Der Sport-Tag
5. Dezember 2025
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21:37 Uhr

Medaillenregen für deutsche Schwimmer

Isabel Gose und Anna Elendt haben dem deutschen Schwimm-Team bei den Kurzbahn-Europameisterschaften zwei weitere Titel beschert. Gose sicherte sich wie schon über die halbe Distanz auch über 800 Meter Freistil ihr bereits zweites Gold der Titelkämpfe in Lublin. Die 23-Jährige schlug in deutscher Rekordzeit von 8:01,90 Minuten an. Damit siegte sie vor ihrer italienischen Dauerrivalin Simona Quadarella und ihrer Magdeburger Teamkollegin Maya Werner, die Bronze holte.

Zuvor hatte Brustschwimmerin Elendt in 2:18,16 Minuten über 200 Meter die Goldmedaille gewonnen. Die 24 Jahre alte Weltmeisterin über 100 Meter auf der Langbahn setzte sich vor der Britin Angharad Evans und Kotryna Teterevkova aus Litauen durch. Deutschland hat bei den Titelkämpfen in Polen nun fünf Medaillen gewonnen. An den vergangenen Tagen hatte Olympiasieger Lukas Märtens Silber über 400 Meter Freistil geholt. Florian Wellbrock wurde über 1500 Meter Freistil Dritter.

Medaillenregen für deutsche Schwimmer
20:34 Uhr

"Kriege vor Ausbruch beendet": FIFA-Friedenspreisträger Trump lobt sich selbst

Der Ausgang dieser Preisverleihung dürfte viele wohl wenig überraschen: Vor einem Monat kündigte Gianni Infantino an, die FIFA werde künftig einen Friedenspreis vergeben. Diesen erhält nun Donald Trump. Er nutzt die Gelegenheit, die unbelegten Behauptungen seines Friedensengagements zu wiederholen.

"Kriege vor Ausbruch beendet": FIFA-Friedenspreisträger Trump lobt sich selbst
19:32 Uhr

Der FC Bayern atmet auf: UEFA verkürzt Sperre nach brutalem Tritt

Bayern München hat mit seinem Einspruch gegen die Sperre für Stürmer Luis Díaz in der Champions League Erfolg gehabt. Die UEFA reduzierte die Strafe von drei auf zwei Spiele. Damit muss der 28-Jährige nur noch im Heimspiel gegen Sporting Lissabon am Dienstag zuschauen, gegen Union Saint-Gilloise (21. Januar) kann er wieder mitwirken.

Díaz hatte am 4. November im Spiel bei Paris Saint-Germain (2:1) nach einem brutalen Foul an Achraf Hakimi die Rote Karte gesehen, zuvor hatte er beide Tore für den Rekordmeister erzielt .Die Bayern, die zunächst von einer Pause für nur ein Spiel ausgegangen waren, waren nach dem ersten Urteil in Berufung gegangen. Sportvorstand Max Eberl hatte sich eher geringe Chancen ausgerechnet. "Ich bin nicht so blauäugig und sage, dass es nur ein Spiel wird. Wenn wir ein Spiel weniger bekämen, dann wäre das fantastisch", hatte er zuletzt gesagt. Nun hatte der Einspruch doch Erfolg.

Der FC Bayern atmet auf: UEFA verkürzt Sperre nach brutalem Tritt
18:57 Uhr

Ewig unter Wasser: Surf-Star reitet Monsterwelle und wird verschluckt

Im portugiesischen Surfer-Paradies Nazare kommt Carlos Burle unter die Welle. Die Macht des Meeres verschluckt den Brasilianer und drückt ihn mehr als zwei Minuten unter Wasser. Sein Team kann ich im letzten Moment retten.

Ewig unter Wasser: Surf-Star reitet Monsterwelle und wird verschluckt
18:04 Uhr

Bericht: Harry Kane hat beim FC Bayern eine neue Aufgabe

Superstar Harry Kane ist jetzt auch Transferflüsterer. Er will offenbar einen Kollegen aus der englischen Fußball-Nationalmannschaft von einem Wechsel zum FC Bayern überzeugen. Marc Guehi von Crystal Palace gilt schon länger als Transfer-Kandidat des deutschen Rekordmeisters. Der Innenverteidiger besitzt beim Tabellenfünften der Premier League nur noch einen Vertrag bis zum Saisonende und könnte somit zu einem ablösefreien Schnäppchen werden.

Laut "tz" versucht Kane, den 25-Jährigen von einem Wechsel zum FC Bayern zu überzeugen. Die Spieler kennen sich aus der englischen Nationalmannschaft. Die Konkurrenz auf dem Transfermarkt ist offenbar groß. Mit dem FC Liverpool, FC Barcelona sowie Atlético und Real Madrid sollen eine Reihe an europäischer Topklubs um Guehi buhlen.

"Sky Sports" zufolge geht Crystal Palace davon aus, dass in der kommenden Winter-Transferperiode einzig der FC Liverpool einen Vorstoß bezüglich seines Kapitäns unternehmen könnte. Der amtierende FA-Cup-Sieger rechnet angeblich damit, dass sich der Großteil der Interessenten erst um einen ablösefreien Deal im kommenden Sommer bemühen wird.

Bericht: Harry Kane hat beim FC Bayern eine neue Aufgabe
17:01 Uhr

Wer Thomas Müller sehen will, bekommt ein "Geschenk"

Für das Traumfinale der Major League Soccer zwischen den Vancouver Whitecaps mit Thomas Müller und Lionel Messis Inter Miami benötigen interessierte Fußballfans doch kein kostenpflichtiges TV-Abo. Wie der Streamingdienst Apple TV vor dem Endspiel am Samstagabend (20.30 Uhr) in Fort Lauderdale/Florida mitteilte, wird die Partie in Deutschland und über 100 weiteren Ländern kostenlos übertragen.

Beim mit Spannung erwarteten Duell im MLS Cup zwischen den Weltmeistern Müller und Messi sollen Apple zufolge über 30 Kameras das TV-Erlebnis verbessern. Darunter sind robotergesteuerte Kameras an den Toren, eine Schiedsrichterkamera, spezielle ISO-Kameras für Trainer und Spieler sowie Drohnenaufnahmen. Die Vorberichterstattung beginnt eine Stunde vor dem Anpfiff.

Wer Thomas Müller sehen will, bekommt ein "Geschenk"
16:33 Uhr

Nathalie Armbruster sorgt für dickes Ausrufezeichen

Nathalie Armbruster ist mit einem zweiten Platz in den Weltcup-Winter der Nordischen Kombiniererinnen gestartet. Die 19-Jährige musste sich in Trondheim nach einem Sprung und dem 5-Kilometer-Lauf lediglich der Norwegerin Ida Marie Hagen geschlagen geben. Im Sprint war die Gesamtweltcupsiegerin der vergangenen Saison nur um eine Hundertstelsekunde unterlegen. Armbruster hatte nach dem Springen auf Platz drei gelegen.

"Ich habe mich gut gefühlt während des Rennens. Nach der Virusinfektion vor ein paar Wochen hatte ich nicht damit gerechnet. Ich bin wirklich stolz", sagte Armbruster und Bundestrainer Florian Aichinger ergänzte: "Es ist ein starker Auftakt der Mannschaft gewesen. Nathalie hatte im November noch einen Infekt. Da wussten wir nicht, wo sie im Vergleich zur Konkurrenz steht." Die weiteren drei DSV-Starterinnen Jenny Nowak, Trine Goepfert und Ronja Loh belegten die Ränge zwölf bis 14.

Nathalie Armbruster sorgt für dickes Ausrufezeichen
15:56 Uhr

Mainz 05 träumt offenbar von Sensations-Comeback

Auf der Suche nach einem Nachfolger für den gefeuerten Cheftrainer Bo Henriksen soll der 1. FSV Mainz 05 zumindest groß träumen - und zwar von einer Rückkehr von Jürgen Klopp. Das behauptet die "Bild" mit Verweis auf die enge Freundschaft zwischen den 58-Jährigen und 05-Boss Christian Heidel. Allerdings: Dass der Klopp-Hammer wirklich zustande kommt, sei demnach aber "praktisch undenkbar", auch nicht als Interimslösung.

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Wer in Mainz nach der Trennung von Henriksen das Ruder übernimmt, ist nach wie vor unklar. Im anstehenden Bundesligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Freitag (20:30 Uhr) wird der etatmäßige U23-Coach Benjamin Hoffmann die Mannschaft betreuen. Der in mehreren Medien gehandelte Urs Fischer wird die Rheinhessen nach Informationen des Portals "transfermarkt.de" anschließend nicht übernehmen.

Die "Bild" ordnet die Chancen weiterer potenzieller Rückkehrer neben Klopp ein: Bo Svensson sei in Mainz immer noch hoch angesehen, Sandro Schwarz habe wohl ein zu schlechtes Standing bei den 05-Fans. Für Marco Rose sei Mainz nach seinen Engagements in Dortmund und Leipzig inzwischen wohl eine Nummer zu klein. Der 49-Jährige sei für das Tabellenschlusslicht zudem schlicht zu teuer.

Mainz 05 träumt offenbar von Sensations-Comeback
15:14 Uhr

"Seit 40 Jahren jeden Winter unterwegs": Deutsche Legende hört auf

Rodel-Legende Georg Hackl hört als Trainer in Österreich auf. "Es steht für mich fest, dass es meine letzte Saison im Weltcup sein wird. Ich bin seit fast 40 Jahren in jedem Winter unterwegs, nach dieser Saison ist Schluss damit", sagte der 59-Jährige im Interview mit chiemgau24.de und der Mediengruppe "Münchner Merkur/tz".

Seit dem 1. Mai 2022 ist der dreimalige Olympiasieger als Trainer für Fahr- und Schlittentechnik beim österreichischen Rodelverband unter Vertrag. Dieser Vertrag läuft bis nach den Olympischen Winterspielen 2026. Schon in der Vergangenheit hatte Hackl angekündigt, nicht unbedingt im Rampenlicht weitermachen zu wollen. "Dem Rodeln will ich in irgendeiner Form erhalten bleiben, aber nicht mehr in dieser Intensität", sagte Hackl. "Im Nachwuchsbereich könnte ich mir ein Engagement durchaus vorstellen. Aber wie gesagt, genau weiß ich es selbst noch nicht. Noch liegt mein Fokus komplett auf der Saison, danach kann ich guten Gewissens abtreten", so der Berchtesgadener.

"Seit 40 Jahren jeden Winter unterwegs": Deutsche Legende hört auf
14:33 Uhr

Auf Bronze folgt empfindlicher WM-Rückschlag für Wellbrock

Vierfach-Weltmeister Florian Wellbrock hat einen Tag nach seiner Bronzemedaille bei der Kurzbahn-EM in Lublin die Chance auf weiteres Edelmetall vergeben. Der Magdeburger kam über 800 Meter Freistil in 7:47,73 Minuten nur auf Rang 18 und schied damit im Vorlauf aus. Am Tag zuvor war er über 1500 Meter noch auf Rang drei geschwommen.

Hoffnungen aufs Podium kann sich hingegen Wellbrocks Vereinskollege Johannes Liebmann machen. Der 18-Jährige zog als Vorlaufschnellster mit Junioren-Weltrekordzeit von 7:30,94 Minuten in das Finale am Samstag ein. Auch Oliver Klemet, Olympia-Zweiter im Freiwasser, qualifizierte sich mit 7:36,34 Minuten als Sechster.

Auf Bronze folgt empfindlicher WM-Rückschlag für Wellbrock
13:42 Uhr

Horror-Sturz sorgt für Saisonaus von Skirennfahrer

Für den slowenischen Skirennfahrer Rok Aznoh ist die Saison nach seinem heftigen Sturz in Beaver Creek beendet. Der 23-Jährige erlitt zwar keine schwere Kopf- oder Nackenverletzung, allerdings eine Gehirnerschütterung und mehrere Verletzungen im rechten Knie - darunter einen Kreuzbandriss. Das teilte sein Team über die sozialen Medien mit.

Aznoh war beim Sieg des Schweizer Alpin-Stars Marco Odermatt in der ersten Weltcup-Abfahrt dieses Winters brutal gestürzt. Der Slowene hatte auf der berüchtigten Piste "Birds of Prey" im US-Bundesstaat Colorado die Kontrolle über seine Skier verloren, war mit hoher Geschwindigkeit in den Fangzaun gekracht und auf die Strecke aufgeschlagen. Sein Helm war weggeflogen. Aznoh war zunächst regungslos liegengeblieben, lange behandelt und schließlich in ein Krankenhaus nach Vail gebracht worden. Man stehe im Austausch mit dem medizinischen Personal und werde in den kommenden Tagen weitere Entscheidungen über den Behandlungsverlauf treffen, teilte das Team des Slowenen mit.

Horror-Sturz sorgt für Saisonaus von Skirennfahrer
12:59 Uhr

Zu krank für Rennen: Das Pech ist zurück bei der Gesamtweltcup-Gewinnerin

Nächster Rückschlag für Franziska Preuß: Die Gesamtweltcupsiegerin muss auf die beiden ausstehenden Rennen beim Weltcup in Östersund wegen einer Erkältung verzichten. "Sie fühlt sich seit Donnerstag krank, verbunden mit Halsschmerzen. Um den weiteren Saisonverlauf nicht zu gefährden, haben wir gemeinsam mit ihr beschlossen, kein Risiko einzugehen, um schnellstmöglich wieder eine Wettkampffähigkeit herzustellen", sagte DSV-Mannschaftsarzt Jan Wüstenfeld. Die 31-Jährige wird deshalb den Sprint (16.00 Uhr/ZDF und Eurosport) sowie den Verfolger am Sonntag verpassen. Der nächste Weltcup findet vom 12. bis 14. Dezember im österreichischen Hochfilzen statt.

Für Preuß ist der Start in den Olympia-Winter damit völlig daneben gegangen. Nach einer Hand-OP in der Vorbereitung hatte sie zunächst mit der Frauen-Staffel einen indiskutablen elften Rang belegt und sich dabei sogar eine Strafrunde geleistet. Auch im Einzel am Dienstag über 15 Kilometer war es für die Bayerin auf einem ernüchternden 29. Rang so gar nicht nach Wunsch gelaufen. Sie sei gerade nicht "in der allerbesten Form", hatte Preuß nach dem Rennen eingeräumt.

Zu krank für Rennen: Das Pech ist zurück bei der Gesamtweltcup-Gewinnerin
12:23 Uhr

"Typisch Thomas": Kompany klärt über Müllers Final-"Glück" auf

Typisch Thomas Müller. So empfindet zumindest Vincent Kompany. Der 36 Jahre alte Müller hat den FC Bayern im Sommer verlassen (müssen). Und jetzt kämpft das Münchner Urgestein mit den Vancouver Whitecaps prompt gegen Inter Miami mit Fußball-Weltmeister Lionel Messi um den Titel in der Major League Soccer. "Es ist auch typisch Thomas, dass er sich einen Verein irgendwo in Kanada aussucht und dann in dieses Finale kommt und vielleicht noch einen Pokal gewinnt", sagte Kompany am Freitag in München und ergänzte. "Es ist auf jeden Fall kein Glück. Das passiert einfach so mit Thomas - unglaublich."

Angesprochen auf seinen Endspiel-Wunsch für Müller, antwortete Kompany: "Ganz deutlich: einen Sieg. Ganz München wird Vancouver unterstützen." Müller sei auch im Bayern-Team weiter präsent, verriet der Coach: "Das Gefühl lebt noch, dass Thomas noch bei uns ist. Wir haben das alles verfolgt."

"Typisch Thomas": Kompany klärt über Müllers Final-"Glück" auf
11:49 Uhr

Tausendstel-Entscheidung im Training elektrisiert Titel-Kampf

Das erste Training zum Saisonfinale der Formel 1 in Abu Dhabi hat die Hoffnung auf einen weiterhin engen Titelkampf geweckt. WM-Spitzenreiter Lando Norris im McLaren drehte in 1:24,485 Minuten am Freitag die schnellste Runde, Weltmeister Max Verstappen im Red Bull war allerdings nur acht Tausendstelsekunden langsamer. Ferrari-Pilot Charles Leclerc hatte als Dritter lediglich 16 Tausendstel Rückstand.

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Vor dem Rennen am Sonntag hat Norris zwölf WM-Punkte Vorsprung auf Verstappen, auch Oscar Piastri im anderen McLaren hat mit 16 Zählern Rückstand auf Norris noch Titelchancen. Der Australier setzte im ersten Training wie geplant aus, für ihn durfte der Mexikaner Pato O'Ward Erfahrungen sammeln und landete auf Platz 14. Nico Hülkenberg im Sauber kam als Fünfter gut ins Wochenende. Die Bedingungen im ersten Training von Abu Dhabi sind allerdings nicht zwingend repräsentativ. Das Qualifying am Samstag und das Rennen am Sonntag finden deutlich später bei Einbruch der Dämmerung statt.

Tausendstel-Entscheidung im Training elektrisiert Titel-Kampf
11:11 Uhr

Ausgebootetem Formel-1-Fahrer winkt schnelle Rückkehr

Vorerst war's das für Yuki Tsunoda in der Formel 1: Zur kommenden Saison verliert der Japaner sein Stammcockpit bei Red Bull, fungiert nur noch als Test- und Reservefahrer. Dennoch wird bereits über ein Comeback des 25-Jährigen in der Motorsport-Königsklasse spekuliert. "Autosport" nennt Aston Martin als mögliche Option für Tsunoda aber der Saison 2027. Hintergrund: Der britische Rennstall arbeitet ab dem nächsten Jahr in der Formel 1 intensiv mit Honda zusammen, erhält die Motoren des japanischen Herstellers und den offiziellen Status als Werksteam. Tsunoda wiederum ist ebenfalls eng mit Honda verbandelt.

Das Unternehmen half auch bei seiner Beförderung von den Racing Bulls zu Red Bull im vergangenen März mit. Da Tsunoda als Wingman von Max Verstappen aber auf ganzer Linie enttäuschte, endet sein Engagement dort als Stammpilot nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi. Die Entscheidung gegen Tsunoda und die Beförderung von Racing-Bulls-Rookie Isack Hadjar hatte Red Bull am Dienstag offiziell gemacht.

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Ausgebootetem Formel-1-Fahrer winkt schnelle Rückkehr
10:33 Uhr

Nagelsmann zum FC Liverpool? Irres Gerücht ist "Quatsch"

Zuletzt wurde in England gemunkelt, Bundestrainer Julian Nagelsmann könne im Sommer den kriselnden FC Liverpool übernehmen. Ein Experte gibt nun ein Update zum Stand der Dinge. "Die Gerüchte, die auf dem Markt sind, rund um Liverpool, die sind Quatsch", betonte "Sky"-Reporter Florian Plettenberg. "Es gibt keinerlei Ideen oder Gespräche. Nagelsmann will Bundestrainer bleiben."

Beim FC Liverpool kursieren derzeit viele Spekulationen rund um Teammanager Arne Slot, der nach einem durchwachsenen Saisonstart angezählt ist. Neben Nagelsmann wird auch Jürgen Klopp mit einer Rückkehr zu seinem Ex-Klub in Verbindung gebracht. Der 58-Jährige arbeitet aktuell als Fußballchef bei Red Bull.

Nagelsmann wolle laut Plettenberg aber seinen Vertrag beim DFB bis zur EM 2028 in Großbritannien und Irland erfüllen, "wenn nichts Außergewöhnliches dazwischenkommt. Er beschäftigt sich derzeit nicht damit, einen Verein zu übernehmen".

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Nagelsmann zum FC Liverpool? Irres Gerücht ist "Quatsch"
09:59 Uhr

"Ich sehe eine Schlange": Ex-Profi hetzt gegen Guardiola

Da ist einer aber ziemlich nachtragend: Yaya Touré kann einen niederschmetternden Abschnitt seiner Karriere als Fußballprofi nicht vergessen. Nämlich, dass er und sein Ex-Trainer Pep Guardiola nicht miteinander konnten. Oder können, denn abgeschlossen hat der heute 42-Jährige nicht. Das machte er in einem Interview auf dem Youtube-Kanal "Zack" deutlich: "Ich sehe keinen Mann, ich sehe eine Schlange", sagt er über Guardiola.

Der Ivorer spielte sowohl bei Manchester City als auch beim FC Barcelona unter dem Coach. Wobei er weniger spielte, als mehr auf der Bank saß oder sogar in die zweite Mannschaft versetzt wurde. Touré hat das dem Trainer offenbar bis heute nicht verziehen: "Der Typ hat mich das ganze Jahr nicht spielen lassen, und am Ende des Jahres glänze ich bei der Weltmeisterschaft (2010, Anm. d. Red.), und er holt mich nach Barcelona. Meine Frau erzählte mir immer von ihm: 'Sheytan, der ist kein Mann, der ist böse.' Sie hält ihn für einen negativen Menschen."

"Ich sehe eine Schlange": Ex-Profi hetzt gegen Guardiola
09:02 Uhr

Gerücht: FC Bayern baggert bei Hertha an möglichem Goretzka-Erbe

Leon Goretzkas Vertrag beim FC Bayern läuft aus, eine Verlängerung ist unwahrscheinlich. Wechselt der Nachfolger von Hertha BSC nach München? "Bild" zufolge steht das Berliner Supertalent Kennet Eichhorn hoch im Kurs beim deutschen Rekordmeister, wenn es um die Frage des Goretzka-Erbes geht. "Da geht's jetzt richtig rund. Er soll eine Ausstiegsklausel haben. Man sagt, bis zu zwölf Millionen Euro sollen es sein. Er ist U17-Kapitän, Hertha will natürlich jetzt schnell verlängern", schilderte Transfer-Experte Christian Falk im Podcast "Bayern Insider".

Gerüchte um ein Interesse des FC Bayern an Eichhorn schwelen schon länger. Neben dem FC Bayern sollen sich aber auch der BVB, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt sowie RB Leipzig mit der Nachwuchshoffnung beschäftigen. Hinzu kommen offenbar Real Madrid, der FC Barcelona, Paris Saint-Germain und Manchester United, die den 16-Jährigen ebenfalls beobachten sollen. Hertha BSC soll mit dem Gedanken spielen, Eichhorns ohnehin bis 2029 datierten Vertrag noch einmal um ein weiteres Jahr zu verlängern. Dem Teenager winkt ein aufgebessertes Gehalt.

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Gerücht: FC Bayern baggert bei Hertha an möglichem Goretzka-Erbe
08:30 Uhr

71 Anklagen gegen Fans nach Ausschreitungen in Frankfurt

Auch rund zwei Jahre nach den schweren Ausschreitungen beim Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart dauert die juristische Aufarbeitung an. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt berichtet auf Anfrage von Ermittlungsverfahren gegen 125 Personen aus dem Fanbereich, die teilweise noch andauerten. Dies gelte auch für Ermittlungen gegen Polizeibeamte.

In Frankfurt kam es nach dem Fußballspiel im November 2023 zu schweren Krawallen zwischen Fans und der Polizei, mehr als 200 Menschen wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft berichtet nun von 71 Anklagen und 13 beantragten Strafbefehlen gegen Fans. In 27 Verfahren seien Urteile des Amtsgerichts Frankfurt ergangen, sie reichten von Verwarnungen mit Arbeitsauflagen über Geldstrafen bis zu Freiheitsstrafen von sieben Monaten bis zu zwei Jahren mit Bewährung. Ein Verfahren wurde den Angaben zufolge gegen eine Zahlung an einen gemeinnützigen Verein eingestellt. Die Verurteilten sollen unter anderem Fahnenstangen, Absperrgitter und Feuerlöscher geworfen haben. In weiteren 21 Verfahren stünden die Hauptverhandlungen noch an, erklärte die Staatsanwaltschaft.

71 Anklagen gegen Fans nach Ausschreitungen in Frankfurt
07:57 Uhr

"Viele können nicht mehr": Tennis-Hatz ernüchtert Profis

Auch Deutschlands beste Tennisspielerin Eva Lys hat den internationalen Turnierkalender als zu intensiv kritisiert. "Wir haben super viele Verletzungen - und ich möchte das Wort Burnout nicht benutzen, aber wir haben super viele, die einfach nicht mehr können, die nicht die mentale Kapazität haben, weil es einfach zu viel wird", sagte die 23-Jährige bei Sport1.

Vor Lys hatten bereits viele andere Spielerinnen und Spieler den Kalender als zu eng bezeichnet. Die 23-Jährige fordert daher Änderungen, "aber das ist ein Thema, was wir schon besprechen. Die Tour ist viel zu lange. In allen anderen Sportarten hat man eine gute Offseason, in der nichts passiert. Die ist im Tennis viel zu kurz. Wir haben zwei Wochen, in denen wir Urlaub machen können."

"Viele können nicht mehr": Tennis-Hatz ernüchtert Profis
07:35 Uhr

Schiri-Chef befürwortet mehr Macht für VAR

Schiri-Chef Pierluigi Collina hat sich für eine Ausweitung der Befugnisse von Videoreferees auch bei Eckbällen ausgesprochen. "Bedingung ist, dass es zu keinen Spielverzögerungen kommt. Aber warum sollen wir den Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass falsche Entscheidungen keine Konsequenzen haben", sagte der Vorsitzende der FIFA-Schiedsrichterkommission.

Aus Sicht des Italieners gäbe es bei Eckbällen genug Zeit, um den Videoreferee vor der Ausführung checken zu lassen, ob die Entscheidung des Schiedsrichters auf dem Feld korrekt war. Verteidiger würden sich positionieren, der ausführende Schütze zur Eckfahne laufen. In dieser Zeitspanne müsse der VAR den Check ausführen, betonte der 65-Jährige. Zuletzt hatte es Medienberichte gegeben, dass das für Regelfragen zuständige International Football Association Board (Ifab) sich mit entsprechenden Änderungen befasse. Neben Eckbällen sollen künftig auch Gelb-Rote Karten zum Katalog der überprüfbaren Spielszenen gehören, bestätigte Collina.

Schiri-Chef befürwortet mehr Macht für VAR
07:13 Uhr

WM als "perfekte Bühne": Für Fußball? Für Trump!

Die Fußball-WM 2026 spielt dem US-Präsidenten Donald Trump und dessen Zielen in die Karten. Das glaubt Professor Kyle W. Kusz von der University of Rhode Island, der zur Verbindung zwischen Trump, Rechtspopulismus und Sport forscht. Das Turnier im kommenden Jahr werde "eine perfekte Bühne für Trump sein, um seine selbstbezogene politische Agenda sowohl im Inland als auch international voranzutreiben", sagte Kusz bei "Münchner Merkur/TZ".

Trumps Einsatz des Sports und des Fußballs "in den Kulturkämpfen" entspreche "einer Strategie, die typisch ist für die rechtsextreme 'vierte Welle', wonach Politik aus der Kultur hervorgeht", ergänzte der Wissenschaftler: "Ich denke, Trump und seine Regierung glauben, dass Sport ein guter Weg ist, seine politische Marke zu fördern" - sei es "als Populist" oder "um sich und seine MAGA-/Republikaner-/rechtsradikale Koalition mit jungen Männern zu verbinden".

WM als "perfekte Bühne": Für Fußball? Für Trump!
06:54 Uhr

Ende einer gagaesken Serie: LeBron James macht etwas seit 2007 zum ersten Mal

LeBron James hat erstmals nach 1297 NBA-Spielen eine Partie mit weniger als zehn Punkten beendet - und die letzte Gelegenheit für eine Verlängerung seiner Serie mit dem entscheidenden Pass zum Sieg der Los Angeles Lakers verstreichen lassen. Beim 123:120 gegen die Toronto Raptors verbuchte der Basketball-Superstar acht Punkte. Sekunden vor Schluss bekam James noch mal den Ball, entschied sich aber für den Pass auf Rui Hachimura, der bei auslaufender Uhr einen Dreier verwandelte und den Sieg perfekt machte.

James hatte zuvor in jedem Spiel seit dem 6. Januar 2007 zweistellig gepunktet. Dass diese Serie nach fast 19 Jahren endete, war ihm aber egal. "Keine", antwortete er auf die Frage nach seinen Gedanken dazu. "Wir haben gewonnen." Er habe wie immer "versucht das Spiel auf die richtige Art und Weise zu spielen. So habe ich es beigebracht bekommen, so habe ich es meine ganze Karriere über gehalten."

Ende einer gagaesken Serie: LeBron James macht etwas seit 2007 zum ersten Mal
06:10 Uhr

Woltemade-Boss prahlt und verspricht besten Klub der Welt

Eine "Rakete", unaufhaltsam auf dem Weg nach oben: So sieht Klubchef David Hopkinson "sein" Newcastle United. Der Verein von Fußball-Nationalspieler Nick Woltemade werde "bis 2030" der beste der Welt sein, prophezeite der Kanadier im Gespräch mit mehreren britischen Medien: "Solche Fortschritte brauchen nicht so lange, wie man vielleicht denkt. Was es braucht, ist absolute Überzeugung." Und die hat Hopkinson. "Kann Newcastle die Premier League gewinnen? Ja, natürlich. Warum nicht?", sagte er: "Unsere Aufgabe ist es, uns als ständige Titelkandidaten zu etablieren. Wir müssen den Mut haben, diejenigen zu ignorieren, die an uns zweifeln, und sogar diejenigen, die uns auslachen."

Die "Elstern" profitierten auf ihrem Weg entscheidend vom saudi-arabischen Staatsfonds, der United 2021 übernommen hatte, gab der Vorstandsvorsitzende zu. "Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir ihre Lieblingsinvestition sind", sagte Hopkinson, der auch schon für Real Madrid und die Basketball-Franchise New York Knicks in der NBA gearbeitet hat.

Woltemade-Boss prahlt und verspricht besten Klub der Welt
05:52 Uhr

Star grundlos geschont: Liga verhängt satte Geldstrafe gegen Cavs

Spieler geschont, Kasse belastet: Die NBA hat die Cleveland Cavaliers mit einer satten Geldstrafe von 250.000 Dollar belegt, weil sie wiederholt einem laut NBA-Einschätzung einsatzfähigen Spieler eine Ruhepause gegönnt hatten. Darius Garland hatte am 24. November beim Spiel bei den Toronto Raptors ausgesetzt. Es war das zweite Spiel binnen zwei Tage für die "Cavs", Teil zwei von sogenannten "back to back"-Partien. Cleveland verlor das Spiel, das prominent im nationalen TV ausgestrahlt wurde, 99:110.

Gerade bei zwei Spielen an aufeinander folgenden Tagen verzichten viele Teams auf einen doppelten Einsatz ihrer Stars - vor allem in Auswärtsspielen. Die NBA ahndet solche "grundlosen" Pausen, um die teuer zahlenden Zuschauer nicht zu verprellen. Cleveland hatte bereits 100.000 Dollar zahlen müssen, weil am 12. November beim Spiel in Miami unter anderem Topstar Donovan Mitchell nicht mitwirkte. Da gewannen die Cavaliers allerdings.

Star grundlos geschont: Liga verhängt satte Geldstrafe gegen Cavs