Der Sport-TagPöbel-Boxer Fury will zurück in den Ring

Umstritten, rüpelhaft, mitunter auch amüsant: Tyson Fury gehört zu den schillerndsten Figuren des Boxsports – sogar wenn er gerade eine Pause einlegt. Noch 2015 hat der Sohn irischer Traveller Wladimir Klitschko entthront, dann folgten Skandale mit Doping, Drogen und antisemitischen Äußerungen. Seit Monaten hatte der 29-Jährige nicht trainiert – bis er sich zu einem Comebackversuch entschied.
In Marbella macht sich der nach eigenen Worten fett gewordene Fury nun fit, während Klitschko und Joshua vor gigantischer Kulisse im Wembley boxen. Doch wie ernst es ihm nun mit dem Comeback ist, weiß er wohl selbst nicht: "An einem Tag denke ich: Der König kehrt zurück, um einfach noch ein paar Jungs zu vermöbeln. Und dann frage ich mich wieder: Was soll der ganze Blödsinn eigentlich?". Seit gestern steht zumindest der nächste Gegner fest: Wenn Fury zurückkommt, will er gegen den "Koloss von Köln", Manuel Charr, boxen. Die ganz großen Gegner macht der Brite dann wohl vorerst nur auf Instagram fertig.