Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Unglücklicher Timo Boll: Selbstkritik statt Selbstmitleid

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(Foto: imago images / GEPA pictures)

Das ist Größe: Anstatt mit dem Schicksal zu hadern, blickt Tischtennis-Europameister Timo Boll selbstkritisch auf sein unglückliches WM-Aus in Folge einer Viruserkrankung zurück. "Vielleicht war ich auch nicht austrainiert genug, um einen Anflug von Krankheit noch abwehren zu können, vielleicht haben mich die Spiele zuvor auch schon so gestresst, dass ich ausgelaugt war. Von daher muss man den Fehler auch ein bisschen bei sich suchen", sagte der Weltranglistensiebte beim ersten Pflichttermin nach seiner Genesung während eines Fotoshootings für seinen Klub Borussia Düsseldorf.

Boll war bei der WM Ende April in Ungarn an einer Virusinfektion erkrankt. Wegen hohen Fiebers musste der 38-Jährige sein Einzel-Achtelfinale und sein Doppel-Viertelfinale absagen, nachdem zuvor schon mehrere Mitfavoriten ausgeschieden waren und der Weg zu Podestplätzen geebnet schien. "Es bringt nichts, zu philosophieren, wie weit es hätte gehen können, und den Chancen nachzutrauern", meinte der deutsche Rekordmeister weiter: "Man muss probieren, daraus zu lernen."

Quelle: n-tv.de