Der Sport-TagTischtennis-Held "hätte sich gerne den Spaß gemacht": Bolls Traum "wohl für immer gestorben"
Mit feiner Selbstironie hat Gelegenheitsschauspieler Timo Boll auf die Nullnummer des US-Films "Marty Supreme" bei den Academy Awards in Los Angeles reagiert. "Meine Oscar-Hoffnungen sind damit, glaube ich, für immer gestorben", sagte das deutsche Tischtennis-Idol dem SID mit einem Augenzwinkern: "Ich hätte mir natürlich gerne den Spaß gemacht, mich auch Oscar-Preisträger zu nennen."
Der fast 150 Millionen teure Blockbuster mit Hollywood-Star Timothée Chalamet als Titelheld war in neun Kategorien für einen Oscar nominiert. Dennoch ging der Streifen bei der feierlichen Verleihung der wichtigsten Preise im Filmgeschäft vollkommen leer aus.
Boll hatte in dem Film in Anlehnung an das Leben des US-Tischtennisasses Marty Reisman in den 50er Jahren als Nebendarsteller einen tschechoslowakischen Gegner der Hauptfigur gespielt. Dabei flimmerte der EM-Rekordsieger und frühere Weltranglistenerste bei seinem Hollywood-Debüt nur wenige Sekunden über die Kinoleinwände.