Fußball

Schwere Knieverletzung? FC Bayern bangt nach Kimmich-Schock

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Mats Hummels ist besorgt um Joshua Kimmich. Der Bayern-Profi verletzte sich gegen Borussia Dortmund am Knie.

(Foto: Jürgen fromme /firo Sportphoto)

Der FC Bayern gewinnt das Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund. Doch während sich der Rekordmeister über drei Punkte und die Tabellenführung freuen darf, muss er auch um einen seiner Schlüsselspieler bangen.

Der deutsche Fußball-Meister FC Bayern München bangt um Nationalspieler Joshua Kimmich. Der Mittelfeldspieler verletzte sich am Samstag im Spitzenspiel bei Borussia Dortmund (3:2) offenbar schwerer am Knie und musste ausgewechselt werden. Gestützt von zwei Betreuern verließ Kimmich das Feld. Eine genaue Diagnose gab es zunächst nicht. "Es gibt keinen Grund, Wasserstandsmeldungen zu geben", sagte Trainer Hansi Flick beim Sender Sky.

Kimmich erlitt die Verletzung bei einem Foulspiel an BVB-Stürmer Erling Haaland, wofür er auch die Gelbe Karte kassierte. In der vergangenen Saison hatte Leistungsträger Kimmich mit seinem Tor noch das Spitzenspiel in Dortmund entschieden. "Er ist auf dieser Position mit unser Schlüsselspieler", betonte Flick: "Ein Ausfall wäre für uns nicht ganz so leicht wegzustecken." Die "Bild"-Zeitung meldete, dass der Verdacht in Richtung einer Außenband-Verletzung ginge, eine Verlautbarung des FC Bayern gibt es dazu nicht. "Ich habe mir das Knie überstreckt. Das sieht überhaupt nicht gut aus", habe der Nationalspieler in der Halbzeit zu Mitspielern gesagt.

Kimmich sollte mit der Mannschaft die Heimreise nach München antreten. "Ich hoffe für Josh, für Bayern, für den DFB, dass er halbwegs fit aus der Nummer rauskommt. Er ist ein Fußballer und ein super Typ", sagte Ex-Bayern-Profi Mats Hummels. "Auch wenn ich die Szene nicht gesehen habe, sah Joshs Reaktion nicht gut aus. Knie halten ist immer schlecht." Kimmichs Mitspieler Leon Goretzka hofft indes, dass die Verletzung nicht so schlimm ist: "Der Jo hat stabile Bänder und ein gutes Heilfleisch. Drücken wir ihm die Daumen."

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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