Der Sport-Tag

Der Sport-TagMedien: Ronaldo muss 18,8 Millionen Euro Steuern nachzahlen

15.06.2018, 15:34 Uhr
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Für Ronaldo und seine Portugiesen steht am Abend das schwere WM-Gruppenspiel gegen Spanien an. (Foto: dpa)

Kurz vor dem WM-Auftakt der portugiesischen Nationalmannschaft droht nach dem Trainer-Rauswurf der Spanier das nächste iberische Beben. Wie "El Mundo" berichtet, muss Superstar Cristiano Ronaldo 18,8 Millionen Euro an die spanischen Behörden nachzahlen. Der 33-jährige Profi von Real Madrid soll außerdem wegen Steuerhinterziehung zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren verurteilt worden sein. Diese müsse Ronaldo aber nicht antreten, da er nicht vorbestraft ist.

  • In dem Bericht heißt es, der Portugiese habe einen Vergleich mit der Staatsanwaltschaft geschlossen. So habe er erreicht, dass die Betrugsvorwürfe reduziert werden. Ihm werde nun nicht mehr vorgeworfen, 14,7 Millionen Euro hinterzogen zu haben, sondern nur noch 5,7 Millionen Euro. Der Rest der Summe seien Strafzahlungen und Zinsen. Angeblich soll Ronaldo nun noch fordern, dass die zweijährige Haft- in eine Geldstrafe umgewandelt wird.

  • Ronaldo wird vorgeworfen, zwischen 2011 und 2014 insgesamt 150 Millionen Euro auf Offshore-Konten auf den British Virgin Islands geparkt zu haben. Im Zuge der Football-Leaks-Enthüllungen, an denen der "Spiegel" und "El Mundo" mitgewirkt haben, waren die dubiosen Steuertricks enthüllt worden.

  • Am Abend (20 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) trifft Ronaldo in der Gruppe B mit Europameister Portugal auf den früheren Weltmeister Spanien.

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