Fußball

1:6 jenseits des Polarkreises Mourinho erlebt größte Blamage seiner Karriere

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Sechs Tore fing sich Mourinho (links) in Norwegen.

(Foto: NTB via REUTERS)

Startrainer José Mourinho und AS Rom blamieren sich in der Conference League bis auf die Knochen. Der italienische Spitzenklub geht beim norwegischen Meister FK Bodö/Glimt komplett unter. Dadurch verdrängen die Norweger die Roma sogar von der Tabellenspitze in der Gruppe C.

Startrainer José Mourinho hat mit seiner AS Rom die wohl größte Blamage seiner Karriere erlebt. Der 58-jährige Portugiese verlor am Donnerstagabend in der Europa Conference League mit dem italienischen Fußball-Erstligisten bei FK Bodö/Glimt aus Norwegen mit 1:6 (1:2). Das Team von nördlich des Polarkreises traf allein nach der Pause viermal gegen den Tabellenvierten der Serie A. Noch nie hatte Mourinho mit einer seiner Mannschaften in seinen über 1000 Pflichtspielen sechs Gegentreffer kassiert.

"Ich habe entschieden, mit dieser Aufstellung zu spielen, also liegt die Verantwortung bei mir", sagte Mourinho Sky Sports. "Ich habe es mit guten Absichten getan, um denjenigen, die hart arbeiten, eine Chance zu geben und die Mannschaft auf einem Kunstrasenplatz bei kaltem Wetter zu rotieren."

Doch das ging daneben. "Wir haben gegen eine Mannschaft verloren, die an diesem Abend mehr Qualität gezeigt hat. So einfach ist das", sagte Mourinho und gab sich relativ gelassen. Herausragende Spieler der Gastgeber waren Ola Solbakken und Erik Botheim mit jeweils zwei Treffern. Schwacher Trost für Mourinho: In der Gruppe C ist er mit der AS Rom hinter Bodö weiterhin Zweiter und hat noch immer gute Chancen auf die K.-o.-Runde.

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Vor einem knappen Monat hatte Mourinho mal wieder für Aufsehen gesorgt, als er nach der Niederlage im Stadtderby gegen Lazio mit einem Ausraster bei der Pressekonferenz auffiel. Der portugiesische Trainer wollte eigentlich Fragen der anwesenden Journalisten beantworten. Ein Vereinssprecher der Lazio aber erklärte ihm, dass in Corona-Zeiten die Fragen von den Reportern eingeschickt und dann vom Sprecher vorgelesen werden. Nach einer Beschimpfung - übersetzt in etwa "Ach, leck mich doch!" - stand Mourinho auf und verließ das Podium. "So ein Scheiß", polterte er. In Norwegen wusste sich Mourinho trotz der blamablen Pleite besser zu benehmen.

Quelle: ntv.de, dbe/dpa

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