Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Nach Salut-Jubel: Erdogan wirft Uefa Diskriminierung vor

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Erdogan sieht Salutieren als "natürliches Recht".

(Foto: imago images/Depo Photos)

Da hat er (mal wieder) eine eigene Meinung: Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sieht in den Ermittlungen der Europäischen Fußball-Union in Folge des Salut-Jubels der türkischen Nationalmannschaft einen diskriminierenden Akt.

  • "Wir weisen die diskriminierende, ungerechte und politische Einstellung der Uefa gegenüber unserer Nationalmannschaft und den Klubs zurück", sagte Erdogan bei einer Pressekonferenz in Ankara.
  • Die Uefa hatte Disziplinaranhörungen veranlasst, nachdem türkische Spieler während der EM-Qualifikation im Oktober mehrfach öffentlichkeitswirksam salutiert hatten und damit die Offensive türkischer Streitkräfte in Nordsyrien unterstützt haben sollen.
  • Erdogan hat für die Maßnahmen derweil kein Verständnis. "Sportler, die unser Land im Ausland vertreten, werden Objekt einer Lynch-Kampagne seit dem Start der Operation", sagte er. Zudem sei es "das natürliche Recht unserer Sportler, unseren Soldaten nach einem Sieg zu salutieren", so Erdogan weiter.

Quelle: ntv.de