Der Sport-TagViele Spieler müssen bangen: FC Bayern will wohl radikalen Umbruch
Der FC Bayern plant unter seinem designierten neuen Sportvorstand Max Eberl offenbar einen radikalen Umbruch in seiner Profimannschaft. Mindestens fünf Spieler, Eric Maxim Choupo-Moting und Bouna Sarr nicht eingerechnet, sollen laut einem Bericht des "Kicker" abgegeben werden. Über die Zukunft von insgesamt zwölf Spielern werde diskutiert, weitere Abgänge seien keineswegs ausgeschlossen.
Das Fachmagazin erwartet eine "gnadenlose Analyse", bei der "selbst bei großen Namen kein Halt gemacht" würde. Der Auftrag an Eberl laute: komplette Neu-Gestaltung der Mannschaft unter Berücksichtigung der Klub-Werte. Die Bosse um Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, Präsident Herbert Hainer und die graue Eminenz Uli Hoeneß wünschten sich wieder mehr Identifikation, mehr Charaktere und mehr Eigenverantwortung - kurz: mehr "Mia san mia", weniger Egoismen.
Eberl soll heute auf der turnusmäßigen Sitzung des neunköpfigen Münchner Aufsichtsrats mit den Mitgliedern Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge unter Vorsitz von Hainer bestellt werden.