Der Sport-TagMaduro trauert: "Wie seltsam, dass Maradona nicht angerufen hat"

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat die gestorbene argentinische Fußballlegende Diego Maradona als echten Freund und "Soldaten Venezuelas" gewürdigt. "Von dem Schlag habe ich mich noch nicht erholt", sagte er gestern im Staatsfernsehen über dessen Tod am vergangenen Mittwoch im Alter von 60 Jahren. Zwei Tage zuvor hatte Maduro Geburtstag gehabt. An dem Abend habe er seiner Frau gesagt: "Wie seltsam, dass Maradona mich nicht angerufen hat." Der Weltmeister von 1986 habe ihm sonst immer als Erster gratuliert.
Maradona zeigte sich gerne an der Seite von den sozialistischen starken Männern Lateinamerikas wie dem kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro und Maduros Vorgänger, dem 2013 gestorbenen Hugo Chávez. Im Januar hatte er zuletzt Maduro in Venezuela besucht.