Der Sport-Tag

Heidel bedauert Höwedes-Wechsel

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(Foto: imago/ActionPictures)
12.09.2017 | 16:40 Uhr

"Vom Autohändler zum Identitätsschänder", hieß es auf einem Plakat, "70 Millionen ausgegeben und dabei 70 Prozent der Identität verloren", auf einem anderen. Gemeint war Schalke-Manager Christian Heidel. Der zeigte sich nach dem Protesten vom Sonntag persönlich betroffen. Er bedauere den Transfer von Ex-Kapitän Benedikt Höwedes zu Juventus Turin.

  • "Die Plakate tun mir natürlich weh", sagte Heidel der "Bild"-Zeitung.

  • "Es tut mir auch leid, wenn bei einigen unserer Fans - gerade beim Wechsel von Benedikt - ein falscher Eindruck entstanden ist. Wir wollten nicht, dass er geht."

  • "Wie früher mit Mainz identifiziere ich mich jetzt zu 100 Prozent mit Schalke. Ich bin wohl einer der größten Fußball-Romantiker. Aber ich mache den Fans keinen Vorwurf" - so Heidel zum Thema Identität.

  • Weltmeister Höwedes war in Gelsenkirchen vom neuen Trainer Domenico Tedesco nach sechs Jahren als Kapitän abgesetzt und sportlich infrage gestellt worden. Der Innenverteidiger verabschiedete sich daraufhin auf Leihbasis nach Turin.