Fußball

Wer wird Weltfußballer des Jahres? Fünf DFB-Kicker gegen Messi

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Auserwählt, sozusagen: Mesut Özil, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger.

(Foto: imago sportfotodienst)

Genau 22 Jahre nach Lothar Matthäus haben fünf deutsche Nationalspieler die Chance, zum Weltfußballer gewählt zu werden. Auf der Fifa-Liste befinden sich vier Bundesligaspieler und ein Legionär. Das Abo auf den Titel hat allerdings dieser Lionel Messi gebucht.

Fünf deutsche Nationalspieler können aus gutem Grund auf den Titel "Weltfußballer des Jahres" hoffen. Auf der vom Weltverband Fifa veröffentlichten Auswahlliste stehen Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Torwart Manuel Neuer und Thomas Müller vom FC Bayern München. Außerdem zählt Mesut Özil vom FC Arsenal zu den 23 ausgewählten Spielern auf der Shortlist. Bisher letzter deutscher Spieler, der die Auszeichnung erhielt, war Lothar Matthäus 1991. In den vergangenen vier Jahren gewann jeweils der Argentinier Lionel Messi vom FC Barcelona den Titel.

Zu den Favoriten zählt diesmal auch Franck Ribéry vom FC Bayern. Der Franzose wurde in diesem Jahr bereits zu Europas Fußballer des Jahres gekürt. Weitere Kandidaten aus der Bundesliga sind der Pole Robert Lewandowski von Borussia Dortmund und Ribérys Teamkollege Arjen Robben aus den Niederlanden. Damit wurden insgesamt sieben Profis aus der Bundesliga ausgewählt.

Heynckes und Klopp dabei, Löw fehlt

Die Vorauswahl trafen die Fifa und das Magazin "France Football". Anfang Dezember werden die drei Spieler für die Endausscheidung benannt. Die endgültige Wahl treffen nun die Spielführer und Cheftrainer der Männernationalteams sowie von "France Football" ausgewählte internationale Medienvertreter. Die Preisträger werden am 13. Januar 2014 beim Fifa Ballon d'Or im Kongresshaus in Zürich bekannt gegeben.

Auch bei der Wahl zum Welttrainer des Jahres dürfen sich zwei Deutsche Chancen ausrechnen. Jupp Heynckes, der den FC Bayern zu Meisterschaft, Pokalsieg und zum Gewinn der Champions League führte, zählt ebenso zum erlauchten Kreis wie Jürgen Klopp vom Champions-League-Finalisten Borussia Dortmund. Auf der Liste, die zehn Namen umfasst, fehlt allerdings Bundestrainer Joachim Löw.

Quelle: ntv.de, dpa