Der Sport-Tag

Der Sport-TagHoeneß: Warum der Kane-Deal fast noch geplatzt wäre

26.08.2023, 14:27 Uhr

Nach Aussage von Uli Hoeneß wäre der Transfer von Englands Stürmerstar Harry Kane zum FC Bayern München in letzter Sekunde fast noch gescheitert. Demnach habe sich Tottenham-Boss Daniel Levy nicht wirklich korrekt verhalten. "Ich fand es nicht gut, dass Levy in den Urlaub nach Miami geflogen ist, als der wichtigste Spieler seines Klubs, der Kapitän der englischen Nationalelf, den Verein verlassen wollte. Dadurch haben sich die Gespräche nochmals verkompliziert", sagte der Ehrenpräsident des Rekordmeisters in einem Interview der "Welt am Sonntag".

So hätte Münchens Vorstandschef Jan-Christian Dreesen die Verhandlungen oft mitten in der Nacht führen müssen. "Als der Transfer in der letzten Nacht zu scheitern schien, habe ich mir gedacht: Eigentlich sollten Vereinbarungen per Handschlag noch etwas gelten", sagte Hoeneß (71). Die Spurs und Levy hätten dabei einen "alten Trick" angewendet. "Wenn alles klar ist - noch einen draufsetzen. Um Mitternacht hatten wir eine mündliche Einigung, um 2:50 Uhr ist die aber wieder in Zweifel gezogen worden. Es ging in jener Nacht noch einmal um einen größeren Betrag", berichtete Hoeneß. Dreesen habe dann aber gesagt: "Keinen Penny mehr!"

Quelle: ntv.de