Sport
Donnerstag, 07. Dezember 2017

Der Sport-Tag: Mutko will trotz Dopingsperre Fußball-WM organisieren

Gute Freunde kann niemand trennen: Witali Mutko (L.) und Fifa-Chef Gianni Infantino.
Gute Freunde kann niemand trennen: Witali Mutko (L.) und Fifa-Chef Gianni Infantino.(Foto: imago/ITAR-TASS)

Für die Olympischen Spiele ist Witali Mutko seit Dienstag lebenslang gesperrt. Dass die Fußball-WM 2018, die der stellvertretende russische Regierungschef organisiert, unter der seiner Anwesenheit leiden könnte, glaubt er allerdings nicht. "Mögen andere Leute zurücktreten, aber ich bleibe bei den Sportlern", sagte Mutko in einer ersten Reaktion auf die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees. Die lebenslange Sperre ändere nichts.

Mutko war Sportminister während der Winterspiele in Sotschi 2014, bei denen Russland nach IOC-Erkenntnissen systematisch durch Doping betrogen hat. Gut allerdings, wenn man in schweren Zeiten Freunde hat, auf die man sich verlassen kann: Die Fifa, Fußballweltverband und Ausrichter der WM, erklärte, sie halte an Mutko fest. Der IOC-Entscheid habe keine Auswirkungen auf die Weltmeisterschaft.

Quelle: n-tv.de