Der Sport-Tag

Der Sport-Tag"Hat sich erledigt": Olympia-Verstoßener Heraskewytsch verliert Hoffnung

13.02.2026, 13:24 Uhr

Nach der Anhörung im Eilverfahren um seinen Ausschluss von den olympischen Skeleton-Wettbewerben geht der Ukrainer Wladislaw Heraskewytsch nicht mehr von einer nachträglichen Teilnahme aus. "Das hat sich erledigt", sagte er in Mailand umhüllt von einer ukrainischen Flagge. In einer rund zweieinhalbstündigen Anhörung vor der Ad-hoc-Kommission des Internationalen Sportgerichtshofs Cas kämpfte er gegen die Entscheidung des zuständigen Weltverbandes IBSF, ihn von den Rennen in Cortina d'Ampezzo auszuschließen.

Der Ausgang in dem Eilverfahren ist weiter offen. Heraskewytsch ist davon überzeugt, dass der Cas zu seinen Gunsten entscheiden werde. Der Ukrainer plant aber nicht mehr, ins olympische Dorf nach Cortina d'Ampezzo zurückzukehren. "Von Tag eins an habe ich gesagt, dass ich glaube, dass ich im Recht bin", erklärte Heraskewytsch. "Ich bereue nichts." Entschieden wird der Fall von einer Schiedsrichterin, der deutschen Rechtsanwältin Annett Rombach. "Wir hoffen, dass wir heute ein Urteil verkünden können. Aber es ist schwer zu sagen, wann", sagte Matthieu Reeb, der Cas-Generaldirektor. Vor Ort waren Heraskewytsch und sein Vater sowie Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), zudem sollten per Video Vertreter des Weltverbandes IBSF und der Rechtsbeistand des Athleten zugeschaltet werden.

Quelle: ntv.de