Fußball

Teures Missgeschick im Video Lazio-Keeper produziert verrücktes Eigentor

Galatasaray Istanbul darf einen Traumstart in die Europa League feiern, weil dem gegnerischen Torwart ein kurioser, folgenschwerer Patzer unterläuft. Ein Premier-League-Klub dagegen darf einen lang ersehnten Erfolg bejubeln. Betis Sevilla liefert ein wildes Torfestival.

Über dieses Tor wird noch lange geredet werden: Lange steht es beim Europa-League-Spiel zwischen Galatasaray Istanbul und Lazio Rom 0:0, auch, weil beide Torhüter und die Latte des römischen Tores alles verhindern. Dann aber weiß Lazios Schlussmann Thomas Strakosha mit einer eigentlich ungefährlichen Bogenlampe so gar nichts anzufangen und bugsiert den Ball zur Führung für die Türken ins eigene Tor.

Mit seiner völlig missglückten Aktion steht der tschechische Keeper in einer Reihe mit dem legendären Patzer Tomislav Piplicas, dem einst in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach ein ähnlicher, völlig ungefährlicher Mondball auf der Linie auf den Hinterkopf landete - und von dort im Tor. Doppelt bitter für Strakosha: Es blieb beim 1:0 für den türkischen Spitzenklub.

Einen spektakulären 4:3 (2:2)-Sieg verbuchte Betis Sevilla gegen Celtic Glasgow. Die Schotten lagen nach Treffern des ehemalige Augsburgers Albian Ajeti (13.) und Josip Juranovic (27./Foulelfmeter) bereits mit 2:0 in Führung, ehe Sevilla die Wende einleitete.

Der englische Traditionsklub West Ham United hat unterdessen erstmals seit 22 Jahren ein reguläres Europapokalspiel gewonnen. Die Londoner starteten mit einem 2:0 (1:0) beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb in die neue Saison der Europa League. Antonio (21.) und der englische Nationalspieler Declan Rice (50.) trafen. Abgesehen von Qualifikationsspielen hatte der ehemalige Europapokalsieger West Ham zuletzt 1999 im damaligen UEFA-Pokal gegen den ebenfalls kroatischen Vertreter NK Osijek einen Sieg im internationalen Geschäft gefeiert.

Quelle: ntv.de, ter/sid

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