Der Sport-TagLegendäre Admiral's-Cup-Yacht sinkt in der Nordsee
Die legendäre Admiral's-Cup-Siegeryacht "Rubin" von 1973 ist vor Cuxhaven in der Nordsee gesunken. Die 15 Meter lange Yacht, die inzwischen "Sharki" heißt und Stettin als Heimathafen hat, hatte sieben polnische Segler an Bord, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte. Die vier Männer und drei Frauen konnten sich auf eine Rettungsinsel begeben, sie blieben alle unverletzt. Die Yacht war nach ersten DGzRS-Erkenntnissen mehrere Seemeilen vor Cuxhaven vermutlich mit einer Fahrwassertonne kollidiert. Die "Sharki" war auf dem Weg vom Nord-Ostsee-Kanal nach Helgoland. Der 2014 gestorbene Hamburger Unternehmer und Hochsee-Segler Hans-Otto Schümann hatte vor 47 Jahren den "Admiral's Cup" gewonnen. Alle 16 Yachten des langjährigen Präsidenten des Deutschen Segler-Verbandes, trugen den Namen "Rubin". Nach 1973 gewann Schümann auch 1985 und 1993 als Teil des deutschen Teams mit der "Rubin" den Admiral's Cup.