Der Sport-TagNach Zusammenbruch: Geschke muss völlig entkräftet Tour de France beenden
Radprofi Simon Geschke muss am Tag nach seinem schlimmen Einbruch auf der Königsetappe der Tour de France während des 18. Tagesabschnitt vom Rad steigen. Für den 37 Jahre alten Berliner ist die Tour damit beendet. Zunächst hatte er "durchkommen" als Ziel für die Flachetappe ausgegeben und war gestartet - die 184,9 Kilometer konnte er aber nicht beenden und musste etwa 73 Kilometer vor dem Ziel in Bourg-en-Bresse aufgeben.
Geschke war am Mittwoch in den Alpen nach der Fahrt über den Col de la Loze völlig entkräftet kurz vor dem Besenwagen ins Ziel gekommen und dort zusammengebrochen. "Ich habe schon Albträume gehabt, die schöner waren", sagte Geschke bei cyclingmagazine. "Ich habe mich von Anfang an schlecht gefühlt, ich wusste nicht, woran es lag. Danach habe ich mich zweimal übergeben und hatte Schüttelfrost", schilderte der Cofidis-Profi seinen "Höllenritt" im ARD-Gespräch: "Die Königsetappe ist natürlich der schlechteste Tag dafür." Bei seinen bisherigen zehn Tour-Teilnahmen zwischen 2009 und 2022 hatte Geschke stets das Ziel in Paris erreicht.