Fußball

Uli Hoeneß bei n-tv Martínez-Wechsel in Gefahr

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"Wenn der Herr Präsident von Bilbao, der Kollege, bereit wäre, einen Transfervertrag zu machen, dann könnte er relativ schnell 40 Millionen bekommen": Javier Martínez.

(Foto: dpa)

Fußball-Bundesligist FC Bayern möchte unbedingt den spanischen Nationalspieler Javier Martínez verpflichten. Und ist bereit, 40 Millionen Euro zu bezahlen. Doch der Münchner Präsident Uli Hoeneß äußert nun im Gespräch mit n-tv Zweifel, dass der Transfer zustande kommt.

Uli Hoeneß bezweifelt, dass der spanische Nationalspieler Javier Martínez von Athletic Bilbao zum FC Bayern in die Fußball-Bundesliga wechselt. n-tv erklärte er: "Es sieht im Moment nicht so gut aus, dass der Transfer klappt, weil die Leute in Bilbao sehr, sehr stur sind und offensichtlich alle Möglichkeiten ausnutzen, um den Transfer zu verhindern."

Gleichzeitig betonte der Präsident der Münchner zum wiederholten Mal, dass sein Verein bereit ist, für den 23 Jahre alten defensiven Mittelfeldspieler an die finanzielle Schmerzgrenze zu gehen. Laut Hoeneß will der Spieler, die Bayern wollen sowieso, nur der baskische Klub, bei dem Martínez einen Vertrag bis 2016 besitzt, stelle sich quer. "Ja, es liegt nur daran. Wenn der Herr Präsident von Bilbao, der Kollege, bereit wäre, einen Transfervertrag zu machen, dann könnte er relativ schnell 40 Millionen bekommen."

Zudem behauptet Hoeneß, dass Martínez, würde er einen Fünfjahresvertrag beim FC Bayern unterschreiben, "auf relativ viel Geld verzichten" würde. Die Ablösesumme würde sich deshalb im Fall der Fälle "mindestens um acht bis zehn Millionen reduzieren". Viel Geld, klar. "Das wäre natürlich immer noch ein Wahnsinnsbetrag. Aber wir sind bewusst bereit gewesen, das zu machen, oder wären bereit, das zu machen, weil wir das Gefühl haben, dass wir auf der Position richtige Probleme haben."

Quelle: ntv.de