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Der Sport-TagPolitik, Perez, Konflikte: F1-Ikone Häkkinen vernichtet Red Bull

05.09.2024, 10:42 Uhr

Max Verstappen fährt in seinem früher so überlegenen Red Bull der Konkurrenz von McLaren, Ferrari und zeitweise Mercedes nur noch hinterher. Doch am Niederländer liegt es nicht, ist Formel-1-Ikone Mika Häkkinen überzeugt. Er kritisiert stattdessen die Red-Bull-Bosse. Max Verstappen ist Opfer von Missmanagement bei Red Bull, befindet der Formel-1-Weltmeister von 1998 und 1999 Mika Häkkinen in einem Videobeitrag von "Unibet". Die Saison 2024 sei eine Zäsur, "ein Wendepunkt" für Verstappen, so Häkkinen: "Nicht unbedingt wegen seiner persönlichen Leistung, aber um erfolgreich zu sein und Rennen zu gewinnen, braucht man eben ein Team, ein Auto und persönlichen Einsatz und Disziplin."

Auch Verstappen könne den vielen schlechten Entscheidungen bei Red Bull nichts entgegensetzen. Das von Erfolgsteam im Saisonverlauf eingeführte Update mache das Auto "unfahrbar", man habe ein regelrechtes "Monster" erschaffen, hatte auch der 26-Jährige nach dem Fiasko in Italien unlängst in aller Deutlichkeit sein Team kritisiert. Häkkinen zufolge liegen die Probleme aber auch vor allem an der "Politik" bei Red Bull und den in diesem Jahr öffentlich ausgetragenen "Konflikten". Nicht zuletzt werde Verstappen durch die "Leistungen des Teamkollegen" beeinflusst - Sergio Perez ist nun schon seit Monaten völlig außer Form.

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Quelle: ntv.de