Der Sport-TagZwei Autostunden entfernt: Drittliga-Aufsteiger ohne Drittliga-Stadion findet Lösung
Nach dem Aufstieg in die 3. Liga wird der VfB Oldenburg vorerst bis zum Erfüllen aller nötigen Auflagen in die Arena des Fußball-Zweitligisten Hannover 96 ausweichen. Das teilte der Verein auf seiner Webseite mit. "Wir sind sehr froh, dass wir eine Lösung gefunden haben. Jetzt werden wir aber hart dafür arbeiten, Drittligafußball in Oldenburg möglich zu machen", wurde Geschäftsführer Michael Weinberg zitiert.
Dafür muss der Verein verschiedene Auflagen vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Marschwegstadion erfüllen. Bis dahin werden die Niedersachsen in die knapp zwei Autostunden entfernte Landeshauptstadt ausweichen.
Neben der HDI-Arena, die ab Juli Heinz-von-Heiden-Arena heißen wird, hatte der VfB auch in Bremen, Meppen oder Osnabrück für eine Ausweichmöglichkeit angefragt, doch dort negative Rückmeldungen erhalten. Einem Umzug nach Lotte sei vonseiten des DFB eine Absage erteilt worden. Die Gremien des DFB tagen in dieser Woche und entscheiden dann über den Lizenzantrag des VfB Oldenburg.