Zwei Leichtverletzte auf A8Jamal Musiala verliert Führerschein nach Raser-Unfall

Schon seit Monaten hat Jamal Musiala keinen Führerschein mehr: Nach einem Unfall verliert der heute 23-Jährige seinen Lappen. Beim Überholen rammte er im April 2025 ein anderes Auto. Zwei Menschen werden leicht verletzt.
Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala besitzt seit mehreren Monaten keinen Führerschein mehr, weil er vor über einem Jahr einen Unfall auf der Autobahn verursacht hat. Das berichten mehrere Medien, unter anderem die "Bild"-Zeitung und "tz München". "Es ist richtig, dass ich im April 2025 einen Unfall hatte, den ich auch verursacht habe", sagte der 23-Jährige der "Bild".
Demnach habe der Profi von Bayern München in seinem Elektro-Sportwagen beim Überholen mit überhöhter Geschwindigkeit einen anderen PKW gerammt. Zwei Personen im anderen Auto seien leicht verletzt worden, Musiala war mit seiner 16-jährigen Schwester Latisha auf der Autobahn 8 unterwegs. Er übernehme "selbstverständlich auch die Verantwortung. Umso dankbarer bin ich, dass durch meine Unachtsamkeit niemand ernsthaft verletzt wurde", sagte er.
Laut "tz" ereignete sich der Unfall in einem Autobahnabschnitt, in dem die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 120 Stundenkilometer gelegen habe. Musiala sei in seinem Wagen zum Zeitpunkt der Kollision indes mit 194 km/h unterwegs gewesen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen belaufe sich auf rund 200.000 Euro.
Ende Januar habe das Amtsgericht München gegen Musiala einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung erlassen, berichtet die "tz". Dieser sei inzwischen rechtskräftig. Neben einer Geldstrafe, die Musiala gezahlt habe, sei ihm Mitte Februar der Führerschein entzogen worden. "Ich habe meine Strafe hierfür und auch das Fahrverbot in der Form akzeptiert", sagte er der Bild.
Der Unfall sei "ein einschneidendes Ereignis" gewesen, welches er "auch verarbeiten musste", sagte Musiala. Sowohl die Verantwortlichen beim FC Bayern als auch beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) seien über den Vorfall in Kenntnis gesetzt worden und hätten ihn unterstützt, erklärte der Spieler.