Der Sport-TagTrotz Drafts: Deutsche dürfen nicht in US-Profiliga ran

Nach der Freude kommt die Ernüchterung: Die frisch gedrafteten deutschen Basketballerinnen Luisa Geiselsöder aus Nördlingen und Leonie Fiebich vom TSV Wasserburg werden in der kommenden Saison nicht in der amerikanischen WNBA spielen.
Beide sollen in Europa weiter Spielpraxis sammeln und sich entwickeln.
Zuvor hatte die Nachrichtenagentur AP berichtet, dass die Mannschaften in der Frauen-Profiliga in der kommenden Woche ihre Kader auf zwölf Spielerinnen reduzieren müssen. Üblicherweise geschieht das eine Woche vor dem Start in die Saison, der ursprünglich am vergangenen Wochenende hätte sein sollen. Wegen der Corona-Krise ist aber offen, wann und ob die WNBA ihre Spielzeit beginnen kann.
Einen sicheren Kaderplatz hat dagegen Satou Sabally. Die 22-Jährige war bei der Spielerauswahl vor einem Monat an zweiter Stelle von den Dallas Wings gedraftet worden. So früh wie die in New York geborene und in Berlin aufgewachsene Sportlerin wurde keine Deutsche vor ihr von einem WNBA-Team ausgewählt. Sie spielte zuletzt am College in Oregon.