die Welt zu Füßen liegt. Nahezu täglich durchbricht er neue Schallmauern. Das weiße Trikot mit der Nummer 5, einst von Zinédine Zidane getragen, passt ihm perfekt. Mit 18 Toren in 26 Pflichtspielen gehört er darüber hinaus zu den torgefährlichsten Spielern Europas.
In einem Interview mit dem Klub-TV der Königlichen hat er sich nun euphorisch über seinen Arbeitgeber geäußert und, ohne es zu sagen, den Stolz aller Dortmunder, das Westfalenstadion, eine Stufe auf der Skala der besten Stadien des Universums zurückgestupst. "Es ist immer klar, dass Real Madrid der größte Verein der Welt ist", sagte er: "Aber es ist dann schon ein Unterschied, wenn du es auch erlebst. Besonders das Bernabéu nach dem Umbau und mit seinem neuen Aussehen ist einfach unglaublich. Als spiele man im Kolosseum. Man fühlt sich wie ein richtiger Gladiator."
Im Dortmunder Fußball-Tempel Westfalenstadion wurden schon lange keine Gladiatoren mehr gesehen.