Der Sport-TagNeuer Preisgeld-Rekord gefällt Darts-Superstar gar nicht
Michael van Gerwen weiß, was es bedeutet, die PDC-Weltmeisterschaft zu gewinnen, 2014, 2017 und 2019 gelang dem Niederländer dies. Doch die neue Preisgeld-Verteilung, die die PDC jüngst einführte, schmeckt dem Darts-Superstar ganz und gar nicht. Der Sieger der laufenden WM erhält eine Rekord-Summe von einer Million Pfund. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es "nur" 500.000 Pfund. Der unterlegene Finalist erhält dieses Mal 400.000 Pfund (250.000 Pfund im Vorjahr).
Laut van Gerwen ein Unding. "Die Verteilung finde ich nicht so fair. Ich finde, dass die Platzierung nach dem Sieger nie weniger als die Hälfte sein kann. Die PDC prahlt nur mit der Siegprämie." Der 36-Jährige weiter: "Das Problem ist später, dass der Weltmeister sagen kann, dass er an fast keinem anderen Turnier mehr teilnehmen muss. Wer auch immer das ist." Van Gerwen hat auch einen Vorschlag parat, wie er das System verbessern würde: "Um die Weltmeisterschaft zu gewinnen, musst du bestimmt 500 Pro Tours gewinnen. Dafür brauchst du 20 Jahre", fügte er bei "Bild" an und schlug vor: "Ich würde ein Punktesystem einführen. So wie beim Tennis. Wimbledon zählt da auch nicht mehr als andere Major-Turniere."