Fußball

"Gegen alles, an was ich glaube" Ronaldo bestreitet Vergewaltigung

imago36795257h.jpg

Das Spiel seines Juventus Turin gegen Berin am Dienstag musste Ronaldo wegen einer Sperre nach einer Roten Karte von der Tribüne verfolgen.

(Foto: imago/Gribaudi/ImagePhoto)

Eine US-Amerikanerin wirft dem portugiesischen Fußballprofi Cristiano Ronaldo vor, sie 2009 vergewaltigt zu haben. Auf Twitter nimmt der Weltstar nun dazu Stellung und erhebt seinerseits Vorwürfe.

Der fünfmalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo hat den Vergewaltigungsvorwurf aus dem Jahr 2009 erneut bestritten. "Ich weise die Vorwürfe gegen meine Person ausdrücklich  zurück", twitterte der 33 Jahre alte Starspieler: "Vergewaltigung ist ein abscheuliches Verbrechen, das gegen alles ist, was ich bin und an was ich glaube."

*Datenschutz

Ronaldo schrieb weiter: "Mein reines Gewissen wird mir deshalb erlauben, mit Gelassenheit die Ergebnisse aller Ermittlungen abzuwarten." Erst am Montag hatte die Polizei in Las Vegas neue Untersuchungen gegen den portugiesischen Europameister angekündigt. "So sehr ich meinen Namen auch reinwaschen möchte, weigere ich mich, das Medienspektakel zu füttern, das von Leuten geschaffen wurde, die sich auf meine Kosten bereichern wollen", schrieb Ronaldo.

"Der Spiegel" hatte berichtet, dass der Anwalt der US-Amerikanerin Kathryn Mayorga im Bundesstaat Nevada eine Zivilklage gegen Ronaldo einreichen wolle. Es geht darum, eine Verschwiegenheitsklausel für nichtig zu erklären. Dieser Verschwiegenheitsklausel soll sich Mayorga im Zuge einer außergerichtlichen Einigung mit Ronaldo unterworfen haben. Ronaldo soll der Frau 375.000 US-Dollar quasi als Schweigegeld gezahlt haben.

Bereits am Sonntag hatte Ronaldo die Anschuldigungen vehement bestritten und in einem Video bei Instagram von "Fake News" gesprochen. Die Vergewaltigung soll am 13. Juni 2009 in einem  Hotelzimmer in Las Vegas stattgefunden haben.

Quelle: n-tv.de, mbo/sid

Mehr zum Thema