Fußball

Rauswurf des Trainers provoziert Schalke-Profis wenden sich gegen Gross

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Christian Gross ist bereits der vierte Schalke-Trainer in der laufenden Saison.

(Foto: imago images/RHR-Foto)

Christian Gross übernahm kurz vor dem Jahreswechsel das Traineramt beim FC Schalke. Doch zwischen dem Fußballlehrer und der Mannschaft soll es bereits heftig kriseln. Berichten zufolge fordern mehrere Führungsspieler die Ablösung des Schweizers. Der Klub schweigt.

Der FC Schalke 04 kommt im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga nicht zur Ruhe. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sollen mehrere Führungsspieler des Tabellenletzten in dieser Woche vor der heutigen Partie beim VfB Stuttgart (15.30 Uhr im ntv.de-Liveticker) die Ablösung von Trainer Christian Gross gefordert haben. Dies berichteten der Pay-TV-Sender Sky, die Funke Mediengruppe und Sport1. Schalkes sportliche Führung um Sportvorstand Jochen Schneider habe dies abgelehnt.

"Wir dementieren die Berichterstattung. Es gab keinen Spieler, der mit einem solchen Anliegen bei Jochen Schneider vorgesprochen hat", sagte ein Sprecher am Samstagvormittag.

Trotz der bescheidenen Ausbeute von nur neun Punkten in 22 Spielen hatte Gross am Freitag weiter seine Hoffnung auf den Klassenverbleib geäußert. "So lange die Möglichkeit besteht, glaube ich daran - und auch die Mannschaft glaubt daran. Die Spieler wissen genau, worum es geht. Sie werden alles geben", versprach der 66 Jahre alte Schweizer. Gross hatte kurz vor dem Jahreswechsel als bereits vierter Schalke-Trainer dieser Saison übernommen. Mit nur fünf Punkten aus neun Partien gelang aber auch ihm bislang nicht die Wende.

Vor dem Spiel gegen Stuttgart haben die Schalker auch mit großen Personalsorgen zu kämpfen. Gegen die Schwaben müssen die Knappen auf gleich acht Profis verzichten. Neben Rückkehrer Klaas-Jan Huntelaar fehlen die beiden Torhüter Ralf Fährmann und Frederik Rönnow sowie Mark Uth, Matija Nastasic, Salif Sané, Goncalo Paciencia und Steven Skrzybski.

Die auffällig hohe Zahl an Muskelverletzungen im Kader verleitete Gross aber nicht zu Kritik an der medizinischen Abteilung des Vereins. "Wir arbeiten alle zusammen hart daran, dass die Spieler möglichst schnell zurückkommen. Es ist viel Pech dabei", antwortete der Fußball-Lehrer auf entsprechende Fragen.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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