Der Sport-TagSchalke bietet vormals gekündigten Fahrern Weiterbeschäftigung an
Nach der Kündigung von 24 Fahrern der Nachwuchsabteilung bietet der FC Schalke 04 allen Betroffenen eine Weiterbeschäftigung an. Das sagte die Leiterin der Unternehmenskommunikation, Anja Kleine-Wilde. Zehn Fahrer, die bei einem externen Dienstleister angestellt werden sollen, "bezahlen wir zudem den Erwerb eines Personenbeförderungsscheins", sagte sie. Die übrigen Mitarbeiter erhalten ein Jobangebot in unterschiedlichen Unternehmensbereichen des Fußball-Bundesligisten beziehungsweise bei externen Dienstleistern. "Wir wollen alle weiterbeschäftigen", betonte Kleine-Wilde.
Einen Sonderfall gibt es aber: Ein 42 Jahre alter ehemaliger Fahrer zog vor das Arbeitsgericht. Ein Gütetermin zwischen Schalke und dem ehemaligen Mitarbeiter verlief ergebnislos. Anfang November soll es zur Verhandlung kommen. Der klamme Revierklub hatte mit der Trennung von zwei Dutzend geringfügig Beschäftigten im Fahrdienst der "Knappenschmiede", wie Schalkes Nachwuchsabteilung heißt, für mediale Aufregung gesorgt. Es gab öffentliche Kritik, auch von vielen Fans, weil Profis und Leitende Angestellte des Klubs zwar wegen der Corona-Krise auf Teile der Gehälter verzichteten, Schalke aber dennoch teils 450-Euro-Kräfte und Rentner vor die Tür setzte.