Fußball

Netzreaktionen zu #ESPGER "Deutschland fast schon brasilianisch"

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Es gab mal Zeiten, da gewann die deutsche Fußball-Nationalmannschaft große Spiele mit deutlichem Vorsprung.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert gegen Spanien 0:6. Die höchste Pflichtspielpleite in der langen, erfolgreichen Geschichte des Verbandes. Es sei "alles schlecht" gewesen, sagt der Bundestrainer. Alles schlecht? Von wegen. Mindestens ein paar gute Reaktionen hat das Spiel provoziert.

Nein, gewachsen ist das Vertrauen der Netzgemeinde durch das Debakel nicht. Zumindest nicht in Joachim Löw, der sich derzeit und weiterhin auf die Europameisterschaft im Sommer vorbereitet:

Das Spiel hat aber auch Gewinner produziert. Drei davon finden Sie in diesem Bild.

Die Nachfolger-Diskussion für den Fall eines frühzeitigen Abschieds von Joachim Löw läuft schon. Mancher Vorschlag orientiert sich aber an der Vorstellung der deutschen National-Mannschaft: Es fehlt an der Ernsthaftigkeit.

Ob er hinter den Kulissen ein Kandidat ist?

Die Vorstellung der #diemannschaft machte jedenfalls nicht nur Corona-Leugner wütend:

Erinnern Sie sich eigentlich noch an einen wichtigen Sieg gegen Spanien? Mal überlegen ... Europameisterschaft 2008? Ne ... Weltmeisterschaft 2010 vielleicht? Auch nicht. Nun, warten wir einfach weiter.

Andererseits: Wie wichtig ist so ein Nations-League-Gruppenendspiel eigentlich?

Wenn es nach Manuel Neuer geht: Wichtig. "Es ist für uns ein Finale, ein Endspiel. So werden wir es angehen", sagte der Kapitän vor dem Spiel. Während der 90 Minuten zeigte Neuer immerhin, was er von der Begegnung hielt:

Für viele Fußballfans eine Traumvorstellung: Jürgen Klopp, dieser Übermensch von einem Fußballtrainer, dieser Trainerlegende gewordene Kumpeltyp! Er wäre zumindest in der Lage gewesen, dem Torhagel zu folgen:

Zum Glück haben nur knapp acht Millionen Menschen zugeschaut, als das Drama seinen Lauf nahm.

Zeitgeschichtlich ist das Spiel kaum in Worte zu fassen:


Quelle: ntv.de, ost/ter