Der Sport-TagWeinzierl und sein Ex-Klub streiten über Österreich

Oha, da ist aber was los auf Schalke! Und das, weil einer sich bitterlich beschwert, der schon gar nicht mehr da ist - Ex-Trainer Markus Weinzierl. Der wollte nämlich gern Nationaltrainer von Österreich werden.
Weinzierl beklagt, dass das Engagement an einer Freigabe-Verweigerung der Schalker gescheitert sei.
Er habe dem Verband abgesagt, weil "Schalke keine Gespräche geführt hat über eine mögliche Vertragsauflösung". Sein Ex-Club habe erst gar keinen Gespräche aufgenommen. "Keine Ahnung warum. Dadurch war es dann gar nicht mehr möglich, weitere Gespräche zu führen", so Weinzierl gegenüber dem "Kurier".
Dieser Darstellung widerspricht der Revierklub allerdings: "Es gab eine Anfrage des österreichischen Verbands, ob wir bereit wären, Markus Weinzierl aus seinem Vertrag zu entlassen. Darauf haben wir 'Ja' gesagt", erklärt Schalkes Vereinssprecher Thomas Spiegel.
Danach habe es jedoch "keine weitere Kontaktaufnahme" mehr gegeben - und für den Bundesligisten war der Fall damit offenbar erledigt.
Neuer Teamchef von Österreich ist ab 1. Januar übrigens Franko Foda.