Der Sport-Tag
6. November 2025
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23:44 Uhr

Füchse machen Pokal-Viertelfinale klar - und ziehen Hammerlos

Der deutsche Handball-Meister Füchse Berlin hat das Pokal-Viertelfinale komplettiert. Der Hauptstadtklub zog im Bundesliga-Duell mit dem ThSV Eisenach durch einen deutlichen 38:22 (22:12)-Erfolg als letzte Mannschaft in die Runde der besten Acht ein. Beste Füchse-Werfer waren der Däne Mathias Gidsel und der Norweger Tobias Gröndahl mit jeweils sechs Treffern. In Eisenachs Mannschaft zeichnete sich der Schwede Oskar Joelsson als fünffacher Torschütze aus.

Berlins letzte Hürde vor seiner zweiten Teilnahme am Final Four nach 2024 ist allerdings hoch. Der Berliner Volleyball-Star Florian Krage-Brewitz bescherte den Füchsen für das Viertelfinale (17./18. Dezember) ein Topspiel gegen Cupverteidiger und Rekordmeister THW Kiel.

In einer weiteren Schlagerpaarung treffen Champions-League-Sieger SC Magdeburg und Bundesliga-Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt aufeinander. In den übrigen zwei Spielen um einen Platz bei der Pokal-Endrunde in Köln (18./19. April) messen sich Erstliga-Rückkehrer Bergischer HC und die MT Melsungen sowie der SC DHfK Leipzig und der TBV Lemgo Lippe.

Füchse machen Pokal-Viertelfinale klar - und ziehen Hammerlos
23:30 Uhr

DFB-Stürmer unterschreibt neuen Vertrag bei Krisenklub

Der derzeit verletzte Fußball-Nationalspieler Tim Kleindienst hat seinen Vertrag bei Borussia Mönchengladbach vorzeitig verlängert. Wie der kriselnde Bundesligist am Donnerstag bekannt gab, unterschrieb der Kapitän ein bis Sommer 2029 gültiges Arbeitspapier. Ursprünglich wäre der Vertrag des Stürmers in Gladbach ein Jahr zuvor ausgelaufen.

Kleindienst war im Sommer 2024 vom 1. FC Heidenheim an den Niederrhein gewechselt. In seiner ersten Saison in Gladbach erzielte der 30-Jährige in 31 Ligaspielen 16 Tore und bereitete weitere neun Treffer vor. Am 11. Oktober des vergangenen Jahres feierte Kleindienst dann beim 2:1 in Bosnien und Herzegowina sein Debüt für das DFB-Team.

"Ich fühle mich wirklich sehr wohl bei Borussia. Das ist einfach ein großartiger Verein. Und ich bin auch überzeugt von dieser Mannschaft", sagte Kleindienst, der im Mai eine Knieverletzung mit Meniskusbeteiligung erlitten hatte und laut Gladbach-Trainer Eugen Polanski "sehr zeitig wieder ein Kaderkandidat" sein könnte: "Ich möchte gerne daran mitarbeiten, den Klub wieder weiter nach oben zu führen."

In der Liga liegt die Borussia, die erst am vergangenen Samstag durch das 4:0 beim FC St. Pauli den ersten Ligasieg gefeiert hatte, auf Platz 16. Am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de; Highlights auf RTL+) geht es im Derby gegen den 1. FC Köln.

DFB-Stürmer unterschreibt neuen Vertrag bei Krisenklub
23:03 Uhr

Russland klagt gegen Ski-Verband

Russland will den Ausschluss seiner Aktiven von Ausscheidungswettbewerben für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo auch als neutrale Athleten weiter juristisch anfechten. Rund eine Woche nach der Aufhebung des vollständigen Startverbots russischer Rodler durch den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne hat nun der russische Skiverband zusammen mit einem Dutzend Aktiven und dem Paralympischen Komitee des Landes in der Schweiz gegen den Ski- und Snowboard-Weltverband FIS geklagt.

Den Eingang der Klage bestätigte der CAS. Die Kläger wollen bewirken, trotz des kriegsbedingten Ausschlusses als Vertreter ihres Heimatlandes in der Rolle von neutralen Aktiven an den Qualifikations-Konkurrenzen im alpinen Skilauf, Snowboard, Langlauf, in der Nordischen Kombination sowie im Skispringen teilnehmen zu können. Die FIS hatte sich im Oktober gegen einen Rückkehr von Sportlern aus Russland und dessen Kriegsverbündeten Belarus als neutrale Athleten entschieden.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verweigert Russland wegen des anhaltenden Angriffskrieges gegen die Ukraine die Rückkehr als Sportnation auf die große Bühne. Allerdings wäre eine Olympia-Teilnahme russischer Sportler in Italien wie schon im Vorjahr bei den Sommerspielen in Paris als Einzelathleten unter neutraler Flagge möglich, wenn diese Aktiven zuvor von den internationalen Fachverbänden für die Olympia-Ausscheidungen zugelassen würden und sich regulär für die olympischen Wettkämpfe qualifizieren. Das Votum der FIS schließt das in ihrem Zuständigkeitsbereich bislang aus.

Russland klagt gegen Ski-Verband
22:35 Uhr

Größtes Interesse für Olympia kommt aus Deutschland

Rund zwölf Wochen vor den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo ist gut die Hälfte aller Tickets verkauft worden. Wie das Organisationskomitee mitteilte, wurden mehr als 850.000 von insgesamt 1,6 Millionen Eintrittskarten verkauft.

Nach Gastgeber Italien sollen dabei die meisten Ticket-Bestellungen und Nachfragen aus Deutschland kommen. Besonders begehrte Sportarten bei den Bestellungen seien Eishockey, Biathlon und Ski-Langlauf. Aber auch Skibergsteigen, das neu im olympischen Programm ist, sei fast ausverkauft. Für einige Disziplinen wie Ski alpin, Bob, Rodeln, Skispringen oder Curling waren zuletzt auf dem offiziellen Portal keine Einzeltickets mehr erhältlich, sondern nur noch teure Hospitality-Angebote. Laut Veranstalter waren mehr als die Hälfte aller Eintrittskarten für jeweils weniger als 100 Euro zu haben.

Größtes Interesse für Olympia kommt aus Deutschland
22:09 Uhr

Bundesliga erlebt erstes "Unbeliebtico"-Duell

Ole Werner ist schon fast euphorisch, wenn er auf das Spiel von RB Leipzig bei der TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de/Highlights auf RTL+) zu sprechen kommt. "Ich freue mich riesig auf das Spiel. Wenn es um das Spiel geht, dann gibt es gegenwärtig wenig attraktivere Begegnungen in der Bundesliga", sagte Werner und reagierte damit auf den von Hoffenheim mit einem Augenzwinkern beworbenen "Unbeliebtico", da beide Vereine in der Gunst der Fußball-Traditionalisten sehr weit unten stehen.

Die Partie verheiße aber tollen Sport, weil "beide Mannschaften sehr, sehr gut in Form sind, beide erfrischenden Offensivfußball zeigen. Auf beiden Seiten steht die Zukunft des Fußball auf dem Platz in Form von vielen Talenten und spannenden Spielern, die gerade erst herauskommen. Insofern ist es ein richtig geiles Fußballspiel", sagte Werner. Nach Leipzigs Startrekord mit 22 Punkten aus neun Partien komme es nun darauf an, den Fokus oben zu behalten.

Bundesliga erlebt erstes "Unbeliebtico"-Duell
21:32 Uhr

... und plötzlich singt Trump: "FI-FA! FI-FA"

Donald Trump und Gianni Infantino stehen sich bekanntermaßen nahe. Nachdem der US-Präsident bei der Verleihung des Friedensnobelpreises leer ausging, kündigt der Fußballfunktionär nun an, die Fifa werde in Zukunft einen Friedenspreis verleihen. Die Wahl des ersten Veranstaltungsortes dürfte kein Zufall sein.

... und plötzlich singt Trump: "FI-FA! FI-FA"
20:43 Uhr

Frankfurt-Boss verrät seinen Plan mit Mario Götze

Im kommenden Sommer läuft der Vertrag von Mario Götze bei Eintracht Frankfurt aus - wie es danach für den Weltmeister von 2014 weitergeht, könnte sich bereits in der Winterpause entscheiden. "Wir haben mit Mario besprochen, dass wir uns im Winter mal zusammensetzen", sagte Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche bei Sky. "Wir haben jetzt Anfang oder Mitte September zusammengesessen und gesagt, wir spielen die Hinrunde, setzen uns dann in Ruhe zusammen", ergänzte der 45-Jährige, "wir haben da beide überhaupt keinen Stress."

Götze spielt seit 2022 für die Eintracht, in der laufenden Spielzeit kommt er allerdings erst auf insgesamt 413 Pflichtspielminuten. Beim 0:0 am Dienstag in der Champions League bei der SSC Neapel indes spielte der 33-Jährige über die vollen 90 Minuten. "Ich glaube, dass Mario sich wohlfühlt in Frankfurt", sagte Krösche, "wir sind froh, dass wir ihn haben - alles andere wird sich zeigen."

Frankfurt-Boss verrät seinen Plan mit Mario Götze
20:06 Uhr

Schiri schimpft bei Freiburg-Spiel in Nizza am Spielfeldrand

Bei der Reise des SC Freiburg an die Cote d'Azur zum Europa-League-Duell mit Nizza ist im Spiel plötzlich die Luft raus - buchstäblich. Der griechische Schiedsrichter Anastasios Sidiropoulos unterbricht genervt die Partie und regelt das Problem kurzerhand selbst am Spielfeldrand.

Schiri schimpft bei Freiburg-Spiel in Nizza am Spielfeldrand
19:56 Uhr

DFB schmeißt altes Logo raus und präsentiert ein neues

Der Deutsche Fußball-Bund präsentiert sich bei seinem Bundestag am morgigen Freitag in Frankfurt/Main mit einem neuen Logo. Im Jahr seines 125-jährigen Bestehens werde es einen erneuerten Markenauftritt geben, teilte der DFB mit. Im Zentrum stehe ein modernisiertes Logo, das symbolisch die drei zentralen Säulen der Verbandsarbeit aufgreife: Organisation, Gesellschaft und Sport, hieß es weiter.

"Mit der Erneuerung seiner Dachmarke setzt der Deutsche Fußball-Bund ein sichtbares Zeichen für seine strategische Weiterentwicklung", sagte Holger Blask, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFB GmbH & Co. KG, laut Mitteilung.

DFB schmeißt altes Logo raus und präsentiert ein neues
19:40 Uhr

Mainz fliegt erster Fehler sofort bitter um die Ohren

15 Minuten läuft es für den FSV Mainz 05 im Conference-League-Duell mit Florenz gut. Dann aber leistet sich Verteidiger Danny da Costa den ersten echten Fehler des Spiels - und schon knallt es. Mit drei perfekten Kontakten kommt der Ball zurück und schlägt im Mainzer Kasten ein.

Mainz fliegt erster Fehler sofort bitter um die Ohren
19:23 Uhr

Ajax trennt sich von Trainer

Schlusslicht in der Champions League und nur Vierter in der Eredivisie: Der niederländische Topklub Ajax Amsterdam hat nach einer bisher enttäuschenden Saison die Konsequenzen gezogen und Trainer John Heitinga entlassen. "Ajax sucht einen neuen Cheftrainer. In der Zwischenzeit wird Fred Grim die Aufgaben von Heitinga übernehmen", teilte Ajax am Donnerstag mit.

Der 41 Jahre alte Heitinga hatte das Team erst im Sommer übernommen und einen Zweijahresvertrag beim viermaligen Europapokalsieger unterschrieben. Der Technische Direktor Alex Kroes sprach von einer "schmerzhaften Entscheidung", zumal Ex-Nationalspieler Heitinga auch als Profi für den Klub aktiv gewesen war.

Ajax liegt in der Ligaphase der Königsklasse mit null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Auch in der Liga hat der Traditionsklub schon acht Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Feyenoord Rotterdam.

Ajax trennt sich von Trainer
19:02 Uhr

Weltmeister verrät, was sich Nagelsmann von 19-Jährigem verspricht

Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann nominiert für die nächsten WM-Qualifikationsspiele den Kölner Shootingstar Said El Mala. Effzeh-Legende Pierre Littbarski freut sich riesig über den Schritt des DFB-Coaches und erklärt, welchen Wert das erst 19-jährige Talent für die Nationalelf haben kann.

Weltmeister verrät, was sich Nagelsmann von 19-Jährigem verspricht
18:32 Uhr

Zverev hat Losglück - und muss gegen Sinner ran

Tennisstar Alexander Zverev trifft in der Vorrunde der ATP Finals in Turin auf den italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner. Das ergab die Gruppen-Zuteilung. Weitere Gegner in der Björn-Borg-Gruppe sind für Zverev der Amerikaner Ben Shelton und Felix Auger-Aliassime aus Kanada und der Italiener Lorenzo Musetti. Gegen Sinner hatte der 28-jährige Zverev kürzlich beim Masters-1000-Turnier in Paris gebremst von Knöchelproblemen eine 0:6, 1:6-Halbfinalpleite kassiert. Zverev, der das Turnier 2018 und 2021 gewinnen konnte, plagt sich seit geraumer Zeit mit körperlichen Problemen.

In der Jimmy-Connors-Gruppe finden sich der Spanier Carlos Alcaraz, der Serbe Novak Djokovic, der Amerikaner Taylor Fritz und Alex de Minaur aus Australien wieder. Grand-Slam-Rekordchampion Djokovic hatte zuletzt seinen 18. Start beim prestigeträchtigen Saisonabschluss der ATP-Saison noch offen gelassen. Bei den ATP Finals werden zunächst im Tennis ungewohnte Gruppenspiele ausgetragen. Die beiden Besten der zwei Vierergruppen ziehen ins Halbfinale ein. Das Endspiel steigt am 16. November. Im Doppel-Wettbewerb tritt das deutsche Davis-Cup-Duo Kevin Krawietz und Tim Pütz als Titelverteidiger an.

Zverev hat Losglück - und muss gegen Sinner ran
17:57 Uhr

Cristiano Ronaldo vergleicht sich mit Donald Trump

Fußball-Star Cristiano Ronaldo glaubt, dass er berühmter als US-Präsident Donald Trump ist. "Ich denke, auf der Welt ist keiner berühmter als ich", sagte der Portugiese im zweiten Teil als Gast des Formats "Piers Morgan Uncensored" mit Blick auf den Bekanntheitsgrad im Vergleich zu Trump. Glücklich über die Tatsache ist Ronaldo darüber aber nicht. "Ich wünschte, ich wäre nicht so berühmt. Ich wollte erfolgreich sein. Aber so berühmt zu sein, wollte ich nicht", ergänzte der 40-Jährige.

Trump würde er gerne einmal zu einem Gespräch treffen: "Er ist einer der wichtigsten Menschen auf der Welt." Trump könne Dinge geschehen machen und die Welt verändern, betonte Ronaldo und verknüpft damit die Hoffnung auf mehr Frieden in der Welt.

Mit Blick auf die Fußball-WM würde ein Titelgewinn mit Portugal nichts ändern. "Wenn man mich fragt, ob es ein Traum ist, die WM zu gewinnen. Nein, es ist kein Traum. Die WM zu gewinnen, würde nichts an meinem Namen in der Geschichte des Fußballs ändern", betonte Ronaldo. Er würde aber den Moment genießen. Portugal sei keine Nation, die regelmäßig Titel gewinnt.

Cristiano Ronaldo vergleicht sich mit Donald Trump
17:36 Uhr

Sandro Wagner findet Augsburgs Absturz erstaunlich "gut"

Sandro Wagner lässt sich nach dem schwachen Start beim FC Augsburg noch nicht aus der Ruhe bringen - und setzt auf die Rückkehr von Kapitän Jeffrey Gouweleeuw. "Wenn ein neuer Trainer da ist, muss sich auch ein bisschen was einspielen. Ich erlebe den Prozess aktuell als gut - die Punkte nicht, aber den Prozess", sagte der frühere Assistent von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) beim VfB Stuttgart, der in dieser Saison in der Liga alle vier Heimspiele gewonnen hat, erwartet Wagner "ein absolutes Brett".

Nach drei Pflichtspielpleiten ohne eigenes Tor steigt der Druck auf den 37-Jährigen. "Am Ende gibt es im Fußball immer diese Währung drei Punkte. Die ist so wunderschön, weil dann hast du eine gute Stimmung", sagte Wagner, der bei der Niederlage gegen Borussia Dortmund (0:1) Gegenwind aus der eigenen Fankurve gespürt, aber Rückendeckung seiner Spieler erhalten hatte: Er versuche trotz der Rückschläge, "im Sieg und in der Niederlage schon im Inhalt zu bleiben".

Sandro Wagner findet Augsburgs Absturz erstaunlich "gut"
16:58 Uhr

DFB widerspricht brisantem Bericht vehement

Kurz vor der erwarteten Wiederwahl von Verbandschef Bernd Neuendorf hat der DFB einen pikanten Bericht über ein angebliches Interesse an der Ausrichtung der nächsten Klub-WM dementiert. Man konzentriere sich "einzig und alleine auf die Bewerbung der Frauen-EM 2029", hieß es auf Anfrage. Zuvor hatte das in FIFA-Themen gut informierte Portal "The Athletic" berichtet, dass sich der Deutsche Fußball-Bund beim Weltverband für die Ausrichtung des Mega-Events im Jahr 2029 registriert habe. Eine Quelle dafür wurde nicht genannt.

Eine deutsche Kandidatur für die Klub-WM der Männer wäre in doppelter Hinsicht brisant. Der Wettbewerb, der in diesem Sommer in den USA seine Premiere in neuer Form mit 32 Teams feierte, war bei vielen Fußball-Protagonisten in Deutschland wegen der hohen Belastung für die Spieler kritisch gesehen worden. Jürgen Klopp nannte das von FIFA-Boss Gianni Infantino initiierte Turnier "die schlechteste Idee, die jemals im Fußball umgesetzt wurde".

Und: Der DFB bewirbt sich für den gleichen Sommer bereits um die Ausrichtung der Frauen-Europameisterschaft. Die Entscheidung über die Vergabe fällt das Exekutivkomitee der UEFA am 3. Dezember in Nyon. Eine parallele Bewerbung um das FIFA-Turnier der Männer in gut drei Jahren käme beim Kontinentalverband vermutlich überhaupt nicht gut an. Der DFB hat in Italien, Polen und Dänemark/Schweden starke Konkurrenz.

DFB widerspricht brisantem Bericht vehement
16:32 Uhr

Stuttgart unter Druck, Freiburg hoffnungsvoll, Mainz strebt nach Perfektion

In der Europa League rangiert Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart am unteren Ende der Tabelle, von einer erhöhten Drucksituation will Trainer Sebastian Hoeneß jedoch nichts wissen. "Es ist nicht so, dass wir ein Endspiel haben", betonte der 43-Jährige vor dem wichtigen Heimspiel gegen Feyenoord Rotterdam (21 Uhr/RTL und im Liveticker auf ntv.de), stattdessen sehe er es "in die andere Richtung: Mit dem Spiel können wir schon viel drehen".

Der SC Freiburg freut sich derweil angesichts der Durststrecke in der Bundesliga über die Abwechslung: In der Europa League tritt die Mannschaft von Trainer Julian Schuster heute (18.45 Uhr/RTL+) bei OGC Nizza an. Auch wenn seine Mannschaft in der Bundesliga mit fünf Spielen ohne Sieg nacheinander aktuell schwächelt, stört Schuster der enge Rhythmus nicht. In den Pokalwettbewerben läuft es für die Breisgauer zudem richtig gut. Im DFB-Pokal zog Schusters Team jüngst ins Achtelfinale ein, im Europacup sind die Aussichten aufs Weiterkommen nach sieben Punkten aus drei Partien blendend.

Der FSV Mainz 05 möchte indes unbeeindruckt von der Ergebnis-Krise in der Bundesliga seinen Erfolgslauf in Europa fortsetzen. Am 3. Spieltag der Ligaphase in der Conference League empfangen die Rheinhessen heute Abend (18.45 Uhr/RTL+) den italienischen Vertreter AC Florenz. Beide Teams verfügen nach zwei Siegen zum Auftakt über jeweils sechs Punkte.

Stuttgart unter Druck, Freiburg hoffnungsvoll, Mainz strebt nach Perfektion
16:14 Uhr

NFL-Profi stirbt überraschend nur zweieinhalb Tage nach letztem Spiel

Die Dallas Cowboys trauern um ihren Spieler Marshawn Kneeland. Der Defensive End ist am frühen Donnerstagmorgen verstorben, das teilte das Football-Team aus der Profiliga NFL mit. Kneeland, den die Cowboys im Draft 2024 in der zweiten Runde gewählt hatten, wurde nur 24 Jahre alt. Zu den Hintergründen gab es noch keine Informationen. "Marshawn war ein geschätzter Teamkollege und ein geliebtes Mitglied unserer Organisation. Unsere Gedanken und Gebete sind bei seiner Freundin Catalina und seiner Familie", hieß es in der Mitteilung der Cowboys.

Kneeland war noch am Montagabend beim 17:27 der Cowboys gegen die Arizona Cardinals zum Einsatz gekommen. Dabei hatte er seinen ersten NFL-Touchdown erzielt, als er einen geblockten Punt in der gegnerischen Endzone sicherte. Er absolvierte 18 Spiele für Dallas.

NFL-Profi stirbt überraschend nur zweieinhalb Tage nach letztem Spiel
15:51 Uhr

Luxemburg tritt gegen DFB-Team mit sechs "Deutschen" an

Die luxemburgische Fußball-Nationalmannschaft setzt im WM-Qualifikationsspiel gegen die DFB-Elf abermals auf sechs Legionäre aus Deutschland. Nationaltrainer Jeff Strasser berief in dem Augsburger Aiman Dardari und Danel Sinani vom FC St. Pauli zwei Bundesliga-Feldspieler in seinen Kader für das Duell mit dem viermaligen Weltmeister am 14. November (20.45 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker).

Außerdem sind auch die beiden Torhüter Lucas Fox vom Regionalligisten 1. FC Bocholt und Tiago Pereira von Borussia Mönchengladbach sowie die Zweitliga-Profis Eldin Dzogovic vom 1. FC Magdeburg und Mathias Olesen von Greuther Fürth wieder dabei. Das Sextett gehörte bereits der Mannschaft an, die im Oktober 0:4 gegen die DFB-Auswahl verloren hatte. Sinani war damals allerdings gesperrt. Angeführt wird Luxemburgs Aufgebot auch diesmal vom früheren Mainzer Leandro Barreiro, der bei Benfica Lissabon unter Vertrag steht. Luxemburg ist nach vier Spielen mit null Punkten Letzter der Gruppe A.

Luxemburg tritt gegen DFB-Team mit sechs "Deutschen" an
15:08 Uhr

Erster Kölner seit Hector: Riesenfreude wegen El Mala

Erstmals beim DFB-Team: Kölns Sportdirektor Thomas Kessler hat die Berufung von Said El Mala "als Ergebnis harter Arbeit" bezeichnet. Die Entwicklung des 19-Jährigen sei seit seinem Wechsel zum FC "sehr positiv und zeigt, wie zielstrebig er seinen Weg verfolgt", betonte Kessler und fügte mit Blick auf den Hype um den Jungstar an: "Gleichzeitig bleibt es eine Momentaufnahme, die ihm die Möglichkeit gibt, auf höchstem Niveau wertvolle Erfahrungen zu sammeln und sich im Kreise der besten deutschen Spieler zu zeigen."

El Mala ist der erste Kölner Profi im Kader des DFB-Teams seit Jonas Hector, der 2019 sein letztes Länderspiel absolviert hat. "Ganz Köln freut sich, wieder einen Spieler des FC im Nationaltrikot zu sehen", sagte Kessler.

Erster Kölner seit Hector: Riesenfreude wegen El Mala
13:43 Uhr

Plötzlich Gegner: Bender-Zwillinge haben Geheimnisse voreinander

Lars Bender hält dieser Tage seine Karten bedeckt - vor allem vor seinem Zwilling Sven. "Wir reden regelmäßig, klar. Aber in dieser Woche ist es schon anders - da ist mehr Zurückhaltung", sagte der Trainer von Wacker Burghausen dem "Kicker". Denn wenn der Tabellenfünfte der Regionalliga Bayern am Freitagabend (19.00 Uhr) auf den Tabellenzweiten SpVgg Unterhaching trifft, kommt es schließlich zu einer familiären Premiere an der Seitenlinie.

Erstmals stehen sich Lars als Trainer von Burghausen und Sven als Coach von Unterhaching in einem Pflichtspiel gegenüber. "Ich freue mich darauf. Es ist etwas Besonderes", sagte der zwölf Minuten ältere Zwilling Lars: "Aber sobald der Ball rollt, ist das vergessen. Dann zählt nur Wacker und ich hoffe, dass wir gewinnen." Schließlich geht es am oberen Ende der Tabelle eng zu. Mit einem Sieg im direkten Duell kann Burghausen bis auf drei Punkte an Unterhaching heranrücken, zudem hat die Mannschaft von Lars Bender eine Partie weniger bestritten. Sven Benders Team winkt hingegen der zumindest vorübergehende Sprung auf Platz eins. Aber es gehe am Ende "nicht um uns zwei", so Lars Bender, "sondern um unsere Mannschaften."

Plötzlich Gegner: Bender-Zwillinge haben Geheimnisse voreinander
13:08 Uhr

Bundesliga startet ganz spät in kommende Saison

Nach dem Ende der Fußball-WM 2026 rollt in der Bundesliga erst ab dem 28. August wieder der Ball. Das geht aus dem Rahmenterminkalender des Deutschen Fußball-Bundes für die kommende Saison hervor. Die 2. Bundesliga und die 3. Liga starten bereits jeweils am 7. August in die Saison 2026/27. Die erste Runde im DFB-Pokal wird vom 21. bis 24. August ausgetragen. Dazu treffen sich am 22. August der Meister und Pokalsieger im Franz-Beckenbauer-Supercup.

Die drei deutschen Top-Ligen gehen dabei am 20. Dezember in die Winterpause, ohne dabei die Hinrunde beendet zu haben. Die Bundesliga kommt bis Ende 2026 auf 14, die 2. Liga auf 16 und die 3. Liga auf 18 Spieltage. Entsprechend endet die Winterpause in der Bundesliga bereits am Wochenende vom 8. bis 10. Januar. Letzter Spieltag aller drei Ligen ist am Wochenende 22./23. Mai. Eine Woche später folgt am 29. Mai das DFB-Pokalfinale.

Eine weitere Neuerung ist, dass die ersten beiden Länderspielphasen zu einem zweiwöchigen Block (21. September bis 6. Oktober) zusammengefasst werden. Die zweite Länderspielperiode ist vom 9. bis 17. November datiert.

Bundesliga startet ganz spät in kommende Saison
12:42 Uhr

Aufatmen in Köln: Shootingstar zurück im Training

Entwarnung bei Said El Mala: Der Shootingstar des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln ist ins Training zurückgekehrt. Nach dpa-Informationen hatte sich der 19-Jährige am Vortag eine leichte Bänderverletzung zugezogen. Damit könnte der Offensivspieler im rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) möglicherweise zur Verfügung stehen.

El Mala hatte das gestrige Training abbrechen müssen, nachdem er einen Schlag auf den Knöchel bekommen hatte. Nach einer kurzen Behandlungspause war er mit einem Eisbeutel am linken Knöchel vom Platz gehumpelt. Der U21-Nationalspieler hatte bis 2021 bei den Junioren von Borussia gespielt. Für die Kölner erzielte er in dieser Bundesliga in bislang neun Spielen vier Treffer. Zweimal stand er dabei in der Startformation.

Aufatmen in Köln: Shootingstar zurück im Training
12:31 Uhr

Große Ehre für Lahm, Nowitzki und Höfl-Riesch

Fußball-Weltmeister Philipp Lahm und Basketball-Legende Dirk Nowitzki gehören zu den Neulingen in der Hall of Fame des deutschen Sports. Wie die Stiftung Deutsche Sporthilfe am Donnerstag mitteilte, wird neben dem Duo auch Hockey-Pionierin Greta Blunck, Ruder-Olympionikin Kathrin Boron, Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann und Ski-alpin-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch die besondere Ehre zuteil. Die offizielle Aufnahmefeier findet am 19. November in Frankfurt/Main statt.

Insgesamt gehören der Hall of Fame nun 137 Sportpersönlichkeiten an, die durch ihren Erfolg im Wettkampf oder durch ihren Einsatz für Sport und Gesellschaft Geschichte geschrieben haben. Das neugewählte Sextett habe die Aufnahme in die Hall of Fame "mehr als verdient", betonte DOSB-Präsident Thomas Weikert: "Ihre Biografien zeigen eindrucksvoll, was man mit Leistungsbereitschaft, Talent und Leidenschaft für den Sport erreichen kann." Insgesamt holten die sechs neuen Mitglieder 54 Medaillen bei internationalen Großereignissen, davon zwölf bei Olympischen Spielen, 35 bei Welt- und sieben bei Europameisterschaften.

Große Ehre für Lahm, Nowitzki und Höfl-Riesch
11:35 Uhr

"Quälix" Magath untermauert seine große Liebe

Der frühere Meistertrainer Felix Magath hat seinen geliebten Medizinball auch im Alter noch nicht ausrangiert. "Das Einzige, was ich zu Hause benutze, ist mein Medizinball. Fragen Sie mal in der Bundesliga herum: Dort gibt es viele Spieler, die Ihnen sagen können, was man mit ihm Schönes machen kann", sagte der 72-Jährige dem Magazin "Playboy". Der Medizinball stand einst stellvertretend für die Trainingsmethoden von Magath, der auch den Spitznamen Quälix hatte. Dass sein Training zu hart gewesen sei, weist Magath zurück. "Ich tue ja niemandem etwas, beiße nicht", sagte er. "Ich schaue mir immer die Triathleten und Rennradfahrer an. Was sie machen, ist unmenschlich. Mein Training war dagegen eine Wohlfühloase."

Er sei mal bei einem Olympiastützpunkt in Berlin gewesen. "Dort waren alle Sportler und Sportlerinnen vertreten. Als ich denen gesagt habe, wie viel ich trainieren lasse, schüttelten nur alle den Kopf. (…) Die dachten, dass ich Witze mache. "Das ist doch gar nichts", sagten sie", so der langjährige Coach, der inzwischen als Sportvorstand in seiner Heimatstadt beim Regionalligisten Viktoria Aschaffenburg tätig ist.

"Quälix" Magath untermauert seine große Liebe
11:03 Uhr

"Sensationslust": Hitzlsperger über ausbleibende Coming-outs

Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger wirbt für einen offenen Umgang mit dem Thema Homosexualität im Profifußball und hat die Bedeutung von Coming-outs herausgestellt. "Grundsätzlich fände ich es schon super, wenn sich ein Spieler outen würde, vielleicht auch mehrere gleichzeitig", sagte der frühere Bundesliga-Profi in einem Interview für das Buch "Mutmacher-Menschen". Ein für Mai 2024 angekündigtes Gruppen-Coming-out homosexueller Profifußballer hatte es nicht gegeben.

Hitzlsperger, der sich nach seiner aktiven Karriere 2014 als erster deutscher Profifußballer als homosexuell geoutet hat, hält eine Fokussierung allein auf die Aktiven aber auch nicht für zielführend. "Klar wäre es ein Riesenschritt. Aber die Probleme sind deswegen nicht gelöst. Wir können gesellschaftlich auch etwas verbessern, ohne immer nur nach diesen Spielern zu suchen. Das ist eine Sensationslust, die der Sache nicht dienlich ist", so der 43-Jährige. "Manchmal sagen mir Heterosexuelle: 'Okay, du bist schwul, das ist kein Problem, aber müsst ihr da immer drüber reden?' Dann versuche ich zu erklären, dass viele Menschen mit ihrer Homosexualität hadern und kämpfen - weil sie glauben, dass sie gesellschaftlich nicht komplett akzeptiert sind. Dann verstecken sie sich und es geht ihnen schlecht."

"Sensationslust": Hitzlsperger über ausbleibende Coming-outs
10:30 Uhr

Genie und Wahnsinn bei Nübel - nach Parade folgt Patzer

Die Zukunft von Alexander Nübel beim VfB Stuttgart bleibt weiterhin offen. Seine Leistungen gehören teils zur Bundesliga-Spitze. Doch der Keeper zeigt auch immer wieder Schwächen, wie eine Szene gegen RB Leipzig eindrucksvoll zeigt. Welches Gesicht zeigt er heute in der Europa League gegen Feyenoord Rotterdam (21 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker)?

Genie und Wahnsinn bei Nübel - nach Parade folgt Patzer
09:55 Uhr

DFB macht Millionen-Deal fix

Nächster Millionen-Deal für den DFB: Zalando ist ab sofort einer von insgesamt drei Hauptpartnern. Wie der Deutsche Fußball-Bund bekanntgab, einigten sich der 2008 in Berlin gegründete Online-Versandhändler und der Verband auf eine Zusammenarbeit bis 2030.

Diese umfasse Marketing- und Aktivierungsrechte im Umfeld der Männer-, Frauen- und Junioren-Nationalmannschaften des Verbandes, hieß es. Weitere Hauptpartner des DFB sind aktuell der Sportartikelhersteller Adidas und der Autobauer VW.

DFB macht Millionen-Deal fix
09:40 Uhr

Skisprung-Oldie Ammann schafft es mit 44 Jahren ins Weltcup-Team

Der vierfache Skisprung-Olympiasieger Simon Ammann hat auf dem Weg zu seiner achten Teilnahme an Olympischen Spielen einen wichtigen Schritt geschafft. Der 44 Jahre alte Schweizer steht im Aufgebot für die ersten drei Weltcup-Springen. Der Schweizer Trainer Martin Künzle hatte vor der Nominierung nur Gregor Deschwanden einen festen Platz zugesichert, Ammann musste sich im Trainingslager in Oberstdorf gegen die deutlich jüngere Konkurrenz behaupten. Mit Erfolg. Der Doppel-Olympiasieger von 2002 und 2010 wird damit beim Weltcup-Auftakt in Lillehammer (21. bis 23. November) dabei sein.

Im Weltcup möchte sich Ammann für die Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo im Februar 2026 qualifizieren. Die Skisprung-Wettkämpfe finden im mehr als 400 Kilometer entfernten Val di Fiemme statt.

Skisprung-Oldie Ammann schafft es mit 44 Jahren ins Weltcup-Team
09:11 Uhr

BVB nach CL-Pleite zerknirscht: "Machen zu viele Fehler"

BVB nach CL-Pleite zerknirscht: "Machen zu viele Fehler"

Für den BVB gibt es in Manchester nichts zu holen - gegen das Team rund um Stürmerstar Haaland erleidet Dortmund die erste Niederlage der laufenden Champions-League-Saison. Nach dem Spiel geben sich Team und Trainer vor allem über die Höhe der Niederlage zerknirscht.

BVB nach CL-Pleite zerknirscht: "Machen zu viele Fehler"
08:26 Uhr

Bleibende Schäden: Olympiasieger wegen Gehirntumor operiert

Der niederländische Eisschnelllauf-Olympiasieger Michel Mulder hat sich wegen eines Gehirntumors einer Operation unterziehen müssen. Der 39-Jährige habe den Eingriff in der Universitätsklinik Radboud in Nijmegen gut überstanden, sein rechtes Ohr bleibe allerdings taub. Dies teilte Mulder selbst via Instagram mit und postete Bilder aus dem Krankenbett von sich.

"Es war eines der schlimmsten Gefühle, die man haben kann. Aus der Narkose erwachen, ohne zu wissen, was man noch kann", schrieb der Olympiasieger von Sotschi: "Die Operation ist gelungen." Es sei "unwahrscheinlich schön", dass sein Gefühl in seinem Gesicht vollständig normal sei und er auch ohne Probleme schlucken könne. Es brauche jedoch Zeit, bis sein Gleichgewichtsgefühl wieder normal sei. Vor zwei Jahren war beim zweimaligen Sprintweltmeister der Tumor diagnostiziert worden, nachdem er über Gehörverlust geklagt hatte. Im August diesen Jahres wurde schließlich festgestellt, dass der gutartige Tumor drei Zentimeter gewachsen sei. Daraufhin folgte die Entscheidung zur Operation.

Bleibende Schäden: Olympiasieger wegen Gehirntumor operiert
07:57 Uhr

Traum vom Startrekord platzt für Meister Hartenstein

Basketball-Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder hat mit den Sacramento Kings den dritten Sieg in der noch jungen NBA-Saison eingefahren. Der Welt- und Europameister besiegte mit seinem Team die Golden State Warriors mit 121:116. Nach sieben Saisonspielen liegen die Kings bei einer Bilanz von 3:5 Siegen. Schröder erzielte 18 Punkte und kam auf je sieben Assists und Rebounds. Die Kings profitierten am Ende auch vom Fehlen eines prominenten Trios bei den Warriors: Stephen Curry fehlte erneut krankheitsbedingt, auch Jimmy Butler (Rücken) und Draymond Green kamen nicht zum Einsatz.

Für Isaiah Hartenstein und Meister Oklahoma City Thunder endete dagegen eine stolze Serie: Das 119:121 bei den Portland Trail Blazers bedeutete für den Titelverteidiger nach zuvor acht Siegen die erste Niederlage der Saison. Hartenstein kam auf zehn Punkte und elf Rebounds, bester Werfer war einmal mehr Oklahomas Starspieler Shai Gilgeous-Alexander mit 35 Zählern. Mit OKC verlor damit auch das letzte NBA-Team seine weiße Weste. Der Traum vom Startrekord, den 2015 die legendären Warriors mit 24 Siegen aufgestellt hatten, ist geplatzt.

Traum vom Startrekord platzt für Meister Hartenstein
07:37 Uhr

"Bin nicht der Trainer dafür": Flick schließt eine Sache rigoros aus

Hansi Flick will mit dem FC Barcelona trotz der erneuten Defensivschwächen beim Champions-League-Spiel in Brügge an der mutigen Spielweise festhalten. "Wir können darüber reden, alles zu ändern, aber ich bin nicht der Trainer dafür", sagte der 60-Jährige nach dem 3:3 (1:2): "Wir können es so machen, dass wir uns hinten verbarrikadieren und dann im letzten Drittel verteidigen. Oder wir setzen unseren Weg fort, folgen unserer Philosophie und machen die Dinge besser."

Sein Team müsse "so spielen, wie es unserer DNA entspricht. Wir sind Barca", betonte Flick weiter: "Wir wollen nicht im tiefen Block verteidigen und nicht mit einem Umschaltspiel 1:0 gewinnen. Unser Spielstil ist, aktiv und intensiv zu sein - mit und ohne Ball. Das lassen wir derzeit phasenweise vermissen. Es geht dabei nicht um die Philosophie." Vielmehr habe bei der enttäuschenden Leistung in Brügge einfach "die Intensität" gefehlt.

"Bin nicht der Trainer dafür": Flick schließt eine Sache rigoros aus
07:13 Uhr

900. Tor - Altstar bricht magische Marke

Magische Marke für Eishockeystar Alexander Owetschkin: Der 40 Jahre alte Stürmer der Washington Capitals hat als erster Spieler in der NHL-Geschichte sein 900. Karrieretor erzielt. Rekordtorschütze Owetschkin erreichte den nächsten Meilenstein seiner großen Karriere beim 6:1-Sieg der Capitals gegen die St. Louis Blues. Er traf im zweiten Drittel seines 1504. NHL-Spiels.

"Echt cool, als erster Spieler überhaupt. Das ist ein ganz besonderer Moment", sagte Owetschkin und sprach von einem "absoluten Highlight". Den alten NHL-Rekord von 894 Toren des kanadischen Idols Wayne Gretzky hatte er in der vergangenen Saison übertroffen. Die aktuelle Serie ist seine 21. Spielzeit in der NHL.

900. Tor - Altstar bricht magische Marke
06:29 Uhr

Legenden-Vergleich für Wunderkind? "Das ist zu viel"

Annett Kaufmann auf den Spuren von Timo Boll? Tischtennis-Bundestrainerin Tamara Boros empfindet den Vergleich übertrieben. "Ganz ehrlich: Das ist zu viel", sagte die frühere Weltranglistenzweite bei web.de: "Timo hat über Jahrzehnte Weltklasse gespielt, unglaubliche Erfolge gefeiert, das ist eine andere Dimension. Wenn Annett irgendwann in seine Nähe kommt, wäre das schon großartig."

Kaufmann ist nicht zuletzt aufgrund ihres aufsehenerregenden Auftritts bei den Olympischen Spielen in Paris das neue Gesicht im deutschen Tischtennis. Auch am zehnten Titelgewinn bei der vergangenen Europameisterschaft hatte die 19-Jährige erheblichen Anteil. Kaufmann selbst will nicht mit Boll verglichen werden, wie sie unlängst sagte. "Für unseren Sport ist es natürlich toll, dass wieder über junge Spielerinnen gesprochen wird, dass es Aufmerksamkeit gibt, auch in den Medien. Aber ihr persönlich hilft dieser Vergleich überhaupt nicht. Zum Glück ist Annett sehr bodenständig und reflektiert", sagte Boros.

Legenden-Vergleich für Wunderkind? "Das ist zu viel"
05:48 Uhr

Kovac zieht enttäuschendes Fazit nach Pleite gegen Tormaschine

Borussia Dortmund ist in Europa (noch) keine Top-Mannschaft - mit dieser ebenso klaren wie bitteren Erkenntnis reiste Niko Kovac nach dem 1:4 (0:2) bei Manchester City zurück nach Deutschland. "Wir müssen uns verbessern", sagte der BVB-Trainer nach der ersten Champions-League-Niederlage der Saison bei DAZN: "Wir müssen einfach sehr viel sauberer arbeiten." Die "ersten 15 Minuten" hätte sein Team noch "gut begonnen", aber "dann waren wir einfach zu passiv". Und so übernahmen Tormaschine Erling Haaland und Co. das Kommando.

"Verdiente Niederlage", sagte Kovac, nachdem die Schwarz-Gelben in der Tabelle der Königsklasse aus den Top-Acht gefallen sind und nach vier Spieltagen nun auf Rang 14 liegen. Die besten acht Mannschaften qualifizieren sich direkt für das Achtelfinale, die Teams zwischen Platz neun und 24 gehen in die Playoffs. Den Qualitäts-Unterschied zu City habe "man gesehen", sagte Kovac: "Im Detail, in der Sauberkeit, waren sie viel besser als wir und daher haben sie mehr rausgeholt. Wir haben noch nicht das Niveau dieser Mannschaft".

Kovac zieht enttäuschendes Fazit nach Pleite gegen Tormaschine