Der Sport-TagZu gefährlich: Deutsches Rodel-Duo boykottiert den Heimweltcup

Die Rodler haben die Nase voll: Der Weltcup in Winterberg verliert promintente Teilnehmer. Die deutschen Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt boykottieren das Rennen am Wochenende, weil es ihrer Meinung nach zu gefährlich ist, berichtet die "Bild"-Zeitung.
"Die Sicherheit ist einfach nicht gewährleistet", sagt Wendl. "Schon als wir die Bahn abgelaufen sind, haben wir gesehen, dass sie in keinem guten Zustand ist."
Die hohen Temperaturen und der Sturm der vergangenen Tage hätten dem Eiskanal arg zugesetzt. Doch der internationale Rodelverband habe nicht auf die Hinweise der Athleten gehört.
Im Training ist schließlich sogar der russische Weltmeister Roman Repilow gestürzt.
Für die Doppelsitzer ist die Fahrt noch kniffliger als für die Einzelstarter, da ihr Schwerpunkt ein anderer ist.